《18》Thoughts

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Das Territorium der Iron Rose war etwas über 900 Kilometer weit entfernt. Die Fahrt dorthin dauerte ca. 10 Stunden. Die Gruppe aus dem Bunker betrachtete die verdorbene Landschaft, wärend die Leute der Iron Rose ihrem Vorgesetzten bescheid gaben, dass sie bald da wären. Etwa 50 Kilometer trennten die Reisenden noch von ihrem Ziel. Peter starrte emotions los aus dem Fenster und machte sich Gedanken über das, was passiert war. Er machte sich Vorwürfe. Gab sich selbst die Schuld an dem Tod seiner Kinder und an Elizabeths. Er hasste sich dafür, dass er sie zurückgelassen hatte. Dass er sie nicht aus dem Labor mit nach draußen geschliffen hatte. Es tat ihm weh in der Brust. Fast dem gleich dem Schmerz vom Verlust seiner Kinder. Sie waren gleichgestellt. "Hey, ich habe gute Neuigkeiten. Eine der Neuen Unterkünfte ist fertig gestellt worden. Sie hat 4 Stockwerke, ist vom Platz her eine der größten die wir haben. Und da ihr so viele seit, gehört sie euch." erzählte Piper begeistert. Die Freude hielt sich zwar nur in grenzen, war aber durchaus erkennbar. Die bedrückende Stimmung hielt noch immer an, was Piper ausnutzte um eine Geschichte zu erzählen. "Wisst ihr, ich weiß wie ihr euch fühlt. Bevor ich Vizepräsidentin der Iron Rose wurde, war ich wie ihr, draußen im verdorbenen Land unterwegs. Ich hatte meinen Bruder und meine Mutter bei mir. Wir suchten vegebens nach einem sicheren Ort. Nach einer Weile fanden wir eine Tankstelle in der es sicher war. Ich ging in der Nacht nach draußen, da ich etwas gehört hatte. Ich mache mir noch immer Vorwürfe deswegen. Wir dachten immer wir würden diese Zombies studieren, dabei haben sie uns studiert. Sie wussten genau wie sie an das kamen was sie wollten." "Sie haben... euch studiert?" Emily war völlig verwirrt, was über das Mitleid, das sie empfand, hinüber ragte. "Ihr wisst sicherlich das es verschiedene Arten von diesen hirnfressenden Biestern gibt. Ein kleiner prozentualer Anteil ist viel Schlauer als der Rest. Sie tricksen, können Fallen stellen. Aber es sind zum Glück nicht viele. Zumindest nicht in dieser Gegend." Jeder hatte in dieser Apokalypse eine Geschichte über Trauer und Verlust zu erzählen. Meist eine schrecklicher als die andere. Selbsthass nahm bei den Betroffenen die überhand. Sie machten sich Vorwürfe, genau wie Peter. Spielten mit ihren Gedanken und fragten sich was passiert wäre, wenn sie anders gehandelt hätten. Kein Verlust war einfach zu verarbeiten.
Jeder konnte ein Lied davon singen. "Dad?" Luca setzte sich neben ihren Vater. Sie hatte in den vergangenen Stunden ein wenig geschlafen. Peter war noch völlig fixiert auf die Außenwelt und bemerkte nicht, dass seine Tochter nach seiner Aufmerksamkeit verlangte. "Hey." Sie legte ihm ihre linke Hand auf die Schulter und schüttelte ihn. Er erschrak ein wenig. "Hey. Wie geht's dir." Luca antwortete vorerst nichts und legte ihren Kopf auf Peters Schulter. "Es ist komisch." sagte sie. "Ich wünschte es wäre nur ein Traum." Peter lehnte seinen Kopf an den seiner einzig verbleibenden Tochter. "Ich auch." Seufzend wendete Peter seinen Blick wieder nach draußen. Dachte weiter über das Geschehene nach und über dass, was nun auf sie zukommen würde.

G.M.B - Genetic Mutated BeastsWo Geschichten leben. Entdecke jetzt