44.

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Die Wärme der Sonnenstrahlen, die auf mein Gesicht schienen, weckten mich am nächsten Morgen. Ich musste einige Male blinzeln, bis sich meine Augen an das Tageslicht gewöhnt hatten. Ich blickte mich im Zimmer um.
Ich war wirklich in seinem Zimmer. Ich schaute an mir herunter und sah Draco's Arm, den er um meine Taille gelegt hatte.
Er war wirklich hier, es war kein Traum gewesen.  Langsam drehte ich mich um und sah direkt in die silbernen Augen, die ich so lange vermisst hatte.

"Guten Morgen." Lächelte mich Draco an.
"Guten Morgen." 
Ich konnte es kaum glauben, dass er wirklich hier war und, dass das alles was gestern passiert, war kein Traum gewesen war.
"Du bist wirklich noch hier." Hauchte ich
"Natürlich bin ich noch hier. Ich mach mir doch nicht die Mühe von gestern, um mich wieder aus dem Staub zu machen." Grinste er.
"Und du hast das alles wirklich ernst gemeint?"
Draco hob eine Hand und strich mir eine Haarsträhne hinters Ohr und flüsterte: "Jedes einzelne Wort."
Ich lächelte ihn an, bevor ich meine Lippen auf seine legte. Es tat so gut, ihn wieder bei mir zu haben. Draco vertiefte den Kuss und vergrub seine Hände in meinen Haaren. Langsam ließ ich mich zurück auf die Matratze sinken und zog den Slytherin mit mir, bevor er schließlich auf mir lag. Als er von meinen Lippen abließ und mir in die Augen sah, erblickte ich dieses Leuchten in seinen Augen, das ich so sehr vermisste hatte. Draco zog mir mein Shirt über den Kopf, beugte sich anschließend über mich und küsste eine Spur von meinem Hals, runter an meiner Seite. Geschickt hakte er an meiner Hose ein und zog diese ruckartig nach unten und entfernte sie danach geschickt aus dem Bett. Im nächsten Moment presste er seinen Mund auf meine Mitte und ich stöhnte auf.

Draco...

Er ließ seine Zunge über meine heiße Mitte gleiten und ich konnte nicht mehr anders und vergrub meine Hände in seinen blonden Haaren. Bisher hatte er mich immer weggestoßen und ich hatte nicht mal im Ansatz die Führung übernehmen dürfen, doch dieses Mal war etwas anders. Draco unternahm nichts und ich konnte ihm zeigen sogar zeigen, wo ich ihn haben wollte und mit welcher Intensität.
Zusätzlich ließ Draco noch einen Finger in mich gleiten, was mich erneut aufstöhnen ließ. Tausende kleine Stromschläge durchfuhren meinen Körper und seine gleichmäßigen Bewegungen lassen mich wenig später seinen Namen schreien.

Ich atmete schwer, als sich Draco mit Küssen an meinem Körper nach oben arbeitete. Er lächelte, als er seine Lippen auf meine drückte. Es war ein aufregendes Gefühl, mich selbst auf seinen Lippen zu schmecken. Sofort vertiefte ich den Kuss wieder und begann seine Boxershorts ab zu streifen.
Das hier war noch nicht vorbei.
Seine Erektion sprang mir völlig entgegen und ich spürte erneut dieses Pochen zwischen meinen Beinen.
Draco sprach einen Verhütungszauber, bevor er anschließend meine Hand langsam zu seinem Schaft
Mein Herz raste wie verrückt, auch das hatte er mir zuvor noch nie erlaubt.
Vorsichtig umgriff ich seinen Schwanz und begann meine Hand zu bewegen. Anfangs etwas schüchtern und verhalten aber mit der Zeit immer sicherer und bestimmter. Ich beobachtete Draco, der mich lustvoll anblickte und immer wieder aufstöhnt, während sein bestes Stück immer weiter in meiner Hand erhärtete.
„Hermine ..." Ertönte es tief aus seiner Kehle.
Die Art und Weise wie er meine Namen stöhnte, brachte mich völlig aus dem Konzept. Ich konnte nicht mehr warten, ich wollte ihn jetzt sofort. Als hätte Draco, meine Gedanken gelesen, ließ er sich langsam auf den Rücken sinken und blickte mich fordernd an.

Vorsichtig platzierte ich mich über ihm und spürte, wie mein ganzer Körper zitterte, als ich seinen Erektion an meinem Eingang spürte. Draco half mir mich richtig zu positionieren ehe ich mich auf ihn setzten und ihn langsam in mich eindringen ließ. Wir beide stöhnten auf, als meine heiße Mitte seinen pochenden Schwanz umschloss.
Langsam begann ich meine Hüften vor und zurück zu bewegen und fand nach und nach in einen Rhythmus.
Ich schloss die Augen, um mich noch ein wenig mehr fallen zu lassen. Im nächsten Moment spürte ich, wie Draco seinen Daumen auf meine Klitoris presste und diese zu stimulieren begann.
So ganz konnte er also doch nicht die Kontrolle abgeben.
Der nahezu perfekte Rhythmus und Draco's Bewegungen trieben mich nun schon zum zweiten Mal an diesem Morgen in den Wahnsinn.
Es dauerte nicht mehr lange bis ein Feuerwerk in meinem Körper explodierte und ich lauthals seinen Namen schrie und sich im nächsten Moment auch Draco stöhnend zu seinem Höhepunkt kam.

