《52》A pets name

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Giddeon schleppte die hilflos Frau in ein Gebäude, dessen Fenster von innen mit roten Vorhängen verdeckt waren. Als er die Frau für einen Moment los lies, um die Tür hinter sich zu schließen, versuchte sie wegzulaufen. Giddeon rollte mit den Augen und lief ihr hinterher. Es gab keine Hintertür, die Fenster waren alle verriegelt und die Vordertür wurde bewacht. Es gab keinen Ausweg. Was hieß, das sich die Frau in einem Labyrinth verrannte. "Warum so negativ? Du kannst froh sein, dass du überhaupt noch lebst!" rief der kleine Mann mit den platinblonden Haaren durch das Haus. Die Frau rannte die Treppen hinauf, bis ins oberste Stockwerk. Ihre zerkratzen Füße hinterließen schwache Abdrücke aus Dreck und Blut. Es war einfach sie zu verfolgen. Giddeon wusste, das er die Frau in einer Sackgasse zu fassen bekam. Denn das oberste Stockwerk bestand nur aus einem Flur und einem etwas größeren Zimmer. Es war eine Art VIP Zimmer, welches nur durch eine mit Blattgold verzierte Doppeltür erreichbar war. Es war das Zimmer, in dem hauptsächlich der Captain mit seiner Lust spielte. Die hilflose Frau machte den Fehler und stürzte durch die Tür des VIP Raumes, in der Hoffnung, dort einen Ausweg zu finden. Doch alles was sie sah, war ein gut gebauter Mann mitte 30, mit langen Haaren und einem Bart, der sich zwischen einem halben Dutzend Huren einen runterholte. Als die Tür lautstark aufplatzte und genau so laut wieder zu fiel, erschraken die Frauen um den Captain herum und starrten angsterfüllt in  die Richtung der Tür. "Wer zum Teufel wagt es-" Als der Captain aufsah, blieb ihm die Luft weg. "Halleluja." Kurz darauf stürmte Giddeon durch die vergoldete Tür und packte die Flüchtige am Hals. "Verzeihung. Sie ist sich ihrer Taten nicht bewusst. Ich werde dafür sorgen, dass sie-" "Warte, mein Freund. Ich will diese Schönheit näher betrachten." Der Captain schwang sich elegant vom Bett und trat Schritt für Schritt näher an die Flüchtige heran. Er beugte sich nach unten und fuhr mit seiner rechten Hand über das Gesicht der Frau. "Ich kaufe sie dir ab. Aber nicht so. Sorg dafür, dass sie eine Dusche nimmt und saubere Kleidung bekommt." "Aber-"   "Nichts aber, Giddeon. Ich biete dir 800. Das dürfte doch reichen, oder etwa nicht?" Der Captain starrte Giddeon in seine Seele. Sein Blick allein war schon Angst einflösend. Giddeon nickte nur histerisch und gab dem Captain ein "Jawohl!" zurück. Anschließend führte er die Frau aus dem Zimmer und lief mit ihr in das große Badezimmer im ersten Stock. "Bitte, ich will nicht-" "Du hast keine Wahl. Du bist nicht die erste, die er für sich allein beansprucht." Er schubste sie auf den gekachelten Boden und warf ihr ein Handtuch hinterher. Wärend sich die Frau unter der Dusche befand, suchte Giddeon in einem Schrank nach sauberer Kleidung. Diese legte er auf eine Kommode neben der Dusche und setzte sich anschließend auf einen Hocker, der neben der Kommode stand. "Lass dir nicht zu viel Zeit." Die verängstigte Frau spühlte sich die Seife von der Haut und trocknete sich ab, bevor sie im Handtuch eingewickelt aus der Dusche stieg. Giddeon zeigte nur mit dem Finger in Richtung der Klamotten, wies sie darauf hin, dass sie sich anziehen sollte. Sie hatte Angst, nach Privatsphäre zu fragen, da sie sie ohnehin wahrscheinlich nicht bekommen hätte. Also ließ sie das Handtuch fallen und schlüpfte vor Giddeons Augen in die neuen Sachen. Als sie fertig war, stand Giddeon auf, packte sie am Arm und zerrte sie in einen Raum neben dem Badezimmer. Dort auf einem kleinen Tisch, stand eine Stanzmaschine. An der Wand hangen Lederriemen in verschiedenen Längen und Farben. "Was ist das hier?" Die Neugier drang durch und die Frau fragte, ohne die Konsequenzen zu bedenken. Überraschenderweise wurde sie nicht zurecht gewiesen. "Wie heißt du?" Giddeon fragte etwas fordernd, schaute die Frau mit einem finsteren Blick an. "Ehm... A-Adelina..." "Adelina?" Sie nickte nur. Giddeon veränderte etwas an der Stanzmaschine und wenige Sekunden später kam ein kleines Metallplättchen mit einem Loch heraus, auf welchem der Name der Frau stand. Adelina. Giddeon nahm sich einen der Lederriemen, ein weiteres Metallteil und bastelte in wenigen Sekunden ein Halsband daraus. Er legte es Adelina an und betrachtete sie anschließend im Ganzen. "Ich gebe dir einen Tipp. Wehre dich nicht." Sie wirkte verängstigt, antwortete Giddeon aber mit einem entschlossenem Nicken.

G.M.B - Genetic Mutated BeastsWo Geschichten leben. Entdecke jetzt