Ich wache auf und spüre etwas Schweres, das auf mir liegt. Als ich mich umsehe, entdecke ich James' Arm auf mir.
Genau in diesem Augenblick ertönt der Wecker und James rollt sich von mir herunter, um ihn auszuschalten. Zum Glück hat er einen Wecker gestellt, sonst wäre ich heute sicherlich nicht in der Schule.
Sofort dreht er sich wieder zu mir und zieht mich zu sich heran. "Guten Morgen." James lächelt und ich drücke ihm einen kleinen Kuss auf den Mund.
"Guten Morgen. Ich hoffe, du hast gut geschlafen", sage ich. Er nickt und streicht mir eine lose Haarsträhne hinter mein Ohr. "Klar. Neben dir schlafe ich hundertmal besser." Dieser Satz macht mich so glücklich und ich würde am liebsten den ganzen Tag mit ihm im Bett verbringen, aber leider müssen wir zur Schule.
Meine Eltern kommen erst heute Nachmittag wieder. Also werfe ich sein T-shirt über und gehe in die Küche, um das Frühstück vorzubereiten. James kommt die Treppe nach unten und seine Schuluniform passt ihm wie angegossen. "Du machst Frühstück?", sagt er, als er sich hinsetzt. "Du bist einfach perfekt."
"Klar, du Spinner", werfe ich ihm das Geschirrtuch entgegen. Er fängt es mit Leichtigkeit auf und kommt zu mir herübergesprintet. "Jameeees, lass mich sofort runter", schreie ich, als James mich nach oben wirbelt. "Ich bin viel zu schwer."
"Du und schwer? Ganz bestimmt", lacht er und drückt mir einen Kuss auf meine Wange.
Nachdem wir gefrühstückt haben und ich mich angezogen habe, gehen wir nach außen. "Wie machen wir das jetzt mit dem Fahren?", frage ich und starre auf unsere Autos, die nebeneinander geparkt sind.
"Naja, ich würde mal sagen, ich nehm dich einfach mit und fahre dich nach der Schule wieder nach Hause." James zuckt mit den Schultern und setzt sich in Bewegung in Richtung seines Wagens. Okay, ich schätze, dann machen wir das wohl so.
Er sitzt schon im Auto, als ich endlich bei ihm ankomme. Ich steige ein und schnalle mich an. James legt automatisch seine Hand auf mein Bein und wir fahren in die Schule wie ein richtiges Paar.
In der Schule verabschieden wir uns mit einem Kuss voneinander, bevor wir in unsere Klassen verschwinden. Ich habe heute kein Mathe. Könnte es etwas Besseres geben?
Cleo wartet bereits vor unserem Physikklassenzimmer und springt mir entgegen. "Ich habe gehört, ihr seid zusammen in die Schule gekommen? Willst du mir was sagen? Seid ihr jetzt zusammen?", durchlöchert sie mich mit Fragen.
Ich lache nur. "Ja, ich denke mal schon", zucke ich nur mit den Schultern, obwohl es in mir drinnen ganz anders aussieht und ich genauso herumspringe wie Cleo.
"Ich denke mal schon? Das ist alles? Nein, das akzeptiere ich nicht."
Ich deute auf die Tür vom Physikraum. "Ich erzähl dir Alles in der Mittagspause. Dr. Crown wartet doch nicht so gerne", versuche ich, sie abzulenken.
"Sitzt du denn in der Mittagspause nicht bei deinem neuen Schnucki?" Ich stoße ihr in die Seite und wir gehen lachend ins Zimmer.
"Zum Glück ist heute schon Freitag und ich hab nur noch eine Stunde, bis ich hier raus bin", klatscht Ashley in die Hände.
"Du Glückliche", sage ich. Ich hab noch zwei Stunden, bis ich diesen ätzenden Ort endlich verlassen kann.
"Also jetzt hau mal raus, was mit James ist", drängt mich Cleo. Auf einmal wird es still am Tisch und alle warten gespannt darauf, was ich zu sagen habe.
Ich erzähle ihnen Alles bis auf das mit dem Sex, denn das erzähle ich nur Cleo und Ashley. Das geht die anderen wirklich nichts an.
Sie hören mir aufmerksam zu, bis ich zu Ende erzählt habe. "Ich beneide dich so", Ashley zieht einen Schmollmund und ich lächle nur. "Ich muss sagen, dass ich es selbst nicht so ganz verstehen kann", gebe ich geschlagen zu und trinke von meinem Kakao.
Im nächsten Moment liegen zwei große Hände auf meinen Augen und ich greife nach ihnen. Ich muss mich nicht umdrehen, um zu wissen, dass es James ist. "Hey, Baby", beugt er sich zu mir herunter und drückt mir einen Kuss auf den Mund.
Ich höre die anderen Mädels, nach Luft schnappen, als wir uns küssen. Cleo kneift mir ins Bein und ich lächle an James' Mund.
"Ich hab gleich Training, aber wollte dich unbedingt nochmal sehen." James schaut mich an und dann schaut er auf die andere Seite des Raumes, wo seine Freunde sitzen, die ihm Grimassen zuwerfen. Ich zeige ihnen den Mittelfinger und lache, bevor ich mich wieder James widme.
"Willst du heute Abend mal bei mir vorbeikommen? Ich muss dich aber vorwarnen, die da drüben", deutet er in Richtung seiner Freunde, "wohnen auch bei mir. Das könnte also spannend werden."
Ich muss lachen. "Ja, ich würde sehr gerne bei dir vorbeikommen und mit denen da hinten", drehe ich mich um, "werde ich locker fertig."
"Daran besteht kein Zweifel, Baby", drückt James mir noch einen Kuss auf den Kopf, bevor er sich zum Gehen wendet. Alle starren mich schon wieder an und ich winke nur ab.
DU LIEST GERADE
Schweigsames Verlangen
RomanceFlorence genießt in ihrem Leben und auch an ihrer neuen Schule eine Menge Aufmerksamkeit vor allem von Seiten der Jungs. Sie war noch nie wirklich interessiert an irgendwelchen Bekanntschaften. Doch dann trifft sie diesen einen Typen, der sie zum Sc...
