19. Kapitel
Mit einem kribbelndem Bauch und einem großen Grinsen ging ich nach Hause.
Ich musste nur an seine letzten Worte denken und schon lief mir erneut ein aufgeregter Schauer über den Rücken.
Liam kam noch kurz mit zu mir, gab es jedoch bald auf mir Gesellschaft zu leisten, da ich nur halb anwesend war.
Danach machte ich meine Hausaufgaben, doch wenn man stark verliebt ist wie ich hat man weniger als nur keine Konzentration.
Der Rest der Woche verlief kombiniert mit unserer Strafe ganz okay, Händchen halten, genug Umarmungen und hin und wieder ein kurzer Kuss; auch Louis konnte sich Tag für Tag mehr damit abfinden.
Er schien dauerhaft mit mir zu flirten, absichtlich, weil er meine Reaktionen (Nervosität, Stottern, natürlich rot werden als würde ich gleich sterben...), nur allzu komisch fand.
Langsam fragte ich mich echt, ob er noch immer unbewusst darüber war, wie sehr ich ihn eigentlich wirklich mochte.
„Heute haben wir wieder ne Probe.", bemerkte Louis statt einer Begrüßung, als er am Gang auf dem Weg zur Cafeteria auf mich zu kam und unsere Finger miteinander verschränkte.
Wegen unserem 'Projekt' wurden die Proben ja ein paar Tage verschoben, aber wahrscheinlich sah Mr. DiCaprio unsere Situation schon als genug fortgeschritten an um weiterzumachen.
„Oh, okay.", gab ich nur zurück, während wir die Cafeteria betraten.
Immer noch wendeten sich wo auch immer wir auftauchten einige Köpfe zu uns, natürlich war es die ersten beiden Tage das Gesprächsthema gewesen.
War es auch immer noch, denn mehr als ein Schulterzucken gab Louis nicht preis, wenn ihn jemand darauf ansprach; weshalb keiner so genau über die plötzliche Beziehung des beliebten, multitalentierten Viertklässlers und mir, wusste.
Gemeinsam schlenderten wir auf den Tisch zu, wo Liam, Niall und Zayn bereits saßen.
Während der Woche hatte es sich irgendwie so entwickelt, dass wir alle an einem Tisch saßen, da die drei Jungs ihre gegebene Aufgabe als 'Aufpasser' und 'Kontrolle' eher ausnutzten um uns aufzuziehen oder zu irgendwas zu ihrem Vergnügen zu zwingen, weil sie sonst dem Lehrer 'nicht befolgen der Strafe' petzen würden.
Aber was soll's.
Wir brachten unsere Sachen zum Tisch und stellten uns dann an um Essen zu holen.
Normalerweise aß ich nicht gern in der Cafeteria, weil das Essen, wie in jeder anderen Schulkantine, nicht das Beste war und ich außerdem meistens selbst was mit hatte.
Manchmal war ich zu faul mir selbst etwas mitzunehmen, weshalb ich mich dann mit dem was die Schule bot zufrieden geben musste; aber das überlebte ich schon.
Mit unseren Tabletts voller Essen gingen wir zurück zum Tisch und setzten uns, Niall und Liam diskutierten über irgendetwas vom Musikzweig und Zayn beschäftigte sich mit seinem Handy, sah aber immer wieder mal hoch um mir einen bösen Blick zuzuwerfen.
Ich ignorierte ihn so gut wie möglich und konzentrierte mich so gut es ging auf mein Mittagessen; jedoch war das kein wirklich schönerer Anblick, weil es aus Soße mit undefinierbaren Brocken (ich schätze Fleisch?) bestand, gemeinsam mit matschigem Reis.
Normalerweise war dieses Gericht ja gut; normalerweise.
„Und, gibt es irgendwas Neues von unseren Turteltäubchen?", wendete sich Liam an uns mit einer ironisch und etwas höher gestellten Stimme.
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Opposites - Larry Stylinson AU
FanfictionWenn man ehrlich war hatte Harry - schüchtern, unsicher und insgeheim schwul - schon immer was für Louis - bekannt, beliebt und überaus talentiert - übrig, obwohl der einzige Kontakt der beiden aus Louis' täglichen Sticheleien an Harry bestand. Doch...
