Kapitel 25

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Die Tränen beginnen, meine Wange herunterzulaufen und ich kann sie nicht aufhalten.
Alleine als er mich Florence genannt hat, dachte ich, dass ich umfalle. Wieso hat er nur diesen Effekt auf mich? Ich will das nicht.
Ich schüttle den Kopf und schmeiße anschließend meine Tasche auf den Beifahrersitz. Ich muss hier unbedingt weg.
Auf dem gesamten Heimweg höre ich traurige Musik und sie bringt mich sofort wieder zum Weinen. "Ach, das ist doch alles beschissen." Ich lasse einen lauten Schrei los und ich habe tatsächlich das Gefühl, dass es mir jetzt besser geht.

Ohne nach rechts und links zu schauen, laufe ich sofort in mein Zimmer nach oben und haue die Tür zu. Zum Glück sind meine Eltern heute mal wieder in einer anderen Stadt. Aber damit habe ich gerade gar kein Problem, denn dann muss ich ihnen wenigstens nicht meine Stimmung erklären. Das kann ich nämlich nicht.
Ich schalte meinen Lieblingsfilm auf Netflix an und schaue mir währenddessen Instagram-Reels an. Mir werden nur noch Videos mit heißen spanischen Typen vorgeschlagen.
Also ich habe echt das Gefühl, dass mein Handy mich zu jeder Zeit überwacht, als Cleo zum Beispiel von Culpa Mia gesprochen hat.
Mein Atem stockt, als eine neue Nachricht eingeht.

Bin jetzt fertig mit dem Training. Kann ich vorbeikommen? xx

Ich lächle und meine Laune wird direkt besser.

Klar. Meine Eltern sind eh nicht da und ich habe das Haus heute für mich. xx

Schnell springe ich aus dem Bett und richte meine tausend Kissen auf dem Bett. Danach hüpfe ich schnell unter die Dusche und lege etwas Concealer auf. Meine Pickel killen mich zur Zeit schon wieder.

Dreißig Minuten später steht James vor der Tür und gibt mir einen kleinen Kuss. "Hey, Baby", lächelt er und bei dem Wort Baby bekomme ich direkt Schmetterlinge im Bauch.
Ich lächle ihn an und bitte ihn herein. Wir gehen direkt in mein Zimmer nach oben, da ich nicht mit ihm auf unsere Couch will, denn aus irgendeinem beschissenen Grund will ich dort keinen anderen sehen außer ihn. Argh. Schlag ihn dir endlich aus dem Kopf.
Wir entscheiden uns für einen Psychotriller und liegen auf meinem Bett. Unsere Füße berühren sich hin und wieder und ich kann nichts gegen das warme Gefühl machen, dass sich in meiner Bauchgegend ausbreitet.
Ich schaue ihn von der Seite an und er bemerkt es natürlich sofort. Also dreht er den Kopf zu mir und seine weißen Zähne kommen zum Vorschein. Er umgreift meine Taille und legt eine Hand an meine Wange, bevor er mir seine Lippen auf den Mund drückt.
Die Stimmung zwischen uns ist elektrisierend und ich habe das Gefühl, dass gleich etwas passiert, dass ich vielleicht bereuen könnte. Dennoch rutsche ich näher an ihn heran und lege meine Hand auf seine Hüfte. Er unterbricht unseren Kuss und sieht mich an. Ich nicke mit dem Kopf, während ich ihm tief in die Augen schaue. Er nickt ebenfalls und setzt unseren Kuss fort, diesmal mit mehr Druck.
Ich spüre seine Erektion an meinem Bein und mir wird sofort heiß.
Als ich danach greife, zieht er scharf die Luft ein und es gefällt mir. Also fahre ich mit meiner Hand über seiner Hose auf und ab. Er zieht mir mein T-shirt über den Kopf und betrachtet meine Brüste. Obwohl ich eher sagen würde, dass er sie studiert.
Langsam legt er eine Hand auf meine Brust und beginnt, sie zu kneten. Das fühlt sich himmlisch an und ich presse meine Beine aufeinander, während ich immer noch seinen Schwanz durch die Hose massiere. Ich öffne den Knopf seiner Jeans und er hilft mir, indem er seine Hose gleich selbst auszieht. Ich tue es ihm gleich, aber wir unterbrechen unseren Kuss nicht mal für eine Sekunde.
Jetzt löst er sich von meinem Mund und wandert über meinen Hals hin zu meinen Brüsten, wo er viele kleine Küssen platziert. Als er meine Brustwarze zwischen seine Zähne nimmt und sanft hineinbeißt, stöhne ich auf. Ich schlage mir die Hand auf den Mund, weil es mir etwas peinlich ist.
Doch James schüttelt den Kopf und entreißt sie mir von meinem Mund. "Ich will dich hören", flüstert er und widmet sich wieder meinen Brüsten.
Er wandert immer weiter herunter, bis er bei meiner Mitte angekommen ist. Seine Berührungen sind so sanft und so etwas bin ich nicht gewohnt.
Langsam legt er einen Finger auf meine empfindlichste Stelle und lässt sie kreisen. Es fühlt sich super an und als er seinen Finger durch seinen Mund ersetzt, fühlt es sich nur noch besser an und ich komme innerhalb von wenigen Minuten an seinem Mund.
James wischt sich den Mund ab, sodass er mich wieder küssen kann. Immer noch außer Atem reibe ich an seinem besten Stück auf und ab. Er stöhnt in meinem Mund, bevor er ein kleines Päckchen aus seiner Hosentasche kramt.
In weniger als einer Minute hat er das Kondom übergerollt und sieht mir tief in die Augen. "Bist du dir sicher?", fragt James mich und ich kann nur noch nicken. Mein ganzer Körper verlangt nach ihm in mir.
Langsam führt er seinen Schwanz in mich und ich stöhne erneut auf. Er ist schon ziemlich groß. Ich muss mich erstmal daran gewöhnen.
Als wir uns etwas aufeinander eingestellt haben, beschleunigt er seine Bewegung und er schafft es, mich ungefähr dreimal zum Orgasmus zu bringen. Wir wechseln die Position, sodass ich auf ihm sitze. Unsere Lippen finden wieder den Weg zueinander und ich merke, wie er sich langsam dem Höhepunkt nähert. Also erhöhe ich das Tempo und er vergräbt sich in meinen Schultern, als er sich in mir ergießt. Ich sinke ebenfalls auf ihm zusammen. "Wow", ist das Einzige, das ich herausbekomme.

Ich erwarte, dass er sich anzieht und geht. Doch zu meiner Überraschung zieht er sich lediglich seine Boxershorts wieder an und kommt zurück zu mir ins Bett gekrabbelt.
James hält mich einfach nur in seinen Armen und krault mir den Kopf, bis ich schließlich einschlafe.

Schweigsames VerlangenWo Geschichten leben. Entdecke jetzt