Es ist nicht meine Mutter, wie sich schnell herausstellt. Der wahre Grund für Lillis Runschreien ist männlich, circa 175cm groß, hat braune Haare und Augen, ist zugegeben extrem heiß und hört auf den Namen eines New Yorker Stadtteils.
Brooklyn.
"Was machst du hier?", frage ich und versuche Lilli und Nelli hinter mich zu schieben, die kurz davor sind den Fangirltod zu sterben. Ich will nicht allzu freundlich rüberkommen, immerhin hat Brooklyn mich einfach im Café sitzen lassen. Aber so tun als würde ich nicht wollen, dass er hier ist, kann ich auch nicht. Immerhin ist es ja das komplette Gegenteil.
Brooklyn scheint ein wenig überrascht über meine harsche Begrüßung.
"Hi, i-ich w-wollte nur...", stottert er. Hinter ihm kann ich seinen Vater im Auto sitzen sehen, der sich gerade zu den hinteren Sitzen umgedreht hat. Da die Scheiben verdunkelt sind, kann ich nicht erkennen ob und wer da sitzt.
"Also?", hake ich nochmal nach, als Brooklyn es nicht hinbekommt einen Satz zu sagen. Eigentlich möchte ich gar nicht so unnahbar rüberkommen, aber ich kann jetzt irgendwie nicht anders.
"Lisa, können wir reden?", meint er schließlich und schaut mich fast schon bettelnd an.
Natürlich will ich mit ihn reden. Nur deshalb bin ich doch heute erst ins Café und jetzt steht Brooklyn hier und will das gleiche.
"Komm rein.", seufze ich und trete zur Seite.
"Verschwindet und lasst uns allein.", zische ich meinen beiden Schwestern zu. Glücklicherweise hören die beiden und machen sich aus dem Staub. Brooklyn steht im Türrahmen und gibt seinem Vater ein Handzeichen, dass er kurz warten soll.
"Hey, willst du vielleicht mitkommen?" Er kratzt sich verlegen am Hinterkopf. Sein Gesicht hat ein bisschen an Farbe bekommen, selbst nach nur einer Woche in L.A.
"Wohin?", frage ich verwundert.
"Ich dachte, du wolltest reden."
"Ja, können wir auch bei mir machen. Wenn du willst.", fügt Brooklyn noch hinzu. Ich muss nicht lange zögern.
"Lilli, Nelli ich bin in spätestens drei Stunden wieder da.", rufe ich nach oben.
"Halt warte, was wenn Mama wieder Drama macht?" Stimmt.
"Hey, kann ich deine Nummer aufschreiben, nur für meine Mutter?", frage ich Brooklyn. Er diktiert mir seine Nummer und ich schließe die Tür hinter mir.
"Hallo Lisa, schön dich wieder zu sehen.", begrüßt mich David Beckham höchstpersönlich. Und er kennt meinen Namen. Brooklyn öffnet mir die Autotür und sofort grinsen mich Cruz und Harper an. Ich habe die beiden zwar schon oft auf Bildern gesehen, aber in echt sind sie noch hundertmal süßer. Harper würde ich am liebsten gleich durchknuddeln, aber ich reiße mich nochmal zusammen.
"Hi, ich bin Lisa.", stelle ich mich ihnen vor und setze mich auf den Sitz neben Cruz, der in der Mitte sitzt. Er strahlt mich an und ich kann ein paar Zahnlücken erkennen.
"Ich weiß. Ich kenne dich schon.", antwortet er in seinem britischen Akzent und ich bewundere insgeheim seine Ähnlichkeit zu seinem ältesten Bruder.
Ich lache verwundert auf. "Du kennst mich schon?"
"Ja, Brooklyn hat uns von dir erzählt.", plaudert Cruz drauf los.
Brooklyn dreht sich zu uns um. "Ich habe meinen Namen gehört, um was geht's?"
"Ach, ich habe Lisa nur erzählt, dass du ständig von ihr redest und gar nicht mehr aufhören willst." Cruz wirft seinem großen Bruder ein freches Grinsen zu. Diesem ist das offenbar peinlich, denn seine Wangen werden mit einem zarten Rosa überzogen und er versucht irgendwo hinzuschauen, nur nicht zu mir.
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Head over Heels {Brooklyn Beckham}
FanfictionNiemals hätte ich gedacht, dass ein einziger Urlaub in London mein Leben von jetzt auf nachher so verändern könnte. Klar, zwei nervige Zwillingsschwestern ziehen das Chaos schon magisch an, aber seit wann passiert mir das auch mit braunäugigen Junge...
