Für die, die gefragt haben:
Das Stück wird kein abgeändertes Romeo & Julia, sondern stellt ca. die Geschichte von 1D dar :)
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8. Kapitel
In der Probe kamen wir ziemlich weit, wir spezialisierten uns auf den ersten Akt, probten das Ganze immer wieder. Langsam blieben manche Phrasen und Sätze schon hängen, teilweise funktionierte alles schon ohne einen Blick ins Textbuch.
Die fünfte Stunde war vorbei und ich machte mich auf den Weg. Kurz vor der Tür traf ich auf Louis, relativ wortlos gingen wir aneinander vorbei in den Raum und nahmen unsere nun typischen Plätze auf den gegenüberliegenden Tischen ein.
„Also, wo machen wir weiter?", brach Louis die bisherige Stille.
„Wo haben wir gestern aufgehört?", fragte ich leise nach und er rollte mit seinen Augen.
„Das müsstest du wissen, du bist der Schlauere von uns.", meinte er, während er sich streckte und auf seinem Tisch zurücklegte.
Er schrieb genauso gute Noten wie ich, er war einfach zu faul nachzusehen.
Ich seufzte und blätterte in dem Buch herum.
„Circa... circa in der Mitte vom ersten Akt.", murmelte ich.
Er nahm sein Buch, versuchte dorthin zu blättern, was ihm aber etwas schwer fiel, da er lag und das Buch kompliziert über seinem Gesicht halten musste.
Ich wartete nur darauf, dass es ihm ins Gesicht fallen würde.
„Fangen wir am beste- ahh!", unterbrach Louis sich selbst, mein Kopf schoss in seine Richtung und wie bereits erwartet lag das Buch in seinem Gesicht.
Meine Augen weiteten sich etwas überrascht, ich wusste er würde sich wahrscheinlich blöd anstellen, aber dass das so schnell gehen würde?
Ohne zu überlegen oder mich irgendwie stoppen zu können fing ich laut an zu lachen, er nahm es von seinem Kopf und setzte sich auf, warf mir einen bösen Blick zu.
„Das ist nicht lustig, Styles.", meinte er wütend und ich bis auf meine Lippe um mein Lachen zu stoppen. Ich war keine Person die Leute auslachte, laut vor anderen lachte oder sonst was, ich war einfach zu schüchtern und das hasste ich an mir selbst.
Aber die Situation gerade war einfach zu komisch.
„Doch.", gab ich, überrascht von mir selbst, von mir. Louis war wohl genauso überrascht den sein Kopf schnellte hoch, nicht vorbeireitet auf diese Antwort.
„Ist es nicht.", fauchte er. „Halt einfach deine Klappe bevor ich es für dich mache."
Seine Drohung ließ mich schließlich verstummen, das Lachen vergangen.
„Du kannst gut singen.", sagte er plötzlich, sein Ton sanft und ich sah ihn an, Augenbrauen verwirrt hochgezogen.
„Was?"
Er rollte nur, wie so oft schon in meiner Gegenwart, seine Augen.
„Der Text, du Dummkopf.", meinte er abwertend.
„Ich bin nicht derjenige dem sein Buch ins Gesicht fiel.", warf ich ohne viel zu überlegen ein, meinte es aber eher zu mir selbst, während ich meine Augen auf meinem Buch hielt.
Plötzlich spürte ich eine Hand mit einem festen Griff an meiner Schulter, ich sah auf und wurde von einem wütend funkelnden Blick begrüßt.
„Ich sagte du sollst deine Klappe halten.", knurrte er und ich sog erschrocken die Luft ein.
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Opposites - Larry Stylinson AU
FanfictionWenn man ehrlich war hatte Harry - schüchtern, unsicher und insgeheim schwul - schon immer was für Louis - bekannt, beliebt und überaus talentiert - übrig, obwohl der einzige Kontakt der beiden aus Louis' täglichen Sticheleien an Harry bestand. Doch...
