Kapitel 33

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Tooru Oikawa
Lexichanx3

"Das... das war... unglaublich, Hajime", keuchte ich und ignorierte seine peinlichen Worte von gerade eben. Allein die Tatsache, dass er es in der Öffentlichkeit tat, wo uns jederzeit jemand erwischen konnte, machte es nur aufregender. Dass es ihn erregt hatte, konnte ich deutlich erkennen, denn sein erigiertes Glied schrie förmlich nach Erlösung und ich wollte ihm diese gewähren. Aus diesem Grund kniete ich mich vor den Dunkelhaarigen und wollte ihn sofort von dem lästigen Stoff befreien, als er mich mit seiner Hand leicht zur Seite schob.
"Tooru, nicht!"
"Oh doch, mein Liebster! Ich bin dran, dich in den Himmel zu schicken!", sagte ich entschlossen und fuhr fort, ihm die Hose von den Hüften zu streifen.

Sein erigiertes Glied sprang mir fröhlich entgegen. Ich zögerte nicht lange und umfasste seinen Schaft, bewegte meine Hand immer schneller, während ich seine Hoden mit meiner Zunge verwöhnte.
"Gott... Tooru!", stöhnte er zwischen zusammengebissenen Zähnen. Seine Knie gaben leicht nach, also ließ ich von ihm ab, damit er sich gegen die Wand hinter ihm lehnen konnte, um Halt zu finden. Ich griff erneut nach seinem Glied und fuhr mit meiner Zunge die beeindruckende Länge bis zur feuchten Spitze hinauf. Ich leckte darüber und nahm jeden einzelnen Lusttropfen in mich auf. Erleichtert keuchte er, als ich endlich meine Lippen über die Spitze schob und so weit in meinen Mund nahm, dass ich ein Würgen unterdrücken musste. Ich umfasste mein eigenes, bereits wieder hart gewordenes Glied und bewegte es im gleichen Rhythmus, wie ich Hajime einen blies. Mein Stöhnen erzeugte eine angenehme Vibration, was meinen Partner verrückt machte. Er packte fest mein braunes Haar und bestimmte selbst die Geschwindigkeit, stieß zusätzlich mit der Hüfte nach.

Unsere Laute des Vergnügens wurden immer unkontrollierter und hektischer, als wir kurz darauf unsere Erlösung fanden. Ich schluckte, während sich mein Ejakulat auf dem Boden verteilte. Erleichtert senkten sich meine Schultern. Es war ein unglaublich gutes Gefühl, als nach meinem zweiten Orgasmus alles in mir explodierte. Ich wollte noch viel mehr, also erhob ich mich mit leicht zittrigen Knien und drückte meine Lippen auf die des Dunkelhaarigen.
"Hajime, nimm mich! Ich... Ich möchte dich in mir spüren!", keuchte ich erregt zwischen den Küssen. Kopfschüttelnd drückte er mich von sich weg: "Nein Tooru, sicherlich nicht hier draußen. Außerdem... das Kind... du weißt was ich davon halte"
Beleidigt verschränkte ich die Arme und wandte den Kopf von ihm ab. Den Knappen ignorierend lief ich aus der Gasse in Richtung Schloss, denn ich wollte alleine sein. Iwa blockte nur noch ab, kam mit: "Es ist sicher nicht gut für das Kind." Billige Ausrede! Nur weil ich schwanger war, wollte er mich nicht mehr? Gefiel ich ihm nicht mehr, seitdem der Bauch minimal gewachsen war? Fand er mich schon zu dick? All das spukte in meinem Kopf umher und machte mich unsagbar traurig.

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Wie ein bockiges Kleinkind marschierte ich durch die Gänge in mein Schlafgemach. Noch immer sauer auf den Dunkelhaarigen und dennoch fühlte ich mich schlecht, weil ich ihn hatte stehen lassen. Sicherlich kochte er vor Wut und würde mich gleich in meinem Zimmer aufsuchen, um mir eine ordentliche Standpauke zu halten. Den Türgriff bereits in der Hand, atmete ich tief durch und bereitete mich auf eben diese vor.
"Hajime, es tut mir-", betrat ich mit Schwung mein Zimmer und verschluckte die letzten Worte, als ich nicht den Knappen in meinem Gemach entdeckte. König Ushijima stand mit verschränkten Armen vor mir und funkelte mich wütend an. Gar kein gutes Zeichen, außerdem hatte ich Hajime erwähnt, das konnte nicht gut ausgehen.
"W-Was machst du denn hier?", stotterte ich panisch.
"Hast wohl jemand anderes erwartet? Was spielst du für ein Spielchen, Oikawa?", fuhr er mich an, was mich schwer schlucken ließ. Er... würde mir doch nichts tun, oder? ODER?

