The ugly truth

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Abby:

„Freunde sind wie Sterne. Du kannst sie nicht immer sehen, aber sie sind immer da.“

Müde ziehe ich die schwere Haustür hinter mir zu. Trotz der Erleichterung und der Freude, dass Louis wieder wohlauf ist, bin ich müde. Total fertig eher gesagt.
Das Wetter macht mir mal wieder ziemlich zu schaffen...
Der Tag, der sich erst vor wenigen Stunden ankündigte, verspricht einer dieser schwülen Frühsommertage zu werden, an denen die Luft steht und der Asphalt vor Hitze zu flimmern beginnt.

Mit einem Seufzen lehne ich den Kopf an die kühle Haustür und stütze meine Hände in die Seite. Mein Rücken tut schon wieder weh. Und ich habe total Lust auf Schokolade...
„Hey Babe.“, Harry, der schon einmal vorraus in den Flur gegangen ist, dreht sich nach mir um. „Alles okay bei dir?“, besorgt zieht er die schmalen Augenbrauen nach oben, als er etwas besorgt zurück in den Eingangsbereich schlendert.

Ich nicke: „Ja. War nur mal wieder ne ziemlich lange Nacht.“ Ein leichtes Lächeln huscht über Harrys ebenmässiges Gesicht. „Lange Nächte kommen bei uns doch nicht allzu selten vor.“, säuselt er dann verführerisch und mit einem frechen Grinsen. Zärtlich vergräbt er seine grosse Hand in meinem leicht verschwitzten Haar.
Bei seiner Berührung zieht sich mein Bauch zusammen und mein Herz flattert, wie ein glücklicher, kleiner Vogel.
Harrys Hände wandern zielsträbig über meine Hüften, während er den Kopf an meinem Hals vergräbt und meine Wangen mit seinem Haar kitzelt.

„Harry.“, japse ich. „Nicht jetzt, okay? Zayn wollte doch kurz vorbeikommen, nachdem er bei Lou war!“ „Na und.“, murmelt Harry etwas undeutlich an meinem Hals. „Bis dahin haben wir noch massig Zeit.“
„Harry!“, lache ich und winde mich in seinen Armen.“ Wir sollten wirklich... Hör auf! Ich muss noch Ev anrufen! Sie wird mich umbringen, wenn ich sie nicht anrufe und alle anderen schon bei Louis gewesen sind. Sie wird ihn sicher sehen wollen!“

Harry löst sich von mir, um mich anzusehen: „Komm schon, Love. Das hat doch alles Zeit!“ Er schenkt mir ein herzallerliebstes Lächeln: „Entspann dich, Tompson.“

„Ich bin entspannt! Ich bin total locker.“, schiesse ich zurück. „Ach ja?“, neckisch zieht er an einer losen Haarsträhne, die aus meinem Zopf hängt. Ich nicke.

Sanft greift Harry nach meinem Kinn und zieht es zu sich heran. Seine Lippen sind heiss und hungrig. Er lässt sie erst federleicht über meine erhitzte Haut streifen, bevor sie sich fordernd auf meine legen. Seine Zunge stupst vorsichtig gegen meine- Fordert mich dazu auf, seinen Mund zu erforschen.

Und ich muss zugeben, dass seine Methoden wie immer mehr als wirkungsvoll sind.
Keuchend vergrabe ich die Hände in seinem Haar und ziehe ihn näher an mich heran, während seine Hände unter den Saum meines Rockes huschen.

„Scheiss drauf, ich ruf Ev einfach später an.“, keuche ich, als seine langen Finger qäulend langsam über die Innenseite meiner Oberschenkel wandern und sich schliesslich an meinen Slip pressen. „Oh“, keuche ich an seinen Lippen und spüre, wie sie vibrieren, als er zufrieden in meinen Mund hineinlacht.

Seine langen Finger fahren über die zarte Spitze des Slips und schlüpfen schliesslich darunter.
„Oh mein Gott, zieh ihn aus.“, keuche ich und presse meine Hüften gegen seine.

Seine Hände wandern suchend über meinen Körper, erkunden jeden noch so vertrauten Zentimeter, als täten sie es zum allerersten Mal. Wir reissen einander bereits im Flur die Kleider vom Leib und bis wir irgendwie ins Schlafzimmer gestolpert sind, ist von ihnen nicht viel mehr, als eine bunte Spur übrig, die unseren Weg nach oben verfolgt...
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Etwa zwei Stunden später greife ich nach dem Telefon und wähle Evys Nummer.
„Hallo?“, meldet sich eine atemlose, etwas verzehrte Stimme nach dem fünften Klingeln. Sie klingt irgendwie fremd.
„Ähm... Ev?“, erwiedere ich deshalb ein wenig verwirrt. Am anderen Ende der Leitung entsteht eine kurze Pause.
„Nein. Hier ist Eva.“ Eva? Will sie mich eigentlich verarschen?!
Ich verkneife mir ein Lachen, als ich antworte: „Wirklich lustig, Ev! Du bist heute mal wieder übermässig kreativ!“
„Ähm, entschuldigen Sie mal- das sollte kein Scherz sein...“, irgendwie wirkt die Stimme iritiert.
„Ev, was soll das...?“, mir entfährt ein leicht nervöses Lachen. „Hör doch auf, mich zu verarschen!“

Teasing is a Sign of LoveGeschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt