Kapitel 196 - Langsam wirds merkwürdig

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Mir fehlen momentan die Kommentare zu den Kapiteln ein wenig... Ich hatte nicht mal Bock dieses Kapitel zu schreiben, weil kaum jemand kommentiert oder mal Feedback gibt. Ich will niemanden dazu zwingen oder so, das wäre bescheuert, aber ich sage mal, in der Zeit, in der mehrere Kommentare kamen, habe ich in manchen Nächten 3 Kapitel geschrieben, weil ich gemerkt habe, dass euch das gefällt. Aber jetzt ... Na ja.

Raven

So schnell landet man also wieder in Amerika und sitzt im ätzenden Physikkurs. Mental liege ich noch immer mit Harry am Strand und genieße die wunderbare Sonne, die man in New York nur noch viel zu selten sehen kann. Ich vermisse die Karibik.

„Gehst du nachher mit mir in die Bibliothek?", flüstert Zayn mir zu, während unsere Professorin heftig gestikuliert und über den Lotuseffekt redet.

„Was willst du in der Bibliothek?"

„Was wohl? Logan ausspannen. Ich habe gehört, dass er dort jetzt arbeitet."

Ich muss schmunzeln. „Aber klar doch."

Noch bevor Zayn was sagen will, werden wir von dieser grausamen Stimme von vorne unterbrochen. „Mister Malik, gibt es etwas, das sie uns allen mitteilen möchten?"

Sofort rutscht Zayn in sich zusammen. „Nein, Misses Wittenberger. Ich war ein ungehobelter Schüler. Bitte führen Sie ihren Unterricht fort."

Misses Wittenberger sieht ihn vernichtend an, fährt dann trotzdem fort.

„Ich hasse sie", sagt Zayn leise und starrt nach vorne zu ihr.

„Ich weiß", sage ich halb lachend.

Er sieht mich an. „Nein, ernsthaft, ich hasse sie. Du nicht? Ich will ihr einen Mord anhängen. Überall ihre Fingerabdrücke am Tatort verteilen und so."

„Wer würde das nicht gerne."

Und nicht mal eine Stunde später sitzen Zayn und ich auch schon in der Bibliothek, haben uns alibimäßig ein Buch geschnappt und warten darauf, bis Logan endlich aufkreuzt. Zayn fährt total auf ihn ab. Wie eigentlich auf jeden gut aussehenden Jungen. Aber auf Logan ganz besonders, denn er hat ‚Welpen – Blick' von dem Zayn immer schwärmt.

„Siehst du ihn?", frage ich Zayn, als ich meinen Blick durch die Regale zum Eingang schweifen lasse.

„Pscht! Rede doch nicht so laut!", zischt er leise und hält sich den Finger vor die Lippen. „Nein, ich sehe ihn nicht."

Ich sehe wieder auf das Geschichtsbuch vor mir. „Vielleicht kommt er ja gar nicht und wir sitzen hier umsonst rum."

„Ravely, könntest du bitte ein wenig leiser reden?", schimpft Zayn wieder leise. „Dich muss nicht gleich die ganze Bibliothek hören."

„Hier ist doch niemand."

„Hier ist immer jemand, der dich hören könnte."

Ich verdrehe die Augen. „Du stellst dich vielleicht an." Mein Handy pfeift aus meiner Tasche auf und ich bekomme einen bösen Blick von der Bibliothekarin zugeworfen. Ich sehe sie nur entschuldigend an und hole es aus meiner Schultasche.

„Kriegt Prince Charming nicht genug von dir?" Zayn sieht mich schmunzelnd an.

Gerne würde ich Ja sagen, doch ich weiß ganz genau, was drin stehen wird. Er wird mir wieder Bescheid sagen, dass er erst erneut spät nach Hause kommt. Immer wenn er mir während der Mittagszeit schreibt, ist es die gleiche Nachricht. Schade, dass ich gleich so direkt mit dem normalen Alltag konfrontiert werde, jetzt wo wir wieder in New York sind.

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