36. Kapitel

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36. Kapitel

„Jaa!", jubelte unsere Direktorin erfreut, und Mr. DiCaprio klopfte uns beiden auf die Schulter.

„Ich bin wirklich glücklich, das zu hören, ich bin mir sicher die Aufführung wird ein riesiger Erfolg.", schwärmte sie.

„Das will ich doch hoffen.", schmunzelte Louis.

„Ach ja, da wäre noch etwas. Und zwar hat eine etwas kleiner Zeitung angefragt, ein Interview mit euch zu führen, wenn ihr damit einverstanden seid."

„Ein- Ein Interview? Was?", fragte Louis überrascht, uns sprach somit meine Gedanken aus.

„Nichts Strenges, oder Kompliziertes. Sie wollen euch einfach etwas über das Theaterstück fragen, über die Botschaft davon und auch über eure Erfahrung damit als die Hauptrollen. Was, nebenbei bemerkt, als tolle Werbung wirkt. Und der Erlös der Karten gilt diesmal rein der Theater-Crew."

„Schon gut, schon gut.", lachte Louis. „Mich müssen Sie nicht überreden, ich wäre einverstanden."

„Gut, und du Harry?", fragte sie und wendete sich an mich, worauf ich nur zögerlich nickte. Recht viel mehr blieb mir ja nicht übrig.

„Okay, toll. Also das Interview würde morgen stattfind-"

„Einen Moment bitte, morgen!? Also ich persönlich finde das ist ziemlich bald. Wir haben doch gar keine Zeit uns vorzubereiten.", unterbrach der 19-Jährige an meiner Seite sie sogleich.

„Ich weiß, das Ganze kommt ziemlich spontan, und das tut mir auch wirklich leid, aber wir wussten es auch nicht sehr viel früher.", entschuldigte sie sich. „Aber ich kann euch beruhigen, ihr müsst euch nicht großartig vorbereiten. Einfach die Fragen beantworten, ihr könnt nichts falsch machen. Außerdem wurde uns gesagt, dass das Interview von einer ihrer neuen Journalistinnen geführt wird, also schätze ich, dass es ohnehin langsam angegangen wird."

Darauf nickten wir beide nur zustimmend.

„Gut, also das Interview ist morgen um neun Uhr, die Adresse hab ich euch hier aufgeschrieben. Ich hoffe, es ist kein Problem, dass ihr selbst dort hinkommen müsst, am besten ihr trefft euch und geht dann gemeinsam.", ergriff Mr. DiCaprio das Wort und überreichte Louis einen Zettel, auf dem wohl die Adresse notiert war.

„Na dann, viel Spaß!"

~*~

Die darauffolgende Nacht schlief ich ziemlich unruhig, denn es war eine Menge passiert. Wir würden das Theater erneut aufführen, was hieß alles von vorne und erneut mit Louis zu proben, und das musste ich erst mal richtig verarbeiten.

Ich hatte noch nicht mal richtig Zeit gehabt, über meinen 'Liebeskummer' hinwegzukommen, als mein Leben bereits mit der nächsten Hürde auf mich zukam.

Außerdem mussten wir uns morgen treffen, um zu diesem Interview zu gehen, über welches ich mir auch so einige Gedanken machte, weil ich keine Ahnung hatte, wie das ablaufen sollte.

Als ich am nächsten Morgen aufwachte, machte ich mich schnell fertig, mit einer simplen schwarzen Jean und einem kurzärmeligen T-Shirt, und ging dann zum Ausgang unseres Internat Gebäudes, wo wir vereinbart hatten uns zu treffen.

Nach wenigen Minuten kam auch Louis an, und ich versuchte die komische Atmosphäre nicht zu bemerken.

„Hey.", sagte er, seine Hände lässig in seinen Hosentaschen. „Hi.", murmelte ich leise, und es war fast wie am Anfang unserer 'Freundschaft'.

„Ich hab im Internet nachgesehen, wo das circa ist. Wir müssten es finden.", meinte er, worauf ich nur nickte. Dann machten wir uns still auf den Weg.

Opposites - Larry Stylinson AUGeschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt