Family don't end with blood

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Dean sprang, einem Impuls folgend, auf und drückte seinen Bruder an sich.
"Sammy, ich bin so froh, dass es dir gut geht", sagte er mit brüchiger Stimme.
Sam, etwas überrumpelt von Deans plötzlichem Gefühlsausbruch, klopfte ihm auf die Schulter.
"Natürlich geht es mir gut Dean. Ich mache mir nur langsam ernsthaft Sorgen um dich..."

Sein Blick wanderte hilfesuchend in die Runde doch die anderen sahen genauso ratlos drein.
Dean löste sich aus der Umarmung und sah seinen Bruder mit tränenerfüllten Augen an.
"Wie bist du Luzifer entkommen?"
"Dean-o", schaltete sich Gabriel nun ein " kann es sein dass du unter Schlafentzug leidest?", er warf Cas einen Blick zu. Der zuckte nur mit den Schultern und beteuerte seine Unschuld.
Sam ergriff das Wort, "Die Wand in meinem Kopf, Dean? Du hast das ganze doch selbst zustande gebracht! Aber das ist doch schon Jahre her...
Dean, was zum Teufel ist los mit dir?"
"Die Wand hat also tatsächlich funktioniert...", murmelte Dean halblaut vor sich hin.

Hätte er aufgesehen, Dean würde reihenweise besorgte und verdutzte Gesichter erblicken.
"Du...Du weißt aber schon, dass die Wand längst eingestürzt ist oder? Das Luzifer erneut versucht hat mich in die Finger zu bekommen und dass ich 6 Wochen im Koma lag?
Die Sache mit dem Weißdorn Zweig, der Gabriel und mir die Horror "Märchen und Mythen" Version beschert hat?"
(Mini Spoiler zu meiner anderen Story Heavy Rain ;) )
"Hey!", beklagte sich Gabriel, "es war nicht alles schlecht", er grinste Sam an, der daraufhin errötete.

Dean verstand die Welt nicht mehr, gut streng genommen war es ja auch gar nicht seine Welt.
Doch was wollte der Tod ihm damit beweisen? Das sich alles zum Guten wenden würde? Dass er auch hier auf grundlegende Meinungsverschiedenheiten und Differenzen stieß? Dass er trotz der "Monster und Co sind unumstritten real" Version mit seiner Meinung alleine stand? War es sein Schicksal, zu kämpfen, Menschenleben zu retten und am Ende doch allein dazustehen?
Er zog einen Stuhl zu sich heran und nahm Platz, das Gesicht in den Händen vergraben.
"Dean, ist alles klar bei dir?", fragte Sam besorgt.

"Ich glaube er braucht nur etwas  Ruhe", erwiderte Cas. Er hob ihn sanft an, warf den anderen einen entschuldigenden Blick zu und trug ihn ins Nebenzimmer. Er setzte sich mit ihm aufs Bett und strich sanft über seine Wange, "Hey Dean, ist alles in Ordnung? Wie fühlst du dich gerade, Sweetheart?"
Er musterte ihn besorgt und fühlte ihm die Stirn.
"Hast du mal wieder zu wenig gegessen und getrunken?, tadelte er ihn.
Dean wusste nicht, wie er auf all diese Fragen, auf Cas' Zuneigung ihm gegenüber reagieren sollte. Als Cas ihn dann aus heiterem Himmel küsste, war das Chaos in seinem Kopf endgültig komplett.

Na ja, es schien durchaus legitim, schließlich war Dean in dieser Realität kein geringerer als sein Ehemann.
Er erwiderte den Kuss und plötzlich brach alles aus ihm heraus.
"Cas...Ich.. Ich bin so froh, dass ihr alle wohlauf seid, ich hatte Angst, dass der Deal mit dem Tod platzen würde.
Ich bin so froh, dass Sam wieder ganz der Alte ist, verflucht ich bin sogar dankbar Crowley zu sehen"
Er lachte laut auf und vergrub das Gesicht an Cas Schulter.
"Sagen wir es so, ich hatte einen schweren Tag."
Ein schweres Jahr würde es eher treffen aber das würde nur unangenehme Fragen nach sich ziehen.
Cas sah ihn fragend an, doch er sagte nichts. Er schloß Dean in die Arme
"Möchtest du noch etwas essen?", fragte er knapp.
"Nein, ich glaube ich bleibe hier und hau mich einfach aufs Ohr, Cas. Ich bin hundemüde." Kaum hatte er den Satz ausgesprochen, gähnte er herzhaft.
Cas lächelte ihn an, gab ihm erneut einen sanften Kuss und erwiderte
"Dann schlaf gut Dean, ich leiste dir später gesellschaft"
Dean lächelte ihn an, zog seine Schuhe aus, legte sich ins Bett und murmelte
"Bis später, Cas" und keine zwei Minuten später war er auch schon eingeschlafen.



Hey my dear Fellows, ich habe es endlich geschafft.
Ich war in letzter Zeit etwas Motivationslos, hatte viel Stress, hab ne neue Arbeit, war selbst für ein paar Wochen out of order in ner Klinik und nun habe ich endlich die Zeit gefunden weiter zu schreiben. Mir hat jedes Mal das Herz geblutet vor schlechtem Gewissen, wenn ich Nachrichten von Wattpad bekommen habe, da das Interesse an dieser Story einfach nicht abreißt, was mich unsagbar freut ❤ und ich mich nur immer wieder bei euch allen für den Support bedanken kann.❤

InsaneGeschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt