"Wer war das?", wiederhole ich meine Frage nochmal, nachdem Brooklyn mir keine Antwort gegeben hat. Ich bezweifle ja sehr, dass er sich selbst ins Gesicht geschlagen hat.
Brooklyn schiebt sich wieder die Sonnenbrille auf die Nase und atmet hörbar laut aus. Er dreht sich von nir weg und tritt gegen die Wand. Er ist wütend und ich wüsste nur zu gerne, was in ihm vorgeht. Aber nein, er redet natürlich nicht mit mir.
"Hallo? Ich bin auch noch da und ich habe dich was gefragt?" Ich greife nach Brooklyns Arm und schaue ihm in die Augen, also zumindest auf die dunklen Gläser seiner Sonnenbrille.
Er stöhnt gernevt und zuckt dann mkt den Schultern. "Da war so ein Typ...", fängt er an, lässt den Satz aber schweifen.
Meint er das gerade Ernst? Das soll es gewesen sein?
"So ein Typ? Ein Typ, der dir das hier angetan hat?" Ich deute auf sein Auge.
"Ja. Also, Aidan und ich, wir haben uns vielleicht ein wenig mit ihm gestritten. Ich weiß ja auch nicht, aber er ist ausgerastet. Und dann war seine Faust auf meinem Auge und fertig.", sagt Brooklyn und lehnt sich neben mich an die Wand.
Aber so leicht kann ich mich nicht damit zufrieden geben. Für Brooklyn ist die Sache damit offensichtlich erledigt, er winkt ab.
"Ich kann doch jetzt deswegen nichts machen. Der Typ war wahrscheinlich nur betrunken und ich glaube, er ist auch gar nicht mehr da. Mir geht's bis auf das Auge ja auch gut. Es ist halt passiert und wenn ich alles so aufbausche, hilft mir das auch nicht weiter." Brooklyn greift nach meiner Hand und malt sanfte Kreise auf meinen Handrücken, während ich nur stur nach vorne auf den Bordstein schaue.
Seine Geste beruhigt mich nicht im Geringsten, aber vielleicht hat er ja recht. Obwohl mir es nicht gefällt, muss ich mich damit wohl oder übel zufrieden geben. Es ist seine Sache und auch wenn ich mir Sorgen um ihn mache, liegt es an ihm, was er jetzt macht.
"Deine Eltern werden dich umbringen.", meine ich, halb scherzend, halb ernst gemeint. Sie werden auf jeden Fall ausrasten, aber welche Eltern würden das nicht?
Brooklyn zuckt wieder nur leichtfertig mit den Schultern. "Die sind gerade beide nicht da - zum Glück. Ich sage einfach, ich bin gegen die Tür gelaufen, wenn sie zurück sind. Vielleicht verheilt das Auge ja auch bis dahin."
Ich lache ironisch auf. "Klar."
Brooklyn greift jetzt auch nach meiner rechten Hand und schaut mich entschuldigend an.
"Du bist jetzt aber nicht böse, oder?", fragt er mich und diesmal lache ich wegen seinem Gesichtsausdruck.
"Nein.", gebe ich kopfschüttelnd zu. "Aber ich habe auch kein blaues Auge."
Er küsst mich kurz, bevor wir wieder reingehen.
"Ich suche Libby.", raunt mir Brooklyn ins Ohr und weg ist er - schon wieder.
Aidan kommt mir gleich am Eingang entgegen, im Gegensatz zu Brooklyn sind seine Augen aber beide noch unverletzt. Dafür sind seine sorgfältig hochgegelten Haare verwuschelt und er schaut sich angespannt in der Umgebung um.
"Hey!", rufe ich, um seine Aufmerksamkeit zu bekommen. Aidan schaut sich um, als er mich sieht, hebt er die Hand.
"Alles okay?", erkundige ich mich bei ihm und spiele auf die Prügelei oder was auch immer von vorher an.
"Klar, natürlich.", antwortet mir Aidan und grinst schief.
Ich nicke und trete dann näher an ihn heran. "Hör mal, ich weiß ja nicht was da los ist, aber warum hat Brooklyn ein blaues Auge?"
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Head over Heels {Brooklyn Beckham}
FanfictionNiemals hätte ich gedacht, dass ein einziger Urlaub in London mein Leben von jetzt auf nachher so verändern könnte. Klar, zwei nervige Zwillingsschwestern ziehen das Chaos schon magisch an, aber seit wann passiert mir das auch mit braunäugigen Junge...
