Kapitel 44

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Bevor ich realisieren kann, was ich tue, habe ich mich auch schon abgeschnallt und klettere zu ihm auf den Fahrersitz herüber.
Als ich auf ihm sitze, streicht er mir eine Haarsträhne hinter mein Ohr. "Gott, du bist so wunderschön", haucht er mich an, als er mir einen Kuss auf den Hals gibt, was mir beinahe ein Stöhnen entlockt.
Ich wiege mich etwas vor und zurück auf seinem Schwanz und er schnappt nach Luft. Ich lege meine Lippen auf seine und setze meine Bewegung fort.
Josh zieht mir das T-shirt über den Kopf und schiebt meinen Rock etwas nach oben. "Was machst du nur mit mir?", sagt er zwischen den Küssen hindurch.
Ich öffne seinen Gürtel und umgreife sein bestes Stück. Er massiert meinen Po und drängt mich noch näher an sich heran. "Zum Glück hast du diesen Rock an. Das macht es wesentlich einfacher", schiebt er meinen Rock noch ein Stück weiter nach oben.
Ich befreie seinen Schwanz aus seiner Hose und gehe etwas nach oben, bevor ich wieder auf ihm Platz nehme.
Jetzt ist er in mir und füllt mich komplett aus und das alleine reicht, um uns beiden ein Stöhnen zu entlocken. "Oh mein Gott", hauche ich und Josh beginnt wieder, mich zu küssen, während ich ihn reite.
Alles an mir verzehrt sich nach ihm und ich glaube, dass es ihm ganz ähnlich geht. Wir verharren in dieser Position für zwanzig Minuten, bis wir beide stöhnend zum Höhepunkt kommen und schließlich ineinander zusammen fallen. "Das war..", atmet er schwer an mein Schlüsselbein.
Ich hebe den Kopf, um ihn anzuschauen. "Ja, war es", beende ich seinen Gedanken.

Nach etwa zehn Minuten ziehe ich mir mein T-shirt wieder an und klettere auf die Beifahrerseite. "Ich bin so müde, aber wenigstens bin ich wieder etwas ausgenüchtert", lache ich. Josh umklammert das Lenkrad und ich weiß nicht, was in seinem Kopf vorgeht.
Doch seine Haltung entspannt sich sofort wieder. "Das ist das Gute am besoffen Sex haben", grinst er und mir wird warm ums Herz. "Soll ich dich nach Hause bringen?"
"Äh, kannst du schon machen, wenn du willst", zucke ich mit den Schultern und blicke aus dem Fenster.
Ich habe eigentlich schon gedacht, dass wir die Nacht zusammen verbringen, aber das wäre vielleicht auch zu viel verlangt.
"Also wenn es dir nichts ausmacht, würde ich dich schon gerne mit zu mir nehmen", sagt er leise und umklammert das Lenkrad. Er wirkt beinahe nervös.
Um ihm die Nervosität zu nehmen, lege ich eine Hand auf seinen Oberschenkel und streichle darüber. "Ich würde sehr gerne mit zu dir kommen." Ich denke, dass er es hören kann, dass ich mittlerweile bis über beide Ohren grinse.
Er entspannt sich sofort, nimmt meine Hand und führt sie zu seinem Mund, um einen kleinen Kuss darauf zu platzieren.

Als wir vor Joshs Haus zum Stehen kommen, starre ich mit offenem Mund nach außen. "Hier wohnst du?", staune ich und er nickt nur, als er mir die Türe öffnet. "Verdammt, ich glaube, ich werde Lehrerin." Ich blicke mich um.
Das Haus ist wunderschön. Es sieht genau so aus, wie ich mir das perfekte Hause vorstellen würde.
"Naja, so leicht ist es nicht. Ich habe das Haus tatsächlich von meinen Großeltern geerbt und habe es dann renoviert. Gefällt es dir?", nimmt er meine Hand und führt mich zur Eingangstür, die aus teurem Holz angefertigt wurde.
"Ob es mir gefällt?", komme ich nicht aus dem Staunen heraus. "Ich liebe liebe liebe es. In so einem Haus würde ich auch gerne mal wohnen. Wenn ich das perfekte Haus beschreiben müsste, dann wäre es das hier. Obwohl ich mir das, mit dieser Figur auf dem Rasen, schon nochmal überlegt hätte an deiner Stelle."
Josh lacht und sperrt die Tür auf. "Da musst du dich bei meinem Gärtner beschweren."

Innen sieht das Haus noch viel besser aus. Es ist eine Mischung aus moderner Einrichtung und Altbau. Josh führt mich in die große Marmorküche und holt uns beiden noch jeweils eine kleine Wasserflasche aus dem Kühlschrank. Er wirft mir eine Flasche zu und ich fange sie gerade so auf. "Die Reflexe funktionieren auf jeden Fall noch", lacht er. "Wollen wir ins Bett gehen? Ich bin irgendwie ziemlich fertig nach unserem Workout von vorhin", zwinkert er.
Ich mache sein Zwinkern nach. "Sie sind der Lehrer, Mr. Lancaster", necke ich ihn. Er nimmt meine Hand und führt mich nach oben in sein Schlafzimmer.

In der Mitte steht ein riesiges Bett mit grauer Seidenbettwäsche und an der Wand gegenüber hängt ein großer Fernseher. Es ist sehr minimalistisch eingerichtet, aber irgendwie passt das auch perfekt zu ihm.
Josh legt seine Uhr auf der Kommode vor dem Fenster, das die ganze Wand schmückt, ab. Ich schaue ihn an und er wirft mir sein T-shirt zu, während er mich anlächelt.
„Also ich hätte auch nichts dagegen, wenn du nichts anziehen würdest." Ich schmeiße ihm meinen Rock entgegen, bevor ich in das große T-shirt schlüpfe, das mir fast bis zu den Knien geht.
Wir legen uns in das Bett und Josh zieht mich zu sich heran. "Weißt du, dass ich dich verdammt gerne habe", flüstert er, als er meinen Kopf streichelt.
Ich lächle an seine Brust. "Ich hab dich auch echt gerne. Du hast mich in der ersten Sekunde geflasht", gebe ich zu und schließe die Augen. Schon bin ich weg.

Schweigsames VerlangenWo Geschichten leben. Entdecke jetzt