Hajime Iwaizumi
Mitzunex3
Über die schmalen Wege liefen Tooru und ich in Richtung Marktplatz. Heute hatte ich einen trainingsfreien Tag, deshalb überredete ich den König, aus seinem Gemach zu kommen. So oft wie möglich holte ich ihn aus dem Schloss, damit er auf andere Gedanken kam, weg von Ushijima und ganz nah bei mir. Wo ich ihn am liebsten jede Zeit hätte, doch war es uns noch nicht möglich.
Der Markt hier war ganz anders als in den Dörfern vor den Mauern, es gab mehr Stände, mehr Auswahl und alles war mit bunten Blumen geschmückt. Alles in allem war es wirklich beeindruckend schön. Kawa, der bereits seinen vierten Honigkuchen aß und wahrscheinlich noch viel mehr verdrücken konnte, schlenderte fröhlich neben mir her. Er redete ununterbrochen und brachte mich hin und wieder zum Lachen. Aber das mochte ich auch an ihm, obwohl er mir oft auf die Nerven ging, besonders jetzt in der Schwangerschaft.
"Lass uns Kirschen holen, Iwalein, bitte~", flehte er mit seinem unwiderstehlich süßen Gesichtsausdruck. Der Brünette wusste genau, wie er alles von mir bekommen konnte, denn bei diesem Anblick konnte ich ihm keinen Wunsch abschlagen. Aber er hatte gerade erst vier Kuchenstücke verschlungen. Mit skeptisch hochgezogener Augenbraue sah ich ihn an. "Kirschen? Du hast gerade Kuchen verdrückt und du hast immer noch Hunger?", fragte ich seufzend und er zuckte nur mit den Schultern.
"Ja? Das Kleine verlangt jetzt nach Kirschen!", nörgelte er und schob seine Unterlippe vor, während er mich wie ein kleines Kind ansah. Augenrollend massierte ich mir die Nasenwurzel und blieb mit ihm am nächsten Obststand stehen.
Er kann froh sein, dass ich ihn so sehr liebe!
Mit seinen funkelnden rehbraunen Augen sah er mich flehend an: "Bitte, bitte, Iwaaa."
Geschlagen gab ich nach und wandte mich an die Verkäuferin, die das Ganze amüsiert beobachtet hatte. Unangenehmer ging es echt nicht, oder?
"Wir hätten gerne ein paar Kirschen", sagte ich der Dame, die das Obst in einen Korb legte und mir übergab. Ich bezahlte und drehte mich zu Tooru, der mir den Korb Kirschen aus der Hand riss und summend weiterging. Dabei genoss er die Früchte. Kopfschüttelnd folgte ich ihm.
Der Korb war innerhalb von kurzer Zeit leer gefuttert und mein König plapperte weiterhin freudig vor sich her: "Und dann habe ich mich immer raus geschlichen, um mit Makki und Mattsun zu spielen." Er seufzte und sah betrübt in den Himmel. "Was sie wohl gerade tun?", murmelte er leise, während meine Hand tröstend auf seine Schulter legte. Wir waren in der Öffentlichkeit, sonst hätte ich ihn längst in meine Arme gezogen.
"Sie denken sicher an dich, man kann dich schließlich nicht vergessen", lächelte ich aufmunternd, was er erwiderte.
"Du hast recht. Lass uns weiter~", trällerte er und schaute sich begeistert jeden Stand an, an dem wir vorbeiliefen. Meine Augen blieben interessiert an einem Schmuckstand hängen. Dort wurde eine Kette verkauft, die meiner sehr ähnlich sah, weshalb ich stehen blieb und mich dem Stand näherte. Sie hatte mich so in ihren Bann gezogen, dass ich kaum mitbekam, wie Toorus Stimme immer leiser wurde, da er glücklich erzählend weiterlief. Vorsichtig nahm ich sie in die Hand und betrachtete sie. Der Stein schimmerte in grün-blauen Farbtönen, was äußerst interessant war. Ich hatte noch nie einen so schönen Edelstein gesehen und er würde perfekt zu Tooru passen. Mit einem leichten Lächeln wandte ich mich dem Händler zu.
"Wie viel kostet sie?", fragte ich freundlich und sah ihn an. Zuerst betrachtete er mich skeptisch, doch sein Blick änderte sich schnell.
"Drei Goldmünzen", nannte er mir den Preis. Ich schluckte, denn ich bekam nur wenige Silbermünzen als Knappe. Mit fünfzehn davon konnte man sie in eine Goldmünze umtauschen lassen. Aber trotzdem fehlte mir genau eine für die Kette.
"Ich... kann Ihnen zwei geben!", versuchte ich, den Händler umzustimmen. Ich wollte diese Kette unbedingt für Tooru haben! Und es funktionierte, er nickte nach kurzem Überlegen. Ich bezahlte die Kette und machte mich anschließend auf die Suche nach dem Brünetten.
Er saß am Brunnen in der Mitte des Platzes und begann zu schmollen, als er mich entdeckte.
"Wo warst du, Iwa?", sagte er beleidigt und sah mich mit verschränkten Armen an.
"Sei nicht beleidigt, ich habe mich nur umgesehen", sagte ich amüsiert grinsend. "Ich habe etwas für dich, wenn du aufhörst zu schmollen", neckte ich ihn und setzte mich neben ihn am Rand des Brunnens. Er schaute neugierig zu mir.
"Was denn?", fragte er und neigte den Kopf etwas zur Seite, was unglaublich niedlich aussah. Sanft lächelnd holte ich die Kette aus meiner Jackentasche, sodass er sie noch nicht sehen konnte.
"Augen zu!", befahl ich ihm energisch. Er gehorchte und ich band ihm die Kette sanft um den Hals. "Mach sie wieder auf", gab ich ihm die Erlaubnis und er öffnete die Augen, schaute auf die Kette und nahm den Edelstein in die Hand. Seine Augen begannen zu funkeln und er sah mich erstaunt an: "Die Kette ist wunderschön!"
"Das freut mich", sagte ich lächelnd und kicherte. Sie gefiel ihm, aber er musste sich zusammenreißen, mir nicht um den Hals zu fallen.
Nach einer kurzen Pause gingen wir weiter, bis Tooru sich zu mir beugte und flüsterte: "Hajime~, ich will dich!" Das leichte Hauchen ins Ohr dieser Worte verursachte bei mir eine angenehme Gänsehaut am ganzen Körper. Woher kam denn jetzt plötzlich seine Lust? Peinlich berührt schob ich ihn von mir.
"S-Spinnst du? Wir sind unter Leuten!", beschwerte ich mich leise und schaute mich vorsichtig um. Es schien, als wären alle zu beschäftigt. Glück gehabt.
"Bitte, Iwa", sagte er mit großen Augen zu mir, was mich nicht kalt ließ. Diese Launen von ihm waren manchmal etwas überfordernd, aber ich blieb tapfer. Ich überlegte, bis ich eine Gasse entdeckte und resigniert brummte. Ich packte sein Handgelenk und zog ihn weit in diese hinein, er ließ es zu und schien sich zu freuen.
"Oh Iwalein, du gehst ja gleich ran~", flötete er verführerisch, während ich seine Hose öffnete und meine Hand in seine Shorts schob.
"Halt den Mund, oder ich höre auf."
Er wollte etwas erwidern, aber sein erregtes Keuchen übertönte seine Worte. Meine Finger streichelten sein Glied, rieben es weiter, bis es ganz hart wurde.
"H-Hajime...", stöhnte er erregt. Ich küsste ihn intensiv, löste mich aber, um in die Hocke zu gehen. Ich zog ihm die Stoffhose samt Unterwäsche von den Hüften.
"Wenn du nicht leise bist, höre ich auf, verstanden?", schaute ich in seine verklärten Augen. Sie schimmerten vor Lust, aber er nickte und legte seine Hände auf den Mund.
"Braver König."
Danach richtete ich meine Aufmerksamkeit auf sein erregtes Glied, das leicht zuckte. Ein Grinsen huschte über meine Lippen. "Da ist wohl jemand sehr ungeduldig", sagte ich und stupste mit meinem Finger die empfindliche Spitze an, was Tooru zum Zittern brachte.
"Iwa... mach endlich... ich halte es nicht länger aus", keuchte er erstickt durch seine Hände. Offensichtlich war er sehr empfindlich, aber ich wollte nicht so sein. Es war einfach ein heißer Anblick, der natürlich meinen Alpha in mir weckte und ihn erregt knurren ließ, woraufhin ich sanft meine Lippen um seine rosa Spitze legte. Er stöhnte bereits leise auf, was mich nur noch mehr anspornte, ihn komplett in meinen Mund zu nehmen.
"Haaa! Iwaaa!", stöhnte er, während er sich in meine Haare krallte und sich nach vorne beugte. Ich musste ihn ein wenig stützen, da er sich nicht mehr richtig halten konnte, während ich ihn mit meiner Zunge verwöhnte. Ab und zu leckte ich über die empfindliche, rosa glänzende Eichel. Tooru keuchte und stöhnte immer mehr und sein Glied fing an zu zucken. Ich verwöhnte ihn weiter, bis er kurz davor war.
"Iwaa! I-Ich komme...", warnte er mich, aber ich machte unbeirrt weiter, bis er sich laut stöhnend in meinem Mund entlud und sich mit einer Hand in mein Haar festkrallte. Ich schluckte alles herunter, leckte mir über die Lippen und zog ihm die Hose wieder hoch.
"Du schmeckst gut, Tooru~", grinste ich neckisch, was seine Wangen rot werden ließ. Schnell verband ich unsere Lippen und küsste sie zärtlich, noch bevor er sich beschweren konnte. Das Ganze hatte mich nicht unberührt gelassen und am liebsten würde ich noch weitergehen, aber die Gefahr, erwischt zu werden, war zu groß.
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Im Schatten des Thrones
FanfictionAls schwacher Omega und Prinz hat Oikawa keine große Wahl und wird wegen einer Vereinbarung seines Vaters und dem König Shiratorizawas mit diesem zwangsverheiratet. Wenig begeistert von seiner Situation, hat Oikawa scheinbar keine große Wahl. Doch d...
