Das hätte nicht so lang werden sollen, aber ich wollte es auch nicht cutten, also hier 2000 Worte xD
Jungkook
Ich lege den Kopf schief und nicke sachlich. "Das habe ich bereits mitgekriegt", erwidere ich auf seine Aussage, "Aber das heisst nicht, dass ich dem Glauben schenke."
Er lacht abfällig und sieht an mir vorbei. Sein Blick zeigt, dass er genervt zu sein scheint, vielleicht ist es auch einfach die Abweisung, die er mir zeigt und auf mich so genervt wirkt. Vielleicht will er mit diesem Ausdruck seine Angst und seine Trauer überspielen, die an ihm nagen, denn die Tränen kann ich ebenfalls deutlich in den dunklen Augen schimmern sehen.
"Ich glaube diesem Mädchen nicht", wiederhole ich energisch. Langsam sieht er wieder zu mir, erwidert zwar nichts auf meine Worte, aber sieht mich zumindest an. Ich fasse wieder ein kleines bisschen Mut und meine leise: "Ich will mir mein Urteil selbst bilden, Taehyung - erzähl mir, was geschehen ist."
"Du hast Schule, Jungkook", versucht der Rothaarige mich abzuwimmeln. "Das ist mir egal!", rufe ich genervt und sehe ihn auffordernd an, "Von mir aus, schwänze ich die gesamte Woche, wenn du mir endlich verrätst, was das hier alles soll!"
Der Ältere sieht mich deutlich überrascht an. Er scheint erst jetzt zu begreifen, dass mir diese Angelegenheit wirklich am Herzen liegt. "Du wirst völlig anders von mir denken", murmelt er leise und senkt den Kopf. "Das nehme ich in Kauf", gebe ich locker zurück.
Taehyung schüttelt den Kopf. "Ich aber nicht", antwortet er, "Ich möchte nicht, dass du mich hasst."
"Von hassen hat keiner gesprochen. Erzähl es mir doch erst, bevor du von Hass sprichst", verlange ich leise. Er seufzt ergeben und nickt dann langsam. "Komm, ich fahre uns nach Hause. Da ist es wohl... angenehmer so ein Thema zu besprechen", meint er leise. Ich nicke und laufe los, zu seinem Auto. Mir ist es egal, ob ich nun den Nachmittag schwänze, solange ich endlich eine Erklärung für die jetzige Situation und die Aussage, dass Taehyung ein Mörder ist, kriege.
Die Fahrt zu ihm verläuft sehr still. Anders als sonst läuft diesmal keine Musik und er sucht nicht einmal das Gespräch mit mir. Ich habe kein Bedarf zu reden, selbst wenn mir Tausend Fragen unter den Nägeln brennen - er wird sie mir Daheim beantworten. Ich möchte ihn ungern während des Fahrens damit belästigen, sonst bin ich mir sicher, wird er noch wütend und setzt mich bei mir ab, damit ich ihn nicht mehr nerve.
Als wir endlich bei ihm ankommen, schliesst er die Haustür auf und lässt mir mit einer einfachen Handbewegung den Vortritt, ehe er hinter sich die Tür wieder zu macht und ich mir im Flur die Schuhe ausziehe. Ungeduldig wartet Taehyung, bis ich fertig bin, bevor er an mir vorbei läuft und die Treppen hinauf eilt. Ich war bereits einmal hier, jedoch habe ich mich in der Nacht nicht wirklich bei ihm umgesehen. Es sieht sehr modern hier aus und sein Zimmer, dass ich nun zum zweiten Mal betrete, wirkt für einen Jungen sehr ordentlich. Lediglich ein Shirt und eine leere Tasse sind am Boden vorzufinden, was Taehyung beides aufhebt und auf dem Schreibtisch abstellt. Anschliessend lässt er sich auf das Bett fallen und seufzt tief.
Ich bleibe unsicher im Raum stehen und sehe mich dann um. Die Wände sind in einem Karibikblau gestrichen. Zuvor ist mir das gar nicht aufgefallen. Genauso wie die Wand voller Fotos, rechts von mir. Neugierig laufe ich auf diese zu und mustere die vielen Polaroidbilder, die in einer Reihe an einigen gespannten Schnüren mithilfe von kleinen Wäscheklammern hängen. Um die Schnüre würde ein kleine Lichterkette gewickelt. Fasziniert sehe ich mir die verschiedenen Sprüche, Songlyrics und Menschen auf den Fotos an, genauso wie die verschiedenen Landschaften, Sternenhimmel oder Sonnenuntergänge.
"In der Ecke steht eine kleine Kiste. Da sind noch mehr Fotos drinnen", meint der Rothaarige plötzlich halblaut. Ich drehe mich zu ihm um und sehe, wie er sich zur Seite gerollt hat und seinen Kopf in seiner Hand abstützt, mich genau mustert und mir dann ermutigend zunickt. "Bringst du sie her?", fragt er mich leise und ich nicke still, bevor ich mich zu dem Karton beuge. Die Kiste ist weiss, jedoch nicht einmal so gross, wie ein Schuhkarton. Mit ihr in den Händen, laufe ich zum Bett zurück und lasse mich darauf im Schneidersitz nieder. Taehyung tut es mir gleich und nimmt mir die Schachtel ab, welche er dann zwischen uns, auf die Matratze stellt, bevor er den Deckel wegnimmt.
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Stripper [Vkook]
Fanfiction«Ich tanze jeden Abend vor Leuten an einer Stange, die sich daran aufgeilen. Du solltest angewidert von mir sein.» «Angewidert? Weshalb? Hast du dir deinen Körper einmal angesehen? Er ist wunderschön, perfekt, wie könnte ich jemals von so etwas At...
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