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So selbstbewusst wie ich konnte, stolziere ich mit erhobenen Haupt die Schulgänge entlang und ignoriere jeden, der mich auch nur eine Sekunde zu lange anschaut. Es kratzt gewaltig an meinem Ego, wenn Gruppen hinter vorgehaltener Hand über mich lästern und lachen.

Bleib ruhig, rede ich mir ein. Sie kennen die Wahrheit nicht, nutze es zu deinem Vorteil. Das sind alles dumme Schlampen, scheiß auf die.

Dieses Mantra wiederhole ich unzählige male in meinem Kopf, versuche es nicht an mich ran zu lassen. Bis zu meinem Klassenraum klappt es auch ganz gut, doch dann belagern mich auf einmal zwei Mädchen aus meiner Klasse.

"Omg, wir haben von dem Gerüchte gehört. Selbst wenn der Sex schlecht war, wie kann dein Ex nur so etwas weiter erzählen?", sagt Miya aus heiterem Himmel und tätschelt mir die Schulter. Am liebsten hätte ich ihre Hand von mir geschlagen, so sehr ekelt sie mich in diesem Moment an.

Jetzt war meine Zeit gekommen, einen Gegenangriff zu starten. "OMG, das hat er erzählt!?", frage ich ungläubig, als hörte ich davon zum ersten Mal.

Meine beiden Klassenkameradinnen schauen sich verwundert an, ehe sie mir einen mitleidigen Blick zu werden. "Ach Maus, mit der Zeit wird man erfahrener im Bett." Sie versuchen mich aufzumuntern, doch am liebsten hätte ich die beiden gerade erwürgt.

Ich musste mit spielen, die beiden können mir eine große Hilfe sein. Sie ähneln einer Tante, welche sich nach dem Klatsch und Tratsch sehnen, der in der Familie passiert. Zwar versprechen Tanten, es niemanden weiterzuerzählen, tun es dann trotzdem. Dies würde ich für meine Zwecke ausnutzen. Egal was ich ihnen erzählen werde, nach der ersten Pause wird es die halbe Schule wissen.

Nach dem Miya und Hima mich gefühlt im Klassenraum auf einen Stuhl gezwungen haben und mir versprachen, es keinem weiterzuerzählen, beginne ich mit meinem Lügenmärchen. "Mizuno hat der Sex bestimmt nicht gefallen, weil ich bei seinen Fetischen nicht mitmachen wollte", sage ich in einem schüchternen Tonfall, als wäre es mir peinlich. Hima schaut mich mit glänzenden Augen an, die Neugier darin ist nicht zu übersehen. Sie hat an meiner Falle angebissen.

"Am Anfang hat er mich nur gefragt, ob ich Augenbinden benutzen wollten", rede ich weiter. "Aber Mizuno ist mein erster Freund, ich kannte so etwas nicht und wollte es nicht" Ich tue so, als ob mir die Tränen kommen würden und blinzel mehrmals hintereinander. "Später hat er mich immer öfter gefragt."

"Oh nein. Wein nicht Süße", sagt Miya mitleidig und umarmt mich. "Was wollte er den benutzen?", fragt sie in die Umarmung hinein. Mit Mühe verhindere ich ein Grinsen und verfalle wieder in meine weinerliche Tonlage. "Alle mögliche, Peitschen, Fesseln"

Ich löse mich aus der Umarmung. "Ich hatte nur Sex mit ihm, weil ich ihn geliebt habe", erzähle ich und Hima nickt verstehend, ihre Hand reibt tröstend über meinen Rücken. "Ich musste immer meinen Orgasmus vortäuschen, und das schlimmste-", ich breche ab und lege eine Hand vor meinen Mund, als wäre das, was ich sagen will, zu schlimm, um es auszusprechen.

"Was ist das schlimmste?", fragt Hima mich ungeduldig, sie platzt beinah vor Aufregung. Ich schüttle den Kopf, lasse ein paar fake Tränen über meine Wange laufen. "Er ... er ...", fange ich an zu sprechen, breche ab.

