Genießt die letzten Minuten des Sonntags.
Huuuu, Wind zieht auf...
Und schon sind wir in einer anderen Welt gelandet. In der Welt von De-Catto-et-muris.
Herzlich Willkommen.
Titel: Tochter der Wellen ich würde sagen, der Titel ist dir gelungen.
Autor/in: De-Catto-et-muris
Cover: Das halbe Gesicht mit dem weißen Aufe passt, aber was soll das darunter sein? Ein Gebirge? Sonst überzeugt mich das Cover mittelmäßig.
Inhaltsbeschreibung:
Ein faustgroßer Stein bringt Abwechslung in Gwyneiras wenig ergiebigen Alltag. Was sie nicht ahnen kann: Er wird tiefgreifende und langfristige Folgen für ihr Leben haben. In dem Stein ist eine Botschaft verborgen, die Gwyneira auf die Suche nach einem unbekannten Gegenstand schickt – einem Gegenstand, der es wert ist, durch mehrere Rätsel geschützt zu werden. Während sie der Lösung Schritt für Schritt näherkommt, rückt der Herbstball immer näher – und mit ihm eine Bedrohung, die sich in der Gestalt zweier Gäste manifestiert...
Alle Rechte liegen bei mir
Wow. Es klingt einfach super.
Rechtschreibung: Dazu fällt mir nichts ein außer leere Worte. Super.
Logik: (3): Ich habe erstmal gebraucht um zu verstehen, dass sie die einzige ist, die Flügel besitzt und ein Vogel ist.
(5) Zitat: Meistens ließ sie sich davon abhalten, nach unten zu tauchen, aber heute beließ sie es nicht bei offenem Wasser - obwohl auch dieser Bereich des Sees herrlich war.
→Ich kapier den Satz nicht ganz.
(6) Zitat: Kurz wollte sue zurück zum Schloss gehen...
→sie ist doch im Schloss, oder?
(6) Zitat: Werde ich einen Mann finden?, fragte Gwyneira sich. Kurz übermannte die Sorge sie, ...
→ich dachte, sie will keinen Mann? Zumindest erwähntest du das einmal zuvor.
(9) Zitat: "...Geld bedeutet noch mehr Wissen..."
→das stimmt nicht
Unterhaltungen von Mutter zu Sohn
(18) Zitat:"Nein. Er katalogisiert jetzt Briefe." (Sohn)
(24) Zitat: "Leopold ist in der Bibliothek und katalogisiert Briefe. Ist das normal? (Mutter)
→Die Mutter weiß doch, dass Leopold Briefe katalogisiert. Das hat ihr doch Keanue gesagt in einem vorherigen Kapitel.
Formulierungen: positiv: Du hast einen Hammer Schreibstil. Das will ich gar nicht bestreiten. Dein Wortschatz ist groß und deine Beschreibungen - vom Aussehen bis hin zur Gabe und alles dazwischen - sind einwandfrei klasse. Deine Vergleiche sind lustig und gut gewählt. Du besitzt ein großes Wissen, das du elegant in das Buch einbaust und uns Lesern vermittelst. Man merkt, dass du sein sehr kluger Mensch bist.
Negativ: So. Es gibt nicht viel negatives, aber ein was, was die ganze Geschichte verschlechtert hat. Deine Beschreibungen sind zu langatmig und aus jeder kleinen Sache machst du eine drei bis vierseitige Erklärung etc., obwohl man es kurz und knackig hätte fassen können.
Ein noch ziemlich untertriebenes Beispiel: Kapitel 1 , Zitat: Ihre Familie verfügte über einen nicht geringen Wohlstand, soll heißen: Sie waren reich genug, um sich viel Platz leisten zu können.
→das ist eine der Varianten, wie du den Inhalt in die Lange zögerst.
Du wiederholst in den ersten Kapiteln auch zu oft, wie Gwyneira die Luft und das Wasser fühlt.
Geschichte: Deine Fantasie Welt ist unglaublich und jeder einzelne Tupfer stimmt. Sie ist nicht übertrieben und nicht untertrieben. Es gibt Gegenspieler und Magie. Leider kommen die Gegenspieler erst gegen Ende ins Spiel. Aber es ist ja auch erst der erste Teil der Reihe.
Deine Personen sind symphatisch, aher auch nicht zu nett, was gut ist. Jeder ist mehrdimensional und hat eine eigene Welt. Die Beziehung zwischen den Familien Mitgliedern ist leider ziemlich langweilig und Gespräche gibt es nicht viele. Solche Konversationen wie Keanue und seine Mutter untereinander führen, waren deshalb goldwert.
Zum ersten Kapitel. Das erste Kapitel entscheidet meist darüber, ob man weiterliest. In deinem Falle gibt es zwei Möglichkeiten, die vom Leser Typ abhängen. Entweder man liest mit kribbelnden Händen weiter oder man klappt es zu. Zweites würde passieren, da man mit Informationen überhäuft wird. So was nennt man Infodump. Du müsstest es spannender beginnen und Konflikte/ Fragen einbauen.
Insgesamt enden deine Kapitel wenig spannend.
Der Inhalt deiner Geschichte ist zwar nicht sehr actionreich, aber trotzdem vielfältig und interessant. Man möchte wissen, wie es mit Gwyneira ausgeht.
Mir persönlich ist am Ende der Geschichte Gwyneira am unsympathischsten gewesen. Ihr Leben habe ich mit weniger Spannung verfolgt als dies von Keanue und Gwyneiras Schwester. Das kommt daher wahrscheinlich, dass Gwyneira nicht so viel redet und sich die gesamte Zeit mit Codes und dergleichen beschäftigt, worum es ja eigentlich in der Story geht. Was du hättest ausbauen können, ist die Geschichte mit dem jungen Mann. Die war nun wirklich interessant.
Ob du die richtige Perspektive gewählt hast, weiß ich nicht.
Fazit: Dein Schreubstil ist erstklassig, aber leider zu sehr in die Länge gezogen. Dadurch zieht sich die Geschichte ebenfalls. Die Logik ist schnell überprüft und an deiner Rechtschreibung ist nichts auszusetzen. Es hätte mehr Konflikte zwischen den Personen geben können, aber vielleicht ist das auch einfach ein Merkmal deines Autorenwesens.
Ich weiß, dass du aus deiner Geschichte ein E-book machen willst und ich wünsche dir viel Erfolg dabei.
P.S.: 1: (Kapitel 9): Als Gwyneira beschreibt, welche Kleiderfarben ihr stehen, sagt sie rot, schwarz und weiß. Passt nicht auch grün?
2: Ich teile dein Können und deine Liebe zu Physik nicht :P.
Next book: The white Cobra
DU LIEST GERADE
Buchbewertungen (offen!)
DiversosHier schreibe ich möglichst ausführliche Bewertungen zu euren Geschichten. Sie sollen sachlich sein, aber manchmal sind sie auch ziemlich Emotionsgeladen. Ich versuche konstruktive und ehrliche Meinungen zu geben. Weitere Informationen findet ihr im...