Erschöpft aber mehr als glücklich ließ ich mich neben Draco aufs Bett sinken. Ich hatte meinen Kopf auf seinem Oberkörper abgelegt und lauschte dem Klopfen seines Herzens.

„Das war der Wahnsinn." Keuchte ich und blickte ihn an.
„Das war es." Grinste er mich an.
„Aber die Kontrolle wirst du nie ganz abgeben können was?"
„Ein Malfoy verliert nie die Kontrolle, Hermine. Also gewöhn dich nicht mal dran, dass du die Kontrolle übernimmst."
Ich schüttelte nur den Kopf, aber ich war glücklich mit dem, was heute passiert war.
Draco hatte mir noch nie die Kontrolle überlassen, ich wusste nicht mal, ob er das überhaupt schon mal bei einer Frau gemacht hatte. Aber die Tatsache, dass er mir diese Kontrolle übergeben hatte, bedeutet mir unheimlich viel.

Im nächsten Moment erhob sich Draco plötzlich und noch bevor ich ihn fragen konnte, was er vorhatte, hatte er mich schon aus dem Bett gezogen, hochgenommen und mich ins Bad getragen. Vor der Dusche setzte er mich ab und drehte das Wasser auf. Danach zog er mich unter den heißen Wasserstrahl. Er küsste mich, während das heiße Wasser über unsere nackte Haut rann. Wir seiften gegenseitig unsere Körper und schamponierten unsere Haare, während wir unsere Lippen immer wieder miteinander verschmelzen ließen. In diesem Moment waren wir beide einfach nur glücklich, denn weder er noch ich konnten nicht aufhören zu grinsen. Wir genossen es, uns endlich wieder so nah zu sein.
Wir verbrachten gefühlt eine Stunde unter der Dusche, bevor Draco das Wasser abdrehte und mir anschließend meinen Bademantel umlegte.
Auch er zog sich seinen Bademantel an und gemeinsam begaben wir uns wieder in sein Zimmer. Um uns dort etwas über zu ziehen und es uns anschließend auf dem Sofa in der Bibliothek gemütlich zu machen. Sofort begannen wir wieder eines unserer intensiven Gespräche und vergaßen Raum und Zeit. Es fühlte sich einfach wieder alles so vertraut mit ihm an.

"... und ich bin mir ziemlich sicher, dass niemand sein Fach so gut verstanden hat wie Snape. Nicht mal Slughorn kann mit Snape mithalten." Meinte Draco.
"Jetzt wo du es sagst! Diese Woche ist Slughorn's Party." Meinte ich freudig.
"Ja kann schon sein, er hat mir mal eine Einladung geschickt."
"Ich würde da gerne hingehen. Und ich würde dich gerne als Begleitung mitnehmen." Lächelte ich ihn an.
"Hermine, hast du etwa schon vergessen, was ich dir gestern erzählt hab?"
"Nein hab ich nicht Draco aber ich will nicht wieder unsere Beziehung geheim halten müssen. Ich habe keine Angst vor deinem Vater. Ich möchte glücklich sein mit dir und es soll jeder hier an der Schule mitbekommen. Außerdem würde ich so endlich auch Ginny ..."

Scheiße. Ginny! Ich musste mich noch bei ihr für mein Verhalten gestern Abend entschuldigen.

"Ich muss zu Ginny. Ich muss mich bei ihr entschuldigen für gestern. Wir reden später weiter."
Ich sprang auf und drückte Draco schnell einen Kuss auf, bevor ich zur Türe eilte.
Doch noch bevor ich die Bibliothek verließ, hielt ich inne und drehte ich mich noch mal zu Draco um und schaute ihn an.
"Ach und Draco?" Begann ich und ging vorsichtig ein Stück auf ihn zu.
Er blickte mich an und kam ebenfalls auf mich zu und blieb kurz vor mir stehen.
"Ja?"
Er schlang meine Arme um seine Hüfte.
"Ich liebe dich auch. Das wollte ich dir eigentlich heute Morgen schon sagen, aber da kam etwas dazwischen." Lächelte ich ihn an. Draco's Augen leuchteten.
Er legte seine Hände um mein Gesicht und küsste mich leidenschaftlich. Als er mich wieder freigab, legte er seine Stirn auf meine.
"Du hast keine Ahnung, wie lange ich schon auf diese Worte von dir gewartet habe, Hermine Granger."

Und du hast keine Ahnung, wie lange ich dir das schon sagen wollte.

Ich lächelte ihn an bevor ich mich auf den Weg zum Gryffindorgemeinschaftstraum machte.

pure mudblood - DramioneWo Geschichten leben. Entdecke jetzt