Kapitel 2

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Andre

Ich sehe zu, wie er sich das Shirt über den Kopf streift und muss automatisch beim Aussehen seines Oberkörpers schlucken. Nicht das ich ihn zum ersten Mal oben ohne sehe. Nein, es ist die Tatsache, dass mir sein Anblick jedes Mal mehr gefällt.

„Reiß dich zusammen, Andre!", schimpfe ich mit mir selbst. Fehlt nur noch, dass ich mir jetzt über die Lippen lecke.

„Und jetzt legst du dich auf mein Bett, den Rücken nach oben." Seine blauen Augen weiten sich. Ich muss lachen. Was denkt er denn, was ich mit ihm vorhabe? Obwohl ihm offensichtlich nicht ganz wohl bei der Sache ist, gehorcht Jan fast augenblicklich. Wie er da halb nackt auf meinem Bett liegt, muss ich mich echt zusammen reißen, um nicht auf dumme Gedanken zu kommen. „Ganz ruhig, Andre. Es ist Jan. Dein bester Freund!", ermahne ich mich selbst und knie mich vorsichtig über ihn. Ich hole das Fläschchen mit dem Massageöl hervor, was ich mir in die Hosentasche meiner Jeans gesteckt habe. Gleichmäßig verteile ich es auf meinen Händen und beginne Jans Rücken durchzukneten. Er seufzte glücklich. Ich muss lächeln. Ich arbeite mit sanftem Druck, schließlich will ich, dass es ihm gut aber nicht weh tut.

Ich spüre, wie er sich unter meinen Fingern immer mehr entspannt. Ich versuche mich ganz auf meine Arbeit zu konzentrieren und nicht darauf, dass Jans nackter Rücken mich ziemlich aus der Fassung bringt. Es kommt zu einem erbitterten Kampf zwischen Bauch und Kopf. Irgendwann halte ich es nicht mehr aus und beuge mich zu Jan herunter. Seine Haut ist nur wenige Millimeter von mir entfernt. Ich kann nicht länger gegen den Drang ankämpfen und lege meine Lippen auf seinen Nacken, genau zwischen den Schulterblättern. Sanft küsse ich mich seine Wirbelsäule hinunter und streichle dabei mit der linken Hand seine Hüfte. Ich merke, wie Jans Atem schneller wird und er sich unter mir anspannt. Mein Mund hat seinen letzten Wirbel erreicht, ich befinde mich kurz über seinem Hosenbund. Am liebsten würde ich ihm die Hose einfach runter reißen, aber ich weiß genau, dass ich das niemals tun darf, denn sonst... Ich zögere, meine Hand berührt seinen Gürtel. Ich spüre, dass sich unterhalb meines Bauchnabels etwas bei mir tut. Augenblicklich reiße ich meine Hand zurück und stürme aus dem Zimmer. Verdammt.

So, das war der zweite Teil. Hoffe er gefällt euch. Lasst bitte Feedback in den Kommis da und empfehlt die Geschichte gerne weiter, wenn sie euch gefällt...




Memories never die | JandreWo Geschichten leben. Entdecke jetzt