Die seltsame Farbe der Auren

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Hallo letzter Ferientag. Warum musstest du so schnell kommen?

Titel: Die seltsame Farbe der Auren
Autor/in: Christiane0103

Cover: Ich finde es total chaotisch und zu bunt.

Inhaltsbeschreibung:
Ich kann sie sehen, die Farben, aber ich bin nicht allein. Es gibt noch 3 Andere, und jeder hat unsere Gabe von einer anderen Seite entdeckt - doch auch wir kennen längst noch nicht alles.

Nur er tut das, doch er ist nicht von hier.
Er kommt aus Morébyl.

Der Klappentext klingt prinzipiell okay. Eigentlich auch ziemlich spannend, wären da nicht der Rechtschreibfehler (eine Zahl bis zwölf oder dreizehn - ich kann es mir nicht merken - immer ausschreiben) und die unpassende Formulierung zum Ende hin "Nur er tut das, doch er ist nicht von hier."
Meiner Ansicht nach passt dieses "aber" dort auch nicht rein. Als wäre das das größte Problem. Vielleicht ist es das auch, aber in diesen Klappentext passt es einfach nicht rein.
Tun sollte man apropos auch nicht verwenden. Das klingt nicht so gut.

Zusammengefasst kann man sagen, dass die Spannung und Neugierde bereits erzeugt wird. Es fehlt nur noch der Feinschliff.

Rechtschreibung: Kommasetzung, Grammatik und Wortkorrektheit stimmt. Du solltest nur beachten nach einem Satz einen Punkt zu setzen. Diesen Fehler begehst du bei der wörtlichen Rede:
Bsp.: "Carl hat mir Rosen geschenkt" erzählte Fillipina ihrer besten Freundin
→Richtig: Bsp.: "Carl hat mir Rosen geschenkt", erzählte Fillipina ihrer besten Freundin.
Bitte versuche auch deine Liebe an drei Aus-und Fragezeichen mit einem jeweilig zu begnügen.

Logik: Zitat (2): "Hauptsache heiß" Kathariba wackelte grinsend mit den Augenbrauen "oder war nicht noch was namens Levin? Kann man denn hübscher sein?"
→dieses war nicht noch was namens Levin ergibt hier keinen Sinn

Zitat (2): Neben ihm stand ein Junge mit blonden Haaren und blauen Augen.
Zitat (3): Ich konnte nur seine grünen Augen anschauen.

Zitat (5): "Oh mein Sohn des Schattens, hast du den Auftrag ausgeführt?"
...
"Ich bin noch dabei. Helfer habe ich auch schon gefunden, drei junge Leute..."

→es wäre gut, wenn du erklären würdest, wo die Stimme danach aufeinmal ist, denn es scheint so, als hätte sie nie existiert
→warum interessiert sich Katha immer noch für den Jungen, obwohl sie mitbekommen hat, dass er irgend ein Sohn des Schattens ist und schiefe Pläne schmiedet?
→dieser gerade eben erwähnte Junge fragt Katha und ihre Freundin, ob sie außergewöhnliche Sachen können und sie zucken zusammen. Sie haben doch schon dem Gespräch entnommen, dass der Junge ungefähr weiß, dass sie welche besitzen.

(6) Es wird über eine Deutschlehrerin erzählt, aber in den vorigen Kapiteln taucht nur ein Deutschlehrer auf.

Wer ist so "dumm" und folgt einfach einem Wildfremden, merkwürdigen Jungen einem unbekannten Pfad in einen Wald hinein?

Formulierungen: positiv: Dein Schreibstil verbessert sich ab dem siebten Kapitel drastisch. Die Sätze sind viel verwinkelter und spannender zu lesen. Du benutzt insgesamt gute Redewendungen und obwohl Lektoren davon abraten, finde ich es bei deiner Geschichte passend. Ebenso formulierst du gut.

Negativ: Bei dir besteht folgendes Problem. Du schreibst in einem Tempo, ohne Halt und ohne Beschreibungen. Du zählst die Handlungen einfach nur auf. Versuche mehr zu beschreiben.
Deine Charaktere sprechen ab und zu auch zu extrem jugendsprache, was die Harmonie zerstört.
Das Aussehen erläuterst du zwar, aber nur oberflächlich.

Zitat (1): Seltsam. Ich. Nur weiß das keiner zdenn es ist mein Geheimnis, schon immer.
→So fängt die Story an. Was mich sofort gestört hat, war das Ich.
Seltsam. Ich. Na supi.
Nimm das raus oder baue die Konstellation um.

Zitat (1): Achja, und Ich heiße Nala.
→so was gehört um Gottes Willen nicht in einen Roman oder eine Kurzgeschichte!

Geschichte: Deine Idee ist ganz interessant. Und auch etwas Neues. Trotzdem weiß ich nicht, wohin mit der Geschichte. Was wird noch passieren? Du brauchst glaube ich ein bisschen mehr Odrnung in ihr. Die Grundidee hast du ja!

Die Charaktere sind mir fast ein bisschen zu kindisch. Sie sind immerhin 16! Trotzdem kreist du ganz individuell.

Deine Cliffhänger sind allesamt gut. Da macht es richtig Spaß weiter zulesen.

Was das Lesen vereinfachen würde wäre, wenn du das mit den Auren näher erklären würdest. Wer kann blau sehen? Ist blau gut oder nicht gut? Und wenn niemand weiß, was blau bedeutet und jeder es sehen kann, dann ist es doch keins von beiden. Weder gut noch böse.
Wenn du so etwas öfter machst - mehr ins Detail gehst - hättest letztendlich sogar du mehr Freude an deiner Geschichte.

Fazit: Deine Idee ist ziemlich gut, genauso wie deine Rechtschreibung und dein Klappentext. Du besitzt ein relativ großes Wörterbuch und benutzt hin und wieder auch nicht so häufig verwendete Wörter, was gut ist. Du solltest dich aber nochmal mit der Gesamtstory auseinander setzen und Logik reinbringen. Wenn du dann noch anfängst zu beschreiben, würde die Sonne strahlen.

Ich hoffe, du bist nicht enttäuscht, aber man soll ja ehrlich bewerten. Und das mache ich. Ich wünsche dir noch viel Spaß am Schreiben und dass die nächste Schreibblockade in weiter Ferne ist.

Bye.

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