Chapter 07
„Das wird lustig!" Rief Kylie grinsend, als Alec und ich ihr folgten. Auf unseren Beiden Gesichtern stand dasselbe geschrieben. Nein wird es nicht, ganz und gar nicht. „Izzy du musst nur aufpassen, dass du keinen Ball ins Gesicht bekommst, wir kennen deine magnetische Fähigkeit für Bälle."
„Ha Ha Ha", grummelte ich und vergrub mich an die Brust meines besten Freundes. „Ich will zur Hölle kein Sport haben!"
„Ich habe auch keine Ahnung was wir uns bei diesem gottverdammten Wahlfach gedacht haben", murmelte er und strich mir zuversichtlich über den Rücken. „Aber hey, es sind zwei Stunden in der Woche – das Risiko ist also wirklich gering das einer von uns stirbt."
„Wieso muntert mich das nicht auf", seufzte ich und ließ meinen Blick durch die volle Sporthalle wandern.
Ich musste ein zweites Mal ans Ende der Sporthalle schauen, wo Andrew stand, aber das daneben war eindeutig Davin. Er trug ebenso wie Andrew eine kurze Hose und ein Tank Top was seinen gut gebauten Oberkörper zur Geltung brachte. Seine braunen lockigen Haare, standen in sämtlichen Richtungen und er lachte über irgendwas, was Andrew ihn erzählte. Seine ganze Körperhaltung strahlte etwas Gefährliches, aber gleichzeitig auch Faszinierendes aus. Er wirkte viel attraktiver, als ich ihn in Erinnerung hatte und auch viel breiter. Seine Ausstrahlung war bemerkenswert, kein Wunder, dass er jeden weiblichen Blick auf sich zog. Grinsend schlug er nun gezielt auf die Schulter von Andrew, der nur lachend seinen Kopf schüttelte, sie wirkten wirklich vertraut miteinander und es wunderte mich überhaupt nicht, dass sie sich kannten.
Letztendlich musste ich meinen Blick abwenden, da unser Sportlehrer unsere volle Aufmerksamkeit verlangte. Kylie stieß mich mit ihrer Hüfte an und formte mit den Lippen ein Wort, viel mehr einen Namen. Davin.
Ich sah vorsichtig nach hinten und begegnete sofort seinen Blick, da er mich ansah. Mit roten Wangen wand ich meinen Blick ab und sah auf den Boden, was Kylie auflachen ließ, ich wusste nicht was sie daran so lustig fand, dass ich angestarrt wurde. Das ich angestarrt wurde von dem Jungen, der mich vor ein paar Tagen grundlos in der Mensa geküsst hatte, ohne mich auch nur zu kennen.
Mr. Milley klatschte in die Hände und pfiff auf einmal mit seiner verdammten Trillerpfeife, weswegen ich zusammen zuckte. Ich war so abgelenkt gewesen, dass ich nicht mitbekommen hatte, was wir tun sollten, alle fingen an sich aufzuteilen und ich sah fragend zu Kylie.
„Völkerball", erklärte sie und ich sah sie entsetzt an.
„Das kannst du nicht ernst meinen, wie sehr werde ich eigentlich gehasst", murmelte ich und band mir meine braunen, wirren Haare zu einen Zopf.
Wie Kylie es so schön formuliert hatte, war ich ein Magnet was Bälle anging, das war natürlich absolut vorteilhaft, wenn man ein Spiel spielte wo es darum ging den Gegner mit einem Ball abzuwerfen. Ich sah es jetzt schon; ich würde mit drei Knochenbrüchen im Krankenhaus landen.
Die Mannschaften waren entschieden und wir begaben uns auf die dafür vorgesehenen Felder. Ich hielt mich immer schön in der Nähe von Alec, da er groß war und ich mich leicht hinter ihm verstecken konnte, was zwar nicht Sinn des Spieles war, aber zu meiner eigenen Sicherheit beitrug. Ein weiterer lauter Pfiff hallte durch die Halle und kündigte den Spielbeginn an.
Insgesamt brachte Mr. Milley drei Bälle ins Spiel und ich zog tatsächlich in Betracht ihn mit seiner gottverdammten Trillerpfeife zu erdrosseln. Das waren doch schöne Aussichten. Ein sadistischer Lehrer der gerne Schüler mit Sport quälte, wurde mit seiner eigenen Trillerpfeife erdrosselt, wenn das mal keine Chance war auf das Titelblatt der Zeitungen kommen.
Ich war so in Gedanken versunken, dass ich den Ball der auf mich zugerast kam, fast nicht bemerkt hätte, quiekend wich ich ihm aus, fiel aber über irgendwelche Füße. Fest kniff ich die Augen zusammen und rechnete mit dem harten Aufprall auf den Boden, aber es schoben sich noch rechtzeitig zwei starke Arme um meinen Körper und retteten mich somit vor dem Aufschlagen. Ich öffnete meine Augen und sah direkt in zwei eisblaue wunderschöne Augen, die ich als die Augen von Davin identifizieren konnte. Auf seinen Lippen lag ein leichtes Lächeln und er half mir hoch. Seine Berührung waren wie schon beim ersten Mal angenehm und schön warm. Es schien als würde die Welt einen Moment still stehen und am liebsten hätte ich ihn jetzt gefragt wieso er mich geküsst hatte und mich nun aufgefangen hatte, aber ich fand meine Stimme nicht. Ich ging völlig in seinen wunderschönen Augen verloren, jedoch hielt dieser Bann nur wenige Sekunden und ich konnte mich wieder zusammenreißen. Ich ignorierte das Gefühl, welches sich in meinen Körper ausbreitete, ich war es zur Hölle nicht gewohnt Berührungen als angenehm zu empfinden, deswegen verwirrte mich das Ganze nur umso mehr.
„Danke", murmelte ich peinlich berührt und merkte wie sich ein rötlicher Schimmer auf meine Wangen legte, weswegen sein Lächeln nur breiter wurde.
„Kein Problem immer wieder gerne Isabelle, aber pass auf das du dir nicht den Hals brichst."
Mit diesen Worten drehte er sich um und nahm wieder seinen gewohnten Platz im Spiel ein. Nur schwer konnte ich meinen Blick abwenden und sah zu Kylie die breit grinste.
„Zweite Berührung!" Rief sie zu Alec, der nur ebenfalls grinsend einen Daumen in die Höhe streckte. „Ich werde so was von gewinnen, viel Spaß mein Essen zu zahlen Black!"
„Ihr könnt mich mal", sagte ich und zeigte ihnen beide meinen Mittelfinger.
Plötzlich rempelte mich von hinten jemand sanft an und ich sah in das lachende Gesicht von Andrew, erst jetzt fielen mir seine beachtlichen Armmuskeln auf, wow.
„Lass dich nicht ärgern", sagte er, wobei er mir spaßeshalber noch einmal kurz gegen die Schulter stieß und mir zu zwinkerte.
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ich hoffe es hat euch gefallen (: xx
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The Alpha's Girl
WerwolfEin Kuss und alles veränderte sich. - Der beliebteste Anfang einer wunderschönen, friedlichen Liebesgeschichte. Als Isabelle Jenkins ohne jegliche Vorwarnung von dem neuen Jungen ihrer High School geküsst wurde, ging ihr dieser Satz als erstes durc...
