Lucys P.o.V
"Wenn ich dich dann wieder zurück bekomme, werde ich es tun..."
"Du wirst mich nicht zurückbekommen. Du liebst Kinder, ich nicht... und ab heute werden wir getrennte Wege gehen."
Ich sah traurig auf den Boden, doch ich hatte nicht vor zu gehen. Nein, ich hatte etwas von Colin gelernt. Wenn man etwas oder jemanden Liebt, muss man für ihn kämpfen, egal wie es ausgeht, den wichtig ist nur das Hier und Jetzt. Er schnaubte und wendete sich von mir ab, ehe er nach draußen stürmte und die Tür zuknallte.
"Was machst du noch hier?", fragte er ein paar Stunden später, als er mich auf seinem Bett vorfand.
"Ich will dich nicht verlieren...", hauchte ich und sah ihm in die Augen. "Ich komme auch ohne Kinder im Leben klar... Wirklich."
"Du hast gesagt es wäre dein Traum..."
"Ich kann ohne Kinder leben. Bitte gib uns doch eine Chance. Warum hasst du Kinder? Sag mir was los ist, bitte, ich mochte es verstehen...", keuchte ich leise, mein Herz stach und der Schmerz wurde größer.
"Es gibt keinen Grund. Ich mag einfach keine Kinder...", er kehrte mir den Rücken zu und setzte sich ans Fensterbrett.
"Vielleicht würdes du unser Kind nicht so sehr verabscheuen..."
"Du bist frei, Kleine. Nütze die Gelegenheit und fang eine neues Leben mit deinem Kind an... Colins Tod hat dich von der Mafia befreit, wir müssen dich nicht mehr länger beschützen. Also nütze es aus und stürz dich nicht ins nächste Problem."
"Du bist kein Problem. River, hör mir zu, bitte. Gib mir und dem Baby eine Chance, du müsstest dich auch nicht darum kümmern, ich werde es alleine schaffen, aber ich würde kein Leben ohne dich schaffen. Du könntest das Baby doch einfach tolerieren... du brauchst dich nicht mit dem Kind abgeben, mit ihr spielen oder ihr etwas beibringen, das würde doch alles ich machen... ", hauchte ich verzweifelt und fuhr mir in die Haare.
"Das Kind sollte einen Vater haben, der es liebt...", murmelte er, ohne mir in die Augen zu sehen. "Das ist einfach nichts für mich..."
"Bitte gib mir eine Chance, vergiss doch das Kind für einen Augenblick und denk drüber nach. Es war nicht geplant, dass ich mich in dich verliebe, aber ich kann auch nichts dagegen machen... nebenbei hat er das Kind ja sonst gar keinen Vater, da bist du doch weit besser als nichts... ", sagte ich und sah ihm in die Augen. "In den letzten Wochen habe ich mitbekommen, dass ich nicht ohne dich kann. Ich bin mehr an dich gebunden, als es mir lieb ist und ich kann dich nicht aufgeben..."
"Es ist schon ein Kind wegen mir drauf gegangen... ich kann es nicht riskieren, dass noch eines stirbt... und um ehrlich zu sein, wenn du schon so verdammt schwer zu beschützen warst, will ich gar nicht wissen, wie das dann mit zwei Kindern wird."
Ich sah dich ohne Worte an, fasste mich aber dann. "Wenn es zu gefährlich wird gehen wir, aber irgendwann ist es alt genug und will wissen wer sein Vater ist...", hauchte ich. "...und das mit dem Kind ist bestimmt nicht deine Schuld gewesen.."
Rivers P.o.V
Stumm sah ich sie an und versuchte einen klaren Gedanken zu fassen. "Es ist bereits jetzt zu gefährlich. Mit der Schwangerschaft hast du ihr Todesurteil unterschrieben, wenn du bei mir bleibst."
"Ich will dich nicht verlieren"
"Du hast mich bereits verloren."
Ihr stiegen Tränen in die Augen. "Lass mich doch bitte nicht du auch noch fallen. Ich bin es leid andauernd Leute, die ich liebe, zu verlieren! Wer stirbt oder geht als nächstes?! Kai und Ryan, oder Nadja?", weinte sie hysterisch. Vorsichtig stand ich auf und ging zu ihr, bevor ich sie zögernd in den Arm nahm. "Beruhig dich du hyperventilierst..."
Ich spürte wie sie ihren Körper anich drückte. "Versteh doch.... Ich kann nicht mehr ohne dich, lass mich nicht allein."
"Ihr würdet die ganze Zeit eingesperrt sein und dürftet nirgends mehr hin."
"Wir würden damir klar kommen... Solang ich bei dir sein darf ist mir das egal. Ich würde alles machen, du müsstest nur nach Hause kommen und mich ab und zu küssen."
"Ich würde weit mehr tun, als dich küssen, ich würde dich... aber das tut jetzt nichts zur Sache... es geht nicht." "River... Lass es uns versuchen..." hauchte sie und sah mich flehend an. "Ich will nicht mehr allein sein. Du bist der Einzige der mich kennt. Ich liebe dich...", flüsterte sie an meine Brust. "Wenn dir irgendwas passiert, könnte ich mir das niemals verzeihen.."
"Es wird nichts passieren... Ich werde dich nicht hinterfragen, ich werde alles tun was du verlangst, aber schließ mich nicht aus...", ich sie schmiegte sich an meine Brust und genoss das Gefühl meiner Hand, als ich über ihren Kopf ihren Rücken hinunterglit.
"Du wirst bei den Jungs in der Lagerhalle bleiben, wenn du das Kind behalten willst... was du auch wirst..."
"Ich werde da sein, wo du mich haben möchtest", sie sah zu mir auf.
"Du könntest endlich frei sein... und willst lieber bei mir bleiben..."
Sie nickte und strich über meine Brust.
"Das ist dumm, ich weiß noch nicht einmal, ob ich dir treu bleiben könnte..."
"Versuchs doch"
"Ich bin ein Mann für die Nacht und nicht für die Ewigkeit..."
"Das sehen wir ja dann. Und so schnell wirst du mich nicht mehr los, das kannst du vergessen"
Ich seufzte leise. "Es wäre besser gewesen, wir hätten uns nie kennengelernt."
"Tja... Tut mir leid.. Aber es ist so.", sagte sie frech.
Lucys P.o.V
Dann fragte ich ihn die Frage alle Fragen. "River, ich möchte keine halben Sachen und ich möchte, dass wir es probieren. Willst du mein Freund sein?"
Er hob langsam eine Augenbraue und sagte dann in einem ruhigen Ton: "Nein."
Ich seufzte."Warum?"
"Weil sowas nicht die Frau frägt... also willst du meine Freundin werden?"
Ich nickte geschockt und fiel ihm um den Hals.
"Gut, ich kette dich Mal in meinem Keller an den Tisch."
Ich schlang meine Beine um seine Hüfte und hielt mich an ihm fest, ich küsse ihn und in meinem Blick lag Lust.
Rivers P.o.V
Ich legte sie langsam aufs Bett und küsste sie, konnte aber meine Gedanken nicht abschalten, die mich die ganze Zeit daran erinnerten, dass ich die Zwei sinnlos in Gefahr brachte.
Sie fuhr sanft durch meine Haare und gab sich mir hin. Sie drückte sich gegen mich und ich hielt Inne.
"Willst du das wirklich, Lucy?"
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Ocean Eyes
Teen Fiction"Lucy do this, Lucy do that! Lucy, this is bad for you!" I could scream. So loud that everyone would hear. My life was planned out and gray. If he hadn't been in the right place at the right time, I would be flying with the angels, or more likely b...