"Hab ich nicht! Und ich spiele keine Spielchen! Also, was machst du in meinem Zimmer?", brachte ich mit fester Stimme über die Lippen. Besser. Denn stottern klang alles andere als überzeugend.
"Wer ist dieser Hajime?"
"Niemand! Ich frage dich noch einmal. Was. Willst. Du. In. Meinem. Zimmer!", betonte ich jedes Wort stark und er verdrehte nur genervt die Augen.
"Erinnerst du dich an deine Worte, mir ein guter Ehemann zu sein? Davon sehe ich leider nichts mehr. Du sperrst dich tagelang in dein Zimmer ein und schleichst dich nachts aus dem Schloss, um diesem niederträchtigen Volk zu helfen! Ich erwarte dich ab sofort jeden Abend in meinem Schlafgemach, wenn nicht, dann hattest du eine Zeitlang dein eigenes Zimmer, dann verbringst du deine Zeit nur noch bei mir!", er packte mich am Hals und drückte mich gegen die Wand. "Hast du mich verstanden, Oikawa?" Wimmernd nickte ich.
"... ja", unterdrückte ich mir ein Schluchzen. Doch er ließ nicht von mir ab, wie ich erwartete. Der Olivbraunhaarige küsste mich grob und drückte mit der Hand zu, die um meinen Hals lag. Keuchend löste er sich von mir und ich konnte nach Luft schnappen. Ich hustete, konnte trotzdem nicht verschnaufen, denn da packte er mich wieder und zerrte mich zum Bett.

Ich wehrte mich, aber er schlug immer wieder meine Hände weg. In diesem Moment wurde mir klar, wie schwach ich als Omega war. Trotzdem kämpfte ich weiter, ich wollte nicht mit ihm schlafen.
"Lass mich los!", versuchte ich verzweifelt, mich aus seinem Griff zu befreien. Er drückte mich unsanft auf das Bett und zog sich aus, während er langsam auf mich zukam. Ich stemmte meine Hand gegen seine Brust und zog meine Beine weg, um aus dem Bett zu klettern. Doch er zog mich grob zurück und drückte mich in die Matratze.
"Hör auf! Ich... ich will nicht-", ich erstarrte, als ich einen gewissen Haarschopf am Fenster bemerkte. Hajime! Er wollte gerade ans Fenster klopfen, als er innehielt. Ich schüttelte leicht den Kopf, um ihm zu signalisieren, dass er verschwinden sollte, bevor er entdeckt wurde. Mir blieb nichts anderes übrig, als mich dem König hinzugeben. Ich fühlte mich elend und mir wurde unglaublich schlecht. Es fühlte sich wie Betrug an, obwohl ich eigentlich Ushijima mit Hajime betrog und nicht umgekehrt.

Verzweifelt würgte ich und riss mich von dem Olivbraunhaarigen los. Verwirrt ließ er mich gehen und ich stolperte ins angrenzende Badezimmer, um mich dort zu übergeben. Im Hintergrund hörte ich ihn etwas von einem Arzt murmeln, der schließlich auch in meinem Zimmer auftauchte. Dass ich es geschafft hatte, nicht mit ihm zu schlafen, verdankte ich meiner Übelkeit. Nur dumm, dass der Arzt meine Schwangerschaft bekannt gab und uns beiden gratulierte. Das war überhaupt nicht gut, er sollte es nicht so früh erfahren. Alle Tage, an denen ich mich zusammengerissen hatte, waren umsonst gewesen. Er lächelte freudig und teilte mir mit, dass er verkünden würde, dass wir ein Kind erwarteten. Das Volk würde sich natürlich über die Nachricht freuen, aber mir gefiel das überhaupt nicht. Das Kind war von Hajime und das wollte ich lieber mit der Welt da draußen teilen.












Im Schatten des ThronesWo Geschichten leben. Entdecke jetzt