Kapitel 28

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James' Zimmer sieht ganz anders aus, als ich es erwartet habe. Überall hängen unterschiedliche künstlerische Werke an der Wand und die Wand über seinem riesigen Schreibtisch ist von grünen Ranken geziert.
An der anderen Wand steht ein Boxspringbett und gegenüber hängt ein riesiger Fernseher, der zwar nicht so groß wie der im Wohnzimmer ist, aber dennoch ziemlich groß.
"Dein Zimmer ist echt schön. Das hast aber nicht du eingerichtet, oder?", lache ich.
Er fasst sich ans Herz. "Danke für dein Vertrauen in mich. Ich habe das komplett selbst eingerichtet", sagt er mit einer aufgesetzten traurigen Miene.
Ich laufe zu ihm herüber und drücke ihm einen Kuss auf den Mund. "Ich entschuldige mich in aller Form bei Ihnen, Mr Williams. Aber so viel Geschmack habe ich Ihnen tatsächlich nicht zugetraut", necke ich ihn.
Er greift hinter sich und nimmt sich ein Kissen, um mich damit zu schlagen. Erschrocken falle ich etwas nach vorne und meine Hände landen auf seinem Sixpack. Ich fahre daran auf und ab. Verdammt. "Wenigstens habe ich anscheinend einen guten Geschmack, was Mädchen angeht", schmunzelt er und ich gebe ihm erneut einen Kuss. „Da kann ich dir nicht widersprechen." Meine Hand liegt nach wie vor auf seinem Bauch und wir küssen uns weiter, bis James uns nach hinten ins Bett stößt, sodass er über mir schwebt.

Mittlerweile liegen wir nackt nebeneinander und er bewegt seine Finger in mir, während ich an seinem Schwanz auf und ab fahre. "Ich liebe es, dass du schon wieder so feucht bist", raunt er mir ins Ohr und ich erhöhe meine Schnelligkeit.
Im nächsten Moment ist er wieder über mir und dringt langsam in mich hinein.
Ich stöhne laut auf, als er in mir ist und er hält mir den Mund zu. "Sei leise, Baby. Die anderen da drüben müssen das nicht unbedingt mitbekommen, außer du stehst darauf", sieht er mich mit einem verschmitzten Grinsen an und ich schlage nach seinem Arm, bevor ich lache.
Der Sex mit ihm ist wirklich unglaublich und ich habe tatsächlich das Gefühl, dass er mich liebt, denn er achtet währenddessen sehr darauf, dass ich auch meinen Spaß habe.
Er schafft es, mich vom einen zum anderen Orgasmus zu bringen, bis seine Bewegungen immer schneller werden in mir und er schließlich über mir zusammenbricht.

Wir bleiben eine Weile so liegen, bevor er aufsteht und ich aus dem Bett herauskrabble, um mir meinen Slip anzuziehen und sein T-shirt. "Ich geh mal schnell aufs Klo", sage ich und wende mich zur Tür.
Kurz vor der Tür drehe ich mich um und lächle ihn an. "Wo ist das Klo überhaupt?"
James lacht und schüttelt den Kopf. "Den Flur runter und dann die letzte Tür links", sagt er. "Und pass auf, dass dich keiner von den Jungs so sieht, denn ich stehe nicht so darauf, mit ihnen Stress anzufangen." Ich lache und öffne die Tür.
Schnell tappe ich in Richtung der Toilette.
Als ich fertig bin, komme ich nach draußen und Cam steht direkt vor der Tür. "Fertig, Prinzessin?", lächelt er und sein Blick fällt auf meine nackten Beine.
Ich versuche, James' T-shirt weiter nach unten zu ziehen und presse meine Schenkel aufeinander. Cameron geht lachend ins Badezimmer und schließt die Tür von innen. Der Typ macht mich definitiv fertig.

In James' Zimmer liegt James auf dem Bett und zippt durch das Fernsehprogramm, bis er auf dem Fußballsender ist.
"Oh nein. Läuft das dumme Spiel immer noch?", rolle ich mit den Augen, als ich wieder unter die Decke schlüpfe und mich in seinen Arm kuschle. James sieht mich von der Seite aus an. "Du bist also nicht unbedingt ein großer Fußballfan nehme ich an?"
Ich schüttle schnell den Kopf. "Nein und versuch bloß nicht, mich umzustimmen, denn das wirst du nicht schaffen, Babe", lächle ich und drücke ihm einen Kuss auf die Wange.
James wechselt zu Netflix und wir entscheiden uns für eine romantische Komödie, obwohl ich glaube, dass James das nur wegen mir angemacht hat, denn nach der Hälfte des Filmes höre ich nur noch leises Schnarchen, das aus seiner Richtung kommt.
Ich strecke meinen Arm nach der Fernbedienung aus, die neben James liegt und hoffe, dass ich ihn nicht aufwecke. Er stöhnt nur kurz auf, als ich mir die Fernbedienung schnappe, um den Fernseher auszuschalten.
Sofort legt er einen Arm um meine Taille und zieht mich zu sich heran. So schlafen wir schließlich ein.

Schweigsames VerlangenWo Geschichten leben. Entdecke jetzt