"Baby"

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Plötzlich schlägt Brooklyn die Augen auf und ertappt drehe ich mich zur Seite. Oh Gott, ich hoffe, er hat nicht bemerkt, dass ich ihn angeschaut habe.
"Bist du müde?", frage ich und setze mich auf die Bettkante, während ich mir die Haare kämme. Brooklyn schüttelt nur den Kopf, aber fängt dann trotzdem an zu gähnen. Schmunzelnd lege ich die Haarbürste zur Seite und lasse mich selber zurück ins Bett sinken. Es fühlt sich komisch an, dass er hier bei mir ist, in meinem Zimmer, aber ich trotzdem nicht neben ihm liege. Ich würde ja gerne zu ihm rübergehen, aber um ehrlich zu sein, traue ich mich nicht. Was, wenn er denkt, dass ich auf was ganz Anderes hinaus wäre?

Ein paar Minuten ist es still, und ich kämpfe gegen den Gedanken, zu ihm rüber zu gehen. Ich weiß, dass meiner Mutter es nicht gefallen wird, wenn sie reinkommt und wir nebeneinander liegen, aber jetzt, wo Brooklyn hier ist, will ich auch so viel Zeit wie möglich mit ihm verbringen...und selbst wenn ich nur zwei Meter von ihm weg liege, ist das zu viel. Vorsichtig drehe ich mich um und mein Blick fällt auf das wohl schönste Gesicht überhaupt.

Seine langen Wimpern umranden seine geschlossenen Augen und seine Mundwinkel sind leicht nach oben gebogen. Seine Nase und Wangen sind von vielen, kleinen Sommersprossen bedeckt, die ich so sehr an ihm liebe. Mir wird ganz warm, wenn ich ihn so anschaue, wie er einfach nur daliegt und schläft. Seine Haare sehen natürlich auch wieder perfekt aus und ich könnte ihn so ewig beobachten.

"Was lächelst du so in dich rein?"

Ich habe gar nicht bemerkt, dass Brooklyn die Augen aufgemacht hat und werde schon wieder rot. Wenigstens kann er das bei dem schwachen Licht nicht richtig erkennen.

"Nichts, nichts.", winke ich ab und setze mich auf. Er tut es mir nach und reibt sich über die Augen.

"Bist du dir sicher, dass du nicht schlafen willst? Immerhin hattest du ja heute einen langen Tag. Wann bist du eigentlich von zu Hause los?"

"Um 10 Uhr, englische Zeit. Aber ich bin echt nicht so müde, Baby." Er grinst mich verschmitzt an und ich lächle zurück.

"Baby? Ist das jetzt mein neuer Spitzname?", erkundige ich mich grinsend. Ich kann nicht leugnen, dass es mir gefällt, wenn er mich so nennt.

"Ach, bist du das nicht, Baby?" Brooklyn grinst immer noch und fährt sich durch die Haare. Verdammt, er macht mich noch ganz verrückt damit! Ich weiß nicht, was ich darauf antworten soll, deshalb verdrehe ich nur die Augen. Erst jetzt fällt mir auf, dass ich gar kein Make-Up mehr trage.

Normalerweise renne ich so immer zuhause rum, aber nur dann, wenn niemand anderes da ist außer meiner Mutter und meinen Schwestern. Ich weiß, dass ich mir das wahrscheinlich nur einbilde, aber ich fühle mich ganz ohne irgendwie so verletzlich und nackt. Auch wenn ich nicht sagen würde, dass ich hässlich bin, gefalle ich mir mit Make-Up doch mehr. Sonst stört es mich immer total und ich versuche irgendwie mein Gesicht zu verdecken, aber bei Brooklyn ist das nicht so. Ich fühle mich wohl bei ihm.

"Willst du rüberkommen?" Brooklyns Stimme reißt mich aus meinen Gedanken. Noch bevor er bis drei zählen kann, bin ich schon aus meinem Bett gehüpft und und habe mich neben ihn gelegt.

Ich war noch nie so nah bei einem Jungen, außer Brooklyn. Ich habe  auch noch nie mit einem im gleichen Bett geschlafen. Falls ich deswegen aufgeregt sein sollte, bin ich es nicht. Brooklyn hat seinen rechten Arm um mich geschlungen und ich habe meine Finger mit seinen verschränkt. Er lehnt seinen Kopf leicht auf meinen (immer diese Größenunterschiede!) und ich probiere, mein pochendes Herz zu beruhigen.
Ich versuche mir auszumalen, wie wir beide wohl da liegen und dieser Gedanke bringt mich zum Lächeln.

"Du weißt, dass ich das spüren kann, oder?", sagt Brooklyn leise.

"Was?"

"Na, dass du gerade lächelst."

Head over Heels {Brooklyn Beckham}Geschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt