Wenn ich du wäre, dann würde ich jetzt runterkommen und Verbrennen , bevor Cyrus dich kriegt! Sie lachte. Es war das selbe verrückte Geräusch, das sie schon in der Nacht zuvor gemacht hatte.
„Nathan?", flüsterte ich, starr vor Schrecken.
Jan wachte auf und versuchte aufzustchen. Sobald er stand, brach er wieder auf dem Boden zusammen und hielte sich den Kopf.
*Was zur Hölle ist hier los?" Er sah sich im Raum um, konnte aber kaum seine Augen offen halten.
Nathan hob eine Hand, die mit Blut beschmiert war, es glänzte im Licht. Hektisch bedeutete er mir, ich solle ihm helfen. „Ich weiß nicht, wo er blutet.
„Oh, Scheiße!" Jan's Augen wurden groß, als er sein eigenes Blut an Nathans Händen sah. Er rappelte sich auf. Einige Sonnenstrahlen fielen durch die Rollläden, die der Ziegelstein fast völlig zerstört hatte. Jan achtete darauf, die Strahlen zu umgehen, sodass sie zwischen ihm und Nathan standen.
Als mir der Geruch seines Blutes in die Nase stieg, wusste ich warum. Ich spürte, wie die Muskeln und Sehnen in meinem Gesicht zu arbeiten begannen und dass sich meine Eckzähne in Reißzähne verwandelten.
»Jetzt nicht, Mandy!", fuhr mich Nathan an.
Sein scharfer Ton überraschte mich, und sofort stoppte meine Verwandlung.
Jan sah zwischen Nathan und mir hin und her, als überlege er, welches der beste Fluchtweg sei. Nathan ging vorsichtig zu ihm hin. „Erinnere dich daran, mit wem du redest, Jan. Ich würde dir nie etwas tun. Du weißt, dass ich dich nicht anrühre."
Leyla stand immer noch draußen auf der Straße, aber es schien, als habe ihre Energie nachgelassen. Wartest du drauf, bis die Sonne untergegangen ist, damit du mir in den Arsch treten kannst? Bis dahin habe ich mir Unterstützung gesucht , verschwinde, Leyla, oder ich übernehme für nichts die Verantwortung(*, brüllte Nathan nach unten.
".uh, da bekomme ich aber Angst!", rief sie zurück. „Was willst du denn machen, Buchhändler? Mich mit deinen Bücher zu Tode lesen? Ich gehe jetzt, ich sollte euch nur die
Nachricht übermitteln.«
"Welche Nachricht?", fragte mich Nathan.
in genau diesem Moment fiel die Rolllade ganz aus der Halterung und das Sonnenlicht trat ungehindert in das Zimmer.
Nathan Fluchte und legte sich flach auf den Boden, aber meine Reflexe waren nicht so gut.
Es ist schwer zu beschreiben, wie es sich anfühlt, wenn Sonnenlicht auf die Haut eines Vampirs trifft. Auch der schlimmste Sonnenbrand ist nicht so schmerzhaft wie das Gefühl, das mich im ganzen Körper traf. Meine Haut entwickelte Blasen und brannte wie Feuer an den Stellen, auf die das Licht direkt traf. Tatsächlich fing meine Haut wirklich an zu brennen, mein T-Shirt fing Feuer. Schließlich gingen die Flammen überall auf meinen Körper über. Das Einzige, an das ich noch denken konnte, war, dass mein verbranntes Fleisch wie Hot Dogs roch. Nathan robbte zu mir herüber, nahm mich und warf mich zu Boden.
Jan rappelte sich auf, kroch zum Sofa und nahm eine Wolldecke, die er über das Fenster hing. „Ich versuche sie festzuklemmen, damit sie nicht wieder herunterfällt."
„Bist du okay?"*, fragte er mich, sein Gesicht nur wenige Zentimeter über meinem.
„Mir geht es gut", keuchte ich, „abgesehen von den Verbrennungen dritten Grades."
Nathan lächelte tatsächlich über meinen Spruch. Er schien es nicht ellg zu haben, sich wieder zu erheben, und abgesehen von der Tatsache, dass ich nicht atmen konnte, hatte ich auch Nichts dagegen. Bis mir einfiel, dass Jan eine offene Wund am Kopf hatte.
„Ich kriege keine Luft. Lässt du mich hoch?", quickte ich und versuchte mich freizumachen, indem ich mich vorsichtig bewegte. Ich bemerkte zu spät, welchen Effekt diese Bewegung auf einen halb nackten Mann haben konnte.Er sah mich entschuldigend an, als er von mir herunterrollie, das Handtuch hielt er dabei gut fest. Es war ihm peinlich.
Während sich Nathan um Jan kümmerte, setzte ich mich auf und inspizierte vorsichtig meine Brandwunden. Die verbrannten Flecken auf meinem Oberkörper und auf den Armen waren schwarz. Versuchshalber tastete ich auf einem von ihnen herum. Die verbrannte Haut löste sich und darunter kam zarte neue zum Vorschein.„Warum bin ich nicht völlig verbrannt?"„Weil ich deinen Arsch mit meinen Wolldecken- Wurfkünsten gerettet habe", antwortete Jan.
Nathan räusperte sich. Ich weiß nicht, ob das sein Kommentar zu Jan's Aussage war oder ob er über dessen Kopfwunde erschrak.
„Das muss genäht werden", sagte er mit einem resignierten Seufzer, als er sich die Wunde genauer ansah.
„Das kann ich machen", bot ich an, aber Nathan schüttelte den Kopf.
„Ich habe nicht das nötige Material hier, und du hast noch nicht genügend Erfahrung, dich unter Kontrolle zu halten, wenn so viel Blut im Spiel ist." Er wandte sich an Jan.
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Meine erste Verwandlung
VampiroEin Biss - und Mandy ist verwandelt. Nachdem die junge Ärztin in der Pathologie von einem Toten angefallen wurde, kann sie auf einmal kein Sonnenlicht mehr ertragen, verspürt plötzlich einen unerklärlichen Blutdurst. Ist sie etwa Opfer eines Vampir...