"Er ...?", fragt Miya und bittet mich so, weiterzusprechen. Im Inneren muss ich bei dem Anblick der beiden lachen, die unzähmbare Neugier in ihren Augen ist armselig. Ich erlöse die beiden von ihrem Leid. "Immer wenn er gestöhnt hat, hat er den Namen seiner Mutter gesagt"

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Es fühlt sich verdammt gut an, dass nun niemand mehr über mich lacht, als ich in der Mittagspause die Gänge entlang gehe. Ein paar Mädchen kommen sogar zu mir und erzählen, wie stolz sie auf mich seien. Ich fühle mich etwas schlecht, weil sie von ähnlichen Erfahrungen erzählen und große Probleme mit dem Essen und ihrem Körper bekommen haben, während meine Geschichte nicht der Wahrheit entspricht.

Jedenfalls war es nicht die richtige Wahrheit. Schließlich habe ich kein Wort über Mizuno's fehlender Selbstkontrolle verloren.

Meine beste Freundin sitzt noch nicht an unserem Stammtisch, alleine setzte ich mich an den leeren Tisch und hole mein Bento aus meiner Tasche. Mit geübten Handgriffen hole ich meine Flasche raus und nehme einen Schluck, verschlucke mich jedoch, als sich jemand mir vertrautes, neben mich setzt. Eine große Hand klopft mir auf den Rücken, während ich huste, um nicht zu ersticken.

"Ran-", sag3 ich und huste nochmal. "Was machst du den hier?" Wie immer schenkt der Haitani mir ein keckes Grinsen, welches ich ihm gerne aus der Fratze hauen würde. Ich verbinde mit seinem Grinsen keine guten Erinnerungen.

"So so~, Mizuno hat also einen Schmerz Fetisch", stellt der Riese fest, sein Grinsen wird noch breiter, wenn das überhaupt noch geht. Auch wenn sich seine Anwesenheit komisch anfühlte, kann ich nicht verhindern stolz zu grinsen. "Ich würde mal sagen, ich habe ihn zu Grund und Boden gestampft."

Kurz ist es still und wir grinsen uns nur an, ehe wir in ein lautes Gelächter verfallen. Mein Lachen bleibt mir im Hals stecken und erstirbt augenblicklich, als Mizuno die Cafeteria betritt. Selbst über mehrere Meter Entfernung erkenne ich, dass er vor Wut am Brodeln ist, als er mich sieht. Meinen Nebenmann scheint er überhaupt nicht zu registrieren. Er geht mehrere Schritte in meine Richtung, als ich auf einmal die plötzliche Nähe eines fremden Körpers spüre.

Ran hat sich zu mir gebeugt und ist nur wenige Zentimeter von meinem Ohr entfernt. Wie eine Steinstatue bleibe ich sitzen. "Auf der Party hat er mit einem Mädchen aus der 1 rumgemacht. Ist dir aufgefallen, wie ähnlich sie dir aussah? Gleiche Haarfarbe, ungefähr gleiche Statur." Bei jedem Wort spüre ich, wie sein Atem an meinem Ohr kitzelt. "Ob du mir glaubst oder nicht, du bedeutest Mizuno etwas. Nutz das aus. Lass ihn noch mehr leiden"

Der Haitani braucht mir nichts zu erklären, auch so verstehe ich, was er versucht mir zu vermitteln.

Ich fange an gekünstelt zu lachen, als hätte Ran mir etwas mega witziges ins Ohr geflüstert. "Du bist so ein Schatz, was würde ich nur ohne dich machen Ran-lein." Meine Stimme ist laut, gut hörbar für meinen Ex, welcher wie festgefroren einige Meter von uns steht.

Der Haitani zieht eine Augenbraue in die Höhe, muss bei seinem Spitznamen grinsen. "Ran-lein? Ist dir nichts Besseres eingefallen?", fragt er beinah schon beleidigt.

Schon wieder fange ich an, zu kichern. "Es war deine Idee!", zische ich mit meinem Schauspiel-reifen Lächeln.

"Ach, Jashin, was bekomme ich nur hierfür?"

"Ach, Jashin, was bekomme ich nur hierfür?"

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𝐆𝐚𝐦𝐞 𝐰𝐢𝐭𝐡 𝐇𝐚𝐢𝐭𝐚𝐧𝐢 彡ᴿᵃⁿ ᴴᵃⁱᵗᵃⁿⁱ Wo Geschichten leben. Entdecke jetzt