„Was ist?", fragte sie verwirrt und kam die paar Schritte zu mir zurück. „Meinst du ich könnte auch was von diesem Tag haben und wir gehen kurz nochmal hier rein?", fragte ich und kratzte mich am Hinterkopf. Anni legte ihren Kopf schief und sah zwischen dem Laden und mir hin und her. „Meinst du nicht, du hast schon alles, was Adidas jemals produziert hat, im Schrank?", witzelte sie. Ich schüttelte nur mit dem Kopf und zog sie in den Laden. Ich parkte Anni auf einem der kleinen Sofas und zog meine Kreise durch den Laden, bis ich an etwas hängen blieb, was selbst Anni überzeugen würde. Ich verzog mich mit einem riesen Berg an Klamotten in die Umkleide und präsentierte alles meiner Freundin. „Schatz, du kannst alles tragen...besonders wenn es schwarz oder weiß ist...", lachte sie und hielt jedes Mal den Daumen nach oben, egal was ich anzog. „Aber brauchst du wirklich DIESE Jogginghose?", fragte sie und deutete auf das Teil, das ich ihr eben zeigte. Ich grinste nur und ging kurz zurück in die Umkleide. Dann hielt ich ihr die gleiche in Miniformat vor die Nase. „Ja, brauch ich, damit ich mit meiner Tochter im Partnerlook gehen kann", grinste ich und da musste auch Anni lächeln. „Sie kommt ja jetzt schon nach ihrem Papa", meinte sie und rollte mit den Augen, als sie die minikleine Jogginghose betrachtete. Alleine die Vorstellung, wie ich mit meinem Mädchen in diesem Outfit vor dem Spiegel stehe, ließ mir warm ums Herz werden. Ich freute mich so sehr auf diesen kleinen Menschen!
Auf der Rückfahrt schlief Anni einfach ein, sie war super fertig und ich glaube das lag tatsächlich nicht nur an unserem Tag und Ihrer Schwangerschaft, sondern auch daran, dass die Ereignisse der letzten Wochen noch gar nicht so richtig ausgestanden waren. Am Hotel angekommen weckte ich sie vorsichtig und gab ihr unsere Zimmerkarte, während ich das Auto noch wegbrachte und mich dann kurz bei Amelie wieder anmeldete. „Wir wollen nachher alle zusammen essen und dann noch so zwei Stunden schlafen, bevor es losgeht. Kommt ihr mit oder bleibt ihr oben?", fragte sie. „Ich weiß es nicht, ich frage Anni gleich mal.", sagte ich und ging wieder zu unserem Zimmer. Vorsichtig klopfte ich an die Tür und wenig später machte Anni mir auf. Sie ließ sich sofort in meine Arme fallen und ich hatte gar nicht so wirklich die Möglichkeit die Tür zu schließen und die Tüten abzustellen. „Was ist denn jetzt mit dir los?", fragte ich und versuchte möglichst elegant die Tüten loszuwerden. „Hormone...brauch Nähe.", murmelte Anni an meine Brust. „Okay. Ich stell schnell die Sachen ab und zieh mir meine Schuhe aus.", sagte ich und drückte sie vorsichtig von mir weg. Tatsächlich funktionierte das und Anni ließ sich aufs Bett fallen. „Was hat Amelie gesagt?", fragte sie dann, als sie sich in meine Arme kuscheln durfte. „Sie hat gefragt, ob wir mit zum Essen kommen, oder ob wir oben bleiben wollen.", lächelte ich und küsste sie vorsichtig. „Wir gehen mit, ich hab Hunger.", schmunzelte sie und ich musste auch wieder lachen. Wir hatten doch so üppig zu Mittag gegessen. „Lach nicht, ich muss für zwei essen.", sagte Anni und verpasst mir einen niedlichen Schlag auf die Brust. Wir kabbelten uns eine ganze Weile im Bett, bis ich über Anni lag und ihr sanfte Küsse auf die Lippen hauchte. Ich genoss es meiner Freundin so nah zu sein, doch irgendwann schob sie mich sanft von sich weg und ich sah sie fragend an. „Wann gehts los zum Essen?", fragte sie. Schmunzelnd griff ich nach meinem Handy und schrieb Amelie eine Nachricht. „Wir treffen uns in 10 Minuten am Hotelbuffet.", antwortete ich Anni dann und zog sie nochmal an meinen Körper. Nicht nur sie braucht in letzter Zeit super viel Nähe, sondern auch ich.
Gemeinsam gingen wir runter und dort wartete schon ein Teil der Band auf uns und wir suchten uns einen Platz im hoteleigenen Restaurant. Amelie und Anni hatten sich sofort nebeneinander gesetzt, während wir Jungs uns wild am Tisch verteilten. Natürlich versuchte ich meiner Freundin möglichst nah zu sein und konnte tatsächlich noch einen Platz neben ihr ergattern. Wir bekamen unsere Getränke und gingen dann alle irgendwie zum Buffet. Da ich nicht so großen Hunger hatte wartete ich erstmal, bis der erste Schwung wieder da war und da gab erstmal was zu lachen. Anni hatte einfach zwei volle Teller in der Hand und sah ihr Essen ziemlich zufrieden an. „Na da hat aber wer Hunger.", lachte Benni, nahm ihr aber einen Teller ab, um diesen auf ihren Platz zu stellen. „Und das bei dem ausgiebigen Mittagessen.", fügte ich lachend hinzu und erntete von Anni nur einen bösen Blick. „Ich möchte nochmal betonen, dass du daran nicht ganz unschuldig bist.", grinste sie und strich über ihren Bauch. Ja, das war ich, aber damit konnte ich ganz gut umgehen. „Ich geh mir dann auch mal was zu Essen holen.", schmunzelte ich, drückte Anni einen Kuss auf den Kopf und verschwand am Buffet. Ich füllte mir ein paar Beilagen auf den Teller und ging dann wieder zurück zum Tisch. Anni unterhielt sich mit den Jungs und sie fragten sie ordentlich über die Schwangerschaft aus. „Und was wird es jetzt?", fragte Amelie ganz aufgeregt. „Das bleibt noch unser kleines Geheimnis.", mischte ich mich ein. „Genau. Ich will nämlich keine blauen oder pinken Strampler vor der Geburt haben.", grinste Anni und griff nach meiner Hand. „Haben wir verstanden. Bei dem Papa darfs bestimmt gerne was Schwarzes sein.", lachte Manu und ich nickte sofort zustimmend. „Ich glaub dafür sorgt er schon selbst.", mischte sich auch Anni wieder ein und steckte sich dann ihre Gabel in den Mund. Es hagelte noch einige Fragen, aber irgendwann wechselten wir wieder die Themen und unterhielten uns über die nächsten drei Tage der Tour, bevor wir dann eine halbe Woche Pause hatten.
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Zwischen Dir und Mir // Wincent Weiss Fanfiction
FanfictionEin Knall. Meine Welt begann sich zu drehen und ich hörte Shayenne meinen Namen schreien. Ich hielt mir die Hand an den Bauch und fiel langsam zu Boden. Danach stoppte meine Welt und alles war schwarz. STOP! Dies ist die Fortsetzung meines Buches "...
