Es ist mitten in der Nacht und wir diskutieren immer noch.
"Ruhe jetzt!", ruft mein Vater in die Rund. Alle verstummen, einschließlich mir.
Nun wendet sich mein Vater direkt an mich: "Emely, geh mit ihnene. Ich kann dich nicht auch noch verlieren. Und es ist nicht für immer, nur so lange, bis du dich unter Kontrolle hast."
Meine Augen weiten sich.
Moment mal! Mein Dad schickt mich weg.
Ich weis nicht ob ich mich verraten, einsam oder enttäuscht fühle. Fühle das alles und doch irgendwie garnichts. Fassungslos schüttel ich den Kopf. Wie vom Blitz getroffen stehe ich auf und lauf hoch in mein Zimmer.
Mit einem lauten Knall fällt die Tür hinter mir ins Schloss und ich schmeiße mich auf mein Bett. Lange liege ich im Bett. Kurz bevor ich einschlafe merke ich noch wie sich das bett neben mir neigt, doch ich bin zu müde um zu sehen wer das ist.
Mein Kopf hebt und senkt sich und ich höre es gleichmäßig schlagen. Etwas warmes ist um meine Taille geschlungen, doch um meine Augen zu öffnen und nach zu sehen was es ist, bin ich noch zu müde. Ich fühle mich schlaff und will noch nicht aufstehn, also vergrabe ich mein Gesicht in den warmen, gemütlichen und festen Untergrund.
Ich muss wieder eingeschlafen sein, denn ich werde durch eine sanfte Berührung an meiner Wange geweckt. Ich öffne meine Augen und erblicke einen lächelnden Marcel. Ich reiße meine Augen weiter auf und springe aus mein Bett.
"Was machst du hir?", rufe ich erschrocken.
"Liegen.", antwortet er gelassen. Ich verdrehe meine Augen und laufe zu meinem Schrank. Nun drehe ich mich wieder um und frage zuckersüß: "Währst du so freundlich und würdest mein Zimmer verlassen?"
Ohne ein Wort zu sagen, verlässt er mein Zimmer und ich ziehe mich um. Bröckchenweise kehren die Erinnerungen an die Diskussion, der letzten Nacht, wieder.
Den Tag über war ich alleine Zuhauses. Erst gegen 20:00 Uhr kam mein Dad mit Michael und Marcel wieder. Jetzt sitze ich in meinem Zimmer und schaue Fern. Es klopft an der Tür und die Stimme meines Vaters ist zu hören: "Emely? Kann ich rein kommen?"
Seufzend sage ich "Ja." und die Tür öffnet sich. Mein Dad tritt ein und setzt sich zu mir aufs Bett.
"Emely", bricht er das andauernde Schweigen, "du wirst mit Marcel und Michael gehen. Du wirst heute abend noch mit ihnen losfahren. Du wirst den Kontakt zu deinen Freunden und mir abbrechen. Ich weis es ist viel verlangt, doch ich will nur dein bestes. Das musst du mir glauben. Michael hat gesagt, du solltest in einem Jahr alles erlernt haben sollen und kannst dann alles selbst entscheiden. Wenn du dort bleiben willst, ist es okay. Und wenn nicht... Bist du bei mir immer herzlich Willkommen.", ich bin sprchlos, "Okay... Dann pack deine sachen in 2 Stunden geht es los. Dein Handy und Laptop darfst du nicht mitnehmen."
Ohne ein weiteres Wort verlässt er wieder den Raum und ich muss das alles erstmal verarbeiten und verstehen. Wie in Trance, erhebe ich mich und packe meine Kleidung in eine große Reisetasche. Dazu packe ich noch einen Rucksack mit meinem Liblingsbuch, meiner Kamera, meinem Portemonnaie, meiem MP3 Player, meine Kopfhörer und einer Flasche Wasser. Nach einer halben Stunde bin ich fertig. Mit der Weile habe ich die Worte meines Vater verstanden. Ich habe verstanden das ich keinen Kontakt mehr hir her haben darf, keinen zu Will, keinen zu Dad und keinen zu Aaron.
Leise schleiche ich aus dem Haus zu meinem Motorrad und fahre los.
Nachdem ich Aaron gesagt habe ich verlasse das Land, er weis nicht warum, bin ich weiter zu Will gefahren. Jetzt habe ich geklingelt und warte das jemand die Tür öffnet.
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The Control
FantasyIch heiße Emely, bin 16 Jahre alt und meine Mutter ist vor kurzem gestorben. Ich bin kein tüpisches Mädchen, war ich nie. Ich war schon immer eine Kämpfernatur, doch als ich merkte ich bin anders, spielte alles verrückt. Ich entdeckte kräfte, naja e...
