49. Kapitel

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Ich weiß meine Storys dauern immer sehr lange, fast zu lange, & es ist mir immer noch lieber als in so manchen Stories wo sie nach drei Kapiteln zusammenkommen, aber Sache ist, dass ich oft einfach so viele Ideen habe, & diese anwenden möchte, und da ich keine anderen Storys habe (parallel updaten würde ich niemals schaffen, das wissen wir alle xd) kann ich dieses sozusagen nicht aufteilen.

Es kommt dann immer irgendwann der Punkt an dem ich sage, ja, die Idee ist gut, aber es passt nicht in diese Story, beziehungsweise nicht mehr, weil schon so viel los war!

Aber oft dauert es lange bis dieser Punkt kommt, & ich will mich einfach irgendwie... entschuldigen, weil es alles oft so lange dauern lässt.

Ich bekomme alleine wenn ich eine FF nur lese Inspiration für eine eigene weitere Geschichte, weil in meinem Kopf die Charaktere ihr eigenes Ding machen, & ich wünschte echt ich hätte die Zeit & Koordination das alles zu schreiben; ich hoffe ich komme diesen Sommer ein wenig dazu (hab gerade meine vorletzte Schulwoche dieses Jahr, yeeeah! Wie siehts bei euch aus?)

Okay, have fun!

~*~

In der nächsten Probe ging es sofort da weiter, wo wir aufgehört hatten. 

So fand ich mich also wieder einmal geschminkt und mit ein paar Scheinwerfern und einem Dutzend Augen auf mich gerichtet auf der Bühne; und um das wichtigste Detail nicht zu vergessen: mit Louis nur ein paar Zentimeter vor mir.

Heute verlief es ohne Unterbrechungen (obwohl es ja gestern meine Schuld war) und wenige Minuten nach Beginn der Probe hatte ich Louis' Lippen auf meinen.

So oft hatte ich mir gedacht, dass ein Kuss der Letzte sein würde. Und doch kamen durch die verschiedensten Zwischenfälle immer Weitere.

Der Kuss war so sanft und unschuldig, dass ich mich sofort in dem Gefühl verlor. Jedoch war er auch kurz, und als Louis sich zurückzog, folgte ich ihm fast mit meinem Gesicht.

Oh Gott, ich hoffe die anderen merkten es nicht. Ich hoffe, er merkte es nicht.

»Wisst ihr, was ich irgendwie witzig finde?«, fragte Mr. DiCaprio. »Dass ihr keinen Theaterkuss gemacht habt. Ich meine, ich hätte es euch ohnehin nicht durchgehen lassen, aber ihr habt nicht mal gefragt.«

Verdutzt sah ich ihn an; wenn mich meine Ohren nicht täuschten hörte ich Tanja's unterdrücktes Lachen von wo sie an ihrem Laptop saß. Aus den Augenwinkeln sah ich, dass auch Louis seinen Mund öffnete, um sich zu verteidigen, doch anscheinend kam nichts heraus.

Es war auch nichts zu verteidigen; obwohl es sich teilweise anfühlte wie ein Vorwurf, war es ein reines Statement. Aber ich hatte keine Ahnung, was er damit sagen wollte.

Er machte eine wegwerfende Handbewegung, um zu zeigen, dass es egal war und wir weitermachen sollten. »Gut, weiter geht's.«

~*~

Rasend ging die Woche um, und von Tag zu Tag steigerte sich meine Nervosität. Seinen Höhepunkt erreichte das ungute Gefühl aber trotzdem erst am Dienstag, wo die Aufführung stattfinden würde.

Meine Eltern und meine Schwester gerieten auf ihrer Fahrt hierher in den Stau, weshalb ich sie vor der Vorführung nicht mehr sehen konnte. Gemma hatte mir eine SMS geschrieben, dass sie nun schon auf ihren Plätzen sind, doch aus zeitlichen Gründen (und einem unterdrückten und unterdrückenden Lehrer) konnte ich nicht mehr rausschauen, sondern sie erst nachher treffen.

An sich war das ja nicht so schlimm, nur würde die erste Begegnung zwischen meiner Familie und mir in langer Zeit sein, wie ich einen Jungen küsste.

Opposites - Larry Stylinson AUGeschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt