45. Kapitel

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45. Kapitel

Seine Hände legten sich auf meine Schultern und seine Zunge glitt über meine Unterlippe. Alles beim Alten. Ich schlang meine Arme um seinen Oberkörper und zog ihn zu mir, neigte meinen Kopf ein wenig.

Der Kuss war sehr schnell sehr hitzig geworden; genau wie meine Haut, die trotz der kühlen Wassermenge, die mich umhüllte, zu glühen schien.

Ich war zwischen Louis und der Poolwand gefangen, sein Körper an meinen gepresst, so dicht, wie es wohl nur möglich war, was mir nur noch heißer werden ließ, während der intensive Kontakt von nackter Haut auf Haut ein unglaubliches Kribbeln in meinem Bauch, aber vor allem weiter unten auslöste.

Nach ein paar Minuten war ich gezwungen, mich kurz von ihm zu lösen um nach etwas Luft zu schnappen. Als ich mein Gesicht ein Stückchen von ihm entfernte, konnte ich nur einen Blick auf seine dunkelroten Lippen erhaschen, bevor er mir wieder näher kam und sich diese Lippen auf meinen Hals legten, um dort feuchte Küsse zu verteilen.

Eine Gänsehaut entstand auf meinem Nacken, genau wie ein leichter Schauer, welcher meinen Rücken hinunterlief. Ich war überwältigt von dem was ich fühlte; ich hoffte, dass er es auch war.

Während ich noch immer nach Atem schnappte und Louis anfing, an der zarten Haut meines Halses zu saugen, ließ ich meine Hände von seinen Schultern über seinen muskulösen Rücken wandern.

Seine Hände waren prinzipiell um meinen Hals geschlungen, aber hinter mir am Poolrand abgelegt, womit er uns praktisch beide über Wasser hielt. Es faszinierte mich immer wieder, wie er zwar nicht aussah wie einer dieser Muskeltrotze, aber trotzdem unglaublich stark war. Nicht falsch verstehen, er war immer noch deutlich trainiert.

Ich entschied mich, etwas mutiger zu werden und ließ meine Hände weiter nach unten wandern um sie auf seinen Hintern zu legen. Er hatte einen echt tollen Hintern, er sollte mehr zur Verwendung kommen. Auf diesen Gedanken hin kniff ich leicht zu, worauf Louis an meinem Hals stoßartig ausatmete. Heißer Atem traf auf die empfindliche Stelle, an der er Momente zuvor noch gearbeitet hatte.

Ich schloss kurz meine Augen und leckte über meine Lippen, bevor ich sie wieder öffnete und Louis, der auch ein wenig außer Atem war, direkt vor mir fand.

Seine blauen Augen machten einen wunderbaren Kontrast zu seinen geschwollenen, roten Lippen. Etwas, dass ich mir ewig ansehen könnte.

Für einen Moment starrten wir uns einfach nur an, laut atmend. Zögernd beugte ich mich wieder nach vorne, meine Nase stieß leicht gegen seine. Kurz hielt ich inne, um zu überprüfen ob er reagierte. Darauf antwortete er indem er seinen Kopf leicht nach links neigte, noch etwas näher rückte, wobei seine Nase sanft an meiner streifte, dann langsam seine Augen und auch die Lücke zwischen uns schloss.

Erneut verwickelten wir uns in einem langsamen Kuss, der schon bald ausartete.

Durch die leichte Bewegung des Wassers hatten auch wir uns bereits die ganze Zeit unbemerkbar leicht auf und ab bewegt, was für eine gewisse Reibung zwischen unseren unteren Hälften gesorgt hatte und sich langsam deutlich machte.

Ich bewegte meine rechte Hand von seinem Hintern zu seiner Vorderseite, wo ich mich vorerst seinem Six-Pack widmete, bevor ich sie langsam tiefer gleiten ließ.

Da unsere Körper so gut wie aneinander geklebt waren, hatte ich nicht viel Freiraum, aber das brauchte ich in dieser Situation auch nicht unbedingt.

Vorsichtig legte ich meine Hand auf sein Glied, welches, zu meiner Überraschung, schon fast vollständig steif war. Mir ging es nicht anders, aber das war wohl auch der Grund, warum ich es nicht mitbekommen hatte. Weil ich komplett aus der Bahn gebracht war, davon wie gut sich das hier anfühlte.

Opposites - Larry Stylinson AUGeschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt