50. Kapitel

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Trotz dem hervorragendem Auftritt am vorigen Tag, war ich trotzdem äußerst nervös als es zur nächsten Vorführung kam.

Louis' Familie war heute hier, was zwar nicht viel zur Sache tat, meinerseits jedenfalls.

Aber auch Liam war heute da, auch wenn er das Ganze schonmal gesehen hatte. Zur Ehren der Wiederaufführung in einer größeren Location kam er nochmal.

Außerdem würden wir heute mit der Crew ausgehen, wozu ich ihn ebenfalls eingeladen hatte. Vorerst war er zögerlich, weil er nicht Teil des Teams war, und ob das auch wirklich okay ging (und es ging okay), weshalb ich ihn also erfolgreich nach der Aufführung mitzerren würde.

Und das hatte überhaupt nichts damit zu tun, dass er wie ein menschlicher Abblocker für Louis sein würde, nope.

(Aber irgendwie und irgendwann musste ich ja anfangen, den Jungen von mir fernzuhalten.)

Es ging also los, und ich muss sagen, es verlief mindestens so gut wie gestern. Wahrscheinlich weil alle schon in ihrer Rolle waren und die größte Bühnenangst bereits gestern abgelegt hatten. Jeder hinter der Bühne war vertraut mit dem Ablauf des Drum und Dran's, das gestern makellos geklappt hatte, weshalb auch diese keinen Grund zur Nervosität hatten.

Das Resultat war eine tolle Show.

Hinter der Bühne wurden fröhliche Hände abgeklatscht, Adrenalin-erfüllte Umarmungen ausgetauscht sowie Versprechen, auf den Erfolg nachher anzustoßen.

Die Leute waren heute motivierter sich schnell umzuziehen und den Veranstaltungsort zu verlassen - waren denn wirklich alle so scharf darauf auszugehen?

Jedoch wurden meine Gedanken unterbrochen als die Tür aufging und eine Frau mit einem Schwall identisch aussehender Mädchen hereinkam. Und-

»Mum!«

Oh. Das war wohl Louis' Familie.

Louis umarmte zuerst seine Mutter, mit der er ein paar Worte austauschte - höchstwahrscheinlich Lob -, bevor er fortfuhr und die Anderen in die Arme schloss. Zuerst die Jüngsten aka die Zwillinge, dann ein Mädchen das fast genauso aussah wie die beiden, nur älter, und ein weiteres Mädchen das dem Rest gleichte, aber hellere Haare hatte.

Auch sie teilten ihrem Bruder mit großer Begeisterung mit, das er seine Sache toll gemacht hatte.

»Buh.«, kam es über meine Schulter, und ich zuckte schrecklich zusammen. Zwar hatte die tiefe Stimme, die ich sofort Liam zuordnete, das Wort keinerlei sonderlich betont, aber wohl trotzdem den gewünschten Effekt erreicht da er mich auslachte.

»Hey.«, meinte ich beleidigt und boxte seine Schulter, worauf er mich in eine Umarmung zog. »Ach komm. Verdammt gut gemacht, wie letztes Mal auch.«, meinte er, bevor er sich zurückzog und mir auf die Schulter klopfte.

»Und, die Tomlinson Familie genauso faszinierend wie ihr Ältester?«, fragte er neckend und mein Mund fiel empört auf.

»Liam! Ich muss dich rauswerfen, wenn du so weitermachst.«

»Was, du bist derjenige, der sie so angestarrt hat! Hat er sie dir schon vorgestellt?«

»Was? Nein, warum sollte er?«

»Naja, zukünftige Familienmitglieder und so.«

Grummelnd drehte ich mich um und ging in eine andere Richtung, weg vom Liam. Lachend folgte er mir.

»Komm, ich mach doch nur Spaß.«

Ich rollte meine Augen und grinste. »Woher kommt das denn plötzlich alles?«

Opposites - Larry Stylinson AUGeschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt