31. Kapitel
Als hätte er nur auf diese Reaktion gewartet, presste er sich unverzüglich an mich, so dass ich nun zwischen ihm und meiner Zimmertür gefangen war.
Seine Hände wanderten runter von der Tür; eine in meine Haare und die andere an meine Hüfte, wo er sanft auf und ab fuhr.
Ich drückte mich näher an ihn, sofern das noch möglich war, denn nicht mal mehr ein Hauch Luft hätte zwischen uns Platz gehabt; es war als wäre wir eins.
Wir küssten uns leidenschaftlich aber langsam, die Geräusche unserer Aktivitäten im stillen Gang deutlich zu hören. Das Licht im Flur war bereits wieder ausgegangen, da wir schon einige Minuten ruhig an meine Tür gelehnt verbracht hatten und der Bewegungsmelder die Geschehnisse unter meinem Türrahmen wohl nicht wahrzunehmen schien.
Plötzlich ging das Licht an, und es waren entfernte Schritte zu hören, die jedoch in unsere Richtung kamen.
Louis löste sich langsam von mir, jedoch nur seine Lippen von meinen; mit seinem Körper blieb er stets an meinem gelehnt.
Ich atmete überrascht ein als Louis' Hand unbekümmert aber rasch in meine Hosentasche glitt um meinen Schlüssel herauszuholen. Er fummelte kurz damit herum und steckte ihn dann ins Schloss, drückte die Klinke hinunter und öffnete die Tür gegen die ich noch immer gelehnt war, worauf ich meinen Halt verlor und wir beide unbeholfen in meinen Raum stolperten.
Tollpatschig wie ich sein konnte fiel ich hin, und als ich um mich griff um nach etwas bodenständigem zu suchen zog ich Louis mit mir.
Er kickte die Türe mit seinem Fuß zu, genau in dem Moment, als die Schritte vorbeikamen. Wir hörten noch wie sie leiser wurden und einige Meter weiter eine Tür aufgesperrt und dann geschlossen wurde, bevor wir uns wieder einander zuwendeten.
Beide schwer außer Atem und nach Luft schnappend sahen wir uns an. Ich lag am Boden und Louis etwas schräg über mir, was nicht die gemütlichste Position war, aber was soll's.
Louis beugte sich langsam nach unten zu mir und gab mir einen kurzen Kuss, bevor er mir tief in die Augen sah. Danach beugte er sich wieder runter um mir einen kurzen Kuss zu geben; und noch zwei weitere.
Das darauffolgende Mal beugte er sich langsamer nach unten, fast schon qualvoll langsam, weswegen ich meinen Kopf vom Boden aufhob und ihm entgegen kam.
Dieses Mal hielt er den Kuss aufrecht, anstatt sich wieder zu entfernen. Er bewegte seine Lippen zärtlich und langsam auf meinen, und schon bald hatte sich das Ganze in einen faulen Zungenkuss entwickelt.
„Der Boden ist ziemlich ungemütlich, findest du nicht?", murmelte ich außer Atem gegen seine Lippen, als ich mich für einen Moment von ihm löste.
Er entfernte sein Gesicht etwas von meinem um mir besser in die Augen sehen zu können; seine waren auf jeden Fall dunkler als normal.
„Zum Bett?", fragte er und ich nickte, worauf er von mir herunterkletterte; ich setzte mich auf und wollte gerade aufstehen, als ich plötzlich seine Arme hinter meinem Rücken und unter meinen Kniekehlen spürte.
Ein überraschter Laut verließ meinen Mund, als Louis mich aufhob als hätte ich überhaupt kein Gewicht, und mich zum Bett trug.
Er legte mich sanft darauf ab, und war wenige Sekunden später wieder über mir; mit seinen Unterarmen auf beiden Seiten meines Kopfes abgestützt und seinen Knien neben meinen Oberschenkeln lehnte er über mir, legte sich jedoch noch nicht vollständig auf mich.
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Opposites - Larry Stylinson AU
FanfictionWenn man ehrlich war hatte Harry - schüchtern, unsicher und insgeheim schwul - schon immer was für Louis - bekannt, beliebt und überaus talentiert - übrig, obwohl der einzige Kontakt der beiden aus Louis' täglichen Sticheleien an Harry bestand. Doch...
