15. Kapitel
Seit dem Gespräch am Donnerstag und Louis' Geständnis seiner 'verwirrenden' Gefühle, rannte ich nur noch mit einem idiotischem Dauergrinsen durch die Gegend.
Als mich Liam ausfragte – denn natürlich war es ihm nicht entgangen – redete ich mich so gut wie möglich raus, er ließ mich in Ruhe sobald er merkte, dass er dieses Mal wirklich nichts aus mir herausbekommen würde; glauben tat er mir keinesfalls.
Doch wer wäre ich, wenn ich mir meine gute Laune von Liam vermasseln lassen würde?
Er war ein echt guter Freund und alles, doch wenn er die ganze Story wüsste, würde er mir alles nur wieder ausreden, doch was Louis mir erzählt hatte hieß definitiv etwas!
Und außerdem konnte ich auf mich selbst aufpassen.
~*~
Es war Freitag, an welchem eine der letzten 'privaten' Proben stattfinden würde, bevor wir die darauffolgende Woche dann als ganze Gruppe mit allen anderen proben würden.
Ich wusste nicht, ob nach gestern irgendetwas anders sein würde.
'Warum auch?', fragte die Stimme die zum Realisten in mir gehörte, welche aber von dem verträumt-verliebten Teil in mir, der sich nicht stoppen konnte trotzdem auf positive Änderungen zu hoffen, erstickt wurde.
Mit leichter Vorfreude und mehr Motivation als sonst, ließ ich den Rest meiner Klasse nach der Stunde im Klassenraum zurück – die 'Glückspilze' hatten jetzt Physik mit unserem nach alten Socken riechendem 'Lieblingslehrer' – und machte mich auf den Weg zur Probe.
In dem gewöhnlichen Raum wartete Louis bereits auf mich.
„Hi.", grüßte er mich mit einem lächelnd, worauf ich wie ein Bekloppter zu grinsen begann und die Begrüßung erwiderte.
Ach, diese Hormone. Und all diese Schmetterlinge.
„Wir sollten gleich anfangen, immerhin fangen nächste Woche die richtigen Proben an und uns fehlen noch ein paar Seiten. Aber die schaffen wir locker noch.", meinte ich enthusiastisch.
„Tja, hätten wir letzte Woche mehr Lust gehabt, hätten wir das jetzt schon.", sagte er in einer aufziehenden Stimmlage und ich wusste genau, dass er damit vor allem auf mich und meine fehlende Motivation der letzten Tage anspielte.
„Lass mich doch.", gab ich nur zu meiner Verteidigung zurück und verdrehte grinsend meine Augen.
Wir fingen an zu proben und alles lief wie immer, bis ich während einer längeren Textpassage meinerseits Louis' Blick auf einer wirklich intensiven Weise auf mir spürte.
Ich blickte auf und unsere Augen trafen sich, wie magnetisiert sah ich ihn an.
Eigentlich konnte ich denn Text an der Stelle in und auswendig, doch beinahe verzaubert wie ich von ihm war verlangsamten sich meine Worte bis sie nur noch ein zaghaftes Stottern waren.
Diese rissen mich aus meinem Bann, ich runzelte meine Stirn und sah in mein Buch, da ich komplett den Faden verloren hatte.
Louis lachte auf, und von da an, als er merkte, was er mit mir anstellen konnte, hörte er nicht mehr damit auf mich ständig intensiv anzustarren, anzusehen oder auch Grimassen zu schneiden.
Dies führte zu häufigen Fehlern und Texthängern meinerseits, was Louis nur allzu amüsierend fand.
„Mich interessiert das nicht mehr!", rief ich aufgebracht, als ich erneut einen unlogischen Satz von mir gegeben hatte, und warf mein Skriptbuch auf den Boden.
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Opposites - Larry Stylinson AU
FanfictionWenn man ehrlich war hatte Harry - schüchtern, unsicher und insgeheim schwul - schon immer was für Louis - bekannt, beliebt und überaus talentiert - übrig, obwohl der einzige Kontakt der beiden aus Louis' täglichen Sticheleien an Harry bestand. Doch...
