Der Glückpilz und der Kaputzentyp

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Ich verlies mit meiner Freundin und meinem kleinen Bruder das Oberdeck, denn Bakura war schon umringt von seinen Freunden. Die würden sich genug um ihn kümmern.

„Ich lass euch dann mal alleine. Ich muss noch ein wenig vorbereiten.", erklärte Mobuka und verschwand. Lisa und ich sahen uns an und schüttelten den Kopf. „Noch offensichtlicher geht's nicht, was?", fragte Lisa kichernd, als wir wieder in meiner Kabine waren. „Feingefühl war noch nie seine Stärke.", gab ich zu. Ich zog sie an mich heran und setzte mich aufs Bett. Lisa nahm breitbeinig auf meinem Schoß platz und sah mich an. „Und ist es deine?", fragte sie, während sie ihre Arme um meinen Hals legte. Ich legte meine Nase an ihren Hals und flüsterte: „Das können wir ja gleich herausfinden.". Dann begann ich ihren Hals sanft zu küssen. „Musst du dich nicht auf das nächste Duell vorbereiten?", flüsterte sie, während sie das genoss. „Dank deiner Hilfe bin ich perfekt vorbereitet. Jetzt will ich einfach die Zeit mit dir genießen.", antwortete ich und küsste sie nun richtig. Zwischen zwei Küssen stimmte sie mir zu: „Klingt gut.".

Wir begann uns immer heftiger zu küssen und meine Hände begannen wie von selbst ihre Figur zu erkunden. Ihre Kurven passten so perfekt zu mir, dass ich mir keine andere vorstellen konnte. Doch bevor ich an ihrer Oberweite ankam wurden wir von heftigem Klopfen unterbrochen. „Ich bring denjenigen um.", knurrte ich, nachdem es einfach nicht aufhörte. „Ich helf' dir.", witzelte Lisa und öffnete ihre Haare. Ihr Zopf war bei unserer Knutscherei ganz schön durcheinander geraten. Sie rutschte von meinem Schoß runter und machte sich einen neuen, während ich zur Tür ging. Sie öffnete sich und niemand anderes als Wheeler war zu sehen. „Kaiba, du musst unbedingt landen!", verlangte er. „Und warum sollte ich das tun?", fragte ich wütend. Wütend aus zweierlei Gründen. Erst war Bakura in seiner schlechten Verfassung angetreten und nun zusammengebrochen und zweitens: Wieso wagte es Wheeler eigentlich, gegen mich das Wort zu erheben. Er war nur geduldet. Ich konnte ihn immer noch rausschmeissen lassen, weil er sowieso von Anfang an nicht hätte antreten dürfen.
„Was ist denn hier los?", fragte Mokuba, der den zankenden Wheeler auf dem Gang mitbekommen hatte. „Wir sollten das am Besten im Zimmer klären, damit die anderen Duellanten nicht gestört werden.", schlug mein kleiner Bruder vor. Ich lies die Truppe um Wheeler, die zusätzlich zu unseren Klassenkameraden noch aus seiner Schwester und Duke Devlin bestand, rein und nahm Platz in meinem Sessel. Ich teilte ihnen mit, dass wir aus verschiedenen Gründen nicht landen konnten. Doch es war Wheelers Schwester die mich überraschte. Überhöflich verbeugte sie sich vor mir und flehte regelrecht um Hilfe für Bakura. „Du könntest doch das Ärzteteam, welches du für mich an Deck mitgenommen hast, zu ihm schicken.", meinte Lisa, die aus dem Bad getreten kam. Tristan sah zwischen uns hin und her und grinste dreckig. Lisa bekam das mit und schüttelte den Kopf. „Lass es einfach, Tristan.", murmelte sie, denn sie schien genau zu wissen, was Tristan dachte.

Ich rief über den Boardcomputer das Ärzteteam und schickte sie tatsächlich zu Bakura. Dann verlangte ich, dass die Loser endlich meine Kabine verlassen sollten. „Sei nicht immer so garstig.", meinte Lisa lächelnd, als wir wieder alleine waren. Sie hatte sich ihr Haar zu einem dicken Zopf geflochten und lächelte mich an. „Garstig?", meinte ich mit hochgezogener Augenbraue. „Oder sollte ich gemein sagen. Was meinst du, Mokuba?", fragte sie meinen Bruder, der es sich ebenfalls auf meinem Bett bequem gemacht hatte.

„Gemein wäre auch ein nettes Wort.", meinte er. „Ihr zwei habt euch mal wieder mal gegen mich verschworen.", stellte ich kopfschüttelnd fest. „Klar. Immer doch.", witzelte Lisa und umarmte mich. Dann stellte sie sich auf Zehnspitzen und flüsterte: „Schade, das wir gestört worden sind.". „Find ich auch. Nur leider müssen wir wieder in den Saal gehen. Die nächste Runde fängt gleich an.", meinte ich seufzend und legte meine Hand auf ihre Taille.

Und so gingen wir drei wieder zurück in den Essensaal. Doch wieder wurde meine Nummer erneut nicht gezogen. Nein, dieses Mal durfte Wheeler sich mit diesem Marik duellieren.

Das Herz des Seto KaibasGeschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt