*Dimitri König. Wenn dieser Name irgendwo fiel, blieb für Sekunden die Zeit stillstehen. Unnahbar. Stark und Furchtlos. Seit mich dieser Mann angesprochen hatte, geriet mein Leben täglich mehr aus der Bahn. Irgendwie war ich in seiner Welt angekommen und kam nicht mehr raus. Ich war von ihm und alles was ihn umgab, gefesselt. Nicht von Reichtum oder Macht. Von der Stärke, die Sicherheit die er ausstrahlte. Und ich war ganz sicher nicht der Typ Mädchen, der sonst auf dominante Männer stand. Es interessierte mich auch sonst nicht sonderlich Dates zu haben von Männern angehimmelt zu werden oder auf ein Flirt aus zu sein. Was das mit ihm war, verstand ich selbst nicht so ganz und kam ganz unerwartet. Es gab Tage, da fühlte es sich gut an und dann gab es Tage, die mir Angst machten. Doch die guten Tage, wiegten so schwer, dass ich die Warnungen, die mich umgaben, ignorierte. Ich hatte das Gefühl, dass ich hier sein sollte. Mein Kopf rebellierte gegen mein Herz. Leider hörte ich immer auf mein Herz, es stellte im Bezug auf ihn, jedes mal meinen Kopf auf Mute. Die Neugier, warum er so war, wie er war schien unstillbar. Außerdem hielt ich ihn auch nicht für Dominant. Er wusste was er wollte und wie er es bekam. Ich schätzte seine Leidenschaft und war beeindruckt von der Stärke die er ausstrahlte. Das er vor Kurzem angeschossen wurde und fast verblutet wäre, merkte man ihm kein bisschen an. Ebenso wenig die Explosion, die ihn hätte töten können. Obwohl ich wusste, dass er noch zur Nachbehandlung ging und Medikamente nehmen musste, erschien er auch mir völlig gesund und unantastbar. Ich holte seine Medikamente von seinem Hausarzt ab und unterschrieb mit meinem Namen dafür. Vermutlich damit es außer mir niemand wusste.
»Vergiss nicht, was ich dir gesagt habe Angel. Bleib in meiner Nähe. Sonst kann ich nicht auf dich aufpassen«, rüttelte er mich mit Worten wach. Ich nickte und folgte ihm vom Wagen zum Eingang. Dimitri war deutlich distanzierter, sobald wir vor dem Wolkenkratzer ankamen. Wie so oft, wenn ich ihn irgendwo hin begleitete. Bloß nicht den Anschein erwecken, dass ich was anderes, als eine Affäre oder Angestellte sein könnte. Ich warf ihm einen Blick zu, als ich neben ihm stehen blieb.
»Genau diesen Blick, solltest du lassen.« Ahnte er etwas? Wie sollte irgendjemand etwas an dem kurzen Blick ausmachen?
»Es ist nicht meine Schuld, dass Sie in diesem Anzug so gut aussehen... Sie haben auch hingesehen«, merkte ich an und wandte den Blick von ihm ab. Ich fühlte sein Grinsen dennoch.
Der Eingang des Gebäudes wirkte gut bewacht und teuer. Während andere Gäste einen Ausweis und eine Einladungen vorzeigen mussten, lief er einfach durch den Haupteingang und grüßte nicht einmal. Er ging zum Lift und warf mir einen Blick zu sobald wir hinter den Türen alleine waren. Den kannte ich schon. Er würde irgendwas sagen, was mich verunsicherte. Da war ein provokantes, freches Funkeln.
»Wäre eine gute Idee, dieses Feuer zwischen uns zu löschen. Für 10 Minuten Sex im Lift, würde ich dir grade jede verdammte Summe zahlen. Ich kann mich heute Abend sehr schwer beherrschen.« Ich schluckte und konnte spüren, wie die Hitze in meinen Wangen glühte. Seine Hand wanderte langsam über meine Wange und seine Augen hingen an meinen Lippen. Er kam mir so nah, dass ich nicht atmen konnte. Seine Hand glitt über meinen Rücken und seine Lippen flüsterte mir zu. »Dein süßer Arsch ist in diesem weichen Leder eine wahre Versuchung.« Ich spürte seine Hand auf meinem Hintern. Wie er über den Stoff strich. Er kochte und die Hitze die er ausstrahlte glich einem Atomkraftwerk. Er sah aber auch für mich beeindruckend aus, in diesem schwarzen Armani Anzug. Er war wahrlich, wie ein Raubtier. Ich atmete ein.
»Dimitri. Nein... Ich will wirklich keinen Sex im Lift. 10 Minuten reichen mir sowieso nicht«, wandte ich mich schnell ab. Zum Glück kam der Lift grade oben an. Dimitri packte mich am Arm und drückte auf den roten Knopf, damit sich die Türen wieder schlossen.
»Ich nehme mir gerne mehr Zeit«, stieß er mich spürbar gegen die Spiegel, in dem er seinen Körper an meinen presste. Ich schob ihn weg und drückte den Knopf noch mal.
»Lieber nicht.« Er lachte, als ich aus dem Fahrstuhl flüchtete. Mit 100%-iger Sicherheit, waren meine Wangen rot.
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Loyalty - heart virus (Teil 1)
FantasyDie Tattoos auf seiner Haut spiegeln sein Leben wider. Seine so dunkle, verworrene Welt. Die Narben an seinem Körper und im Gesicht, machen seinen Weg unmissverständlich. Er ist ein Krieger auf dem Pfad seiner Feinde. Für dieses eine Ziel, verliert...
