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𝐁𝐞𝐥𝐢𝐧𝐝𝐚

Sein Satz hat mich getroffen. Ich stand, ohne etwas zu sagen auf und verließ denn Raum. Was hätte ich sagen sollen? Er hat doch recht. Ich habe nicht mal mitbekommen das meine beste Freundin ausgezogen ist. Aber er hat kein recht mich mit sowas zu beschuldigen. Ich werde gefangen gehalten. Mein spanisches Temperament kommt sein langem heraus. Nein ich trage keine Schuld!

Mit festen und zügigen schritten lauf ich wieder ins Wohnzimmer und stehe vor ihm. Ich lächelte ihn an.

,,Wenn du an deine Mitmenschen denken würdest, hättest du es mitbekommen", wiederhole ich sein Satz. ,,Wenn du an mich gedacht hättest, wäre ich nicht so zu dir. Meine Wut und warum ich so bin. Dafür bist du der Auslöser", ich schleiße meine Augen, nicht aggressiv werden Belinda.

,,jeder Mensch würde auf sich selbst achten, wenn er oder sie gefangen gehalten wird. Aber okay das beiseite. Anscheinend darf ich sowas nicht. Zurück zu deinem Satz", mittlerweile ist er aufgestanden was mich aber nicht interessiert er schwiegt und hört mir zu. Er denkt er kann mich durch seine Größe einschüchtern, da liegt er falsch. Meine Wut hält sich in Grenzen, weshalb ich etwas lauter werde.

,,Wenn du an deine Mitmenschen, nein warte an deine Frau denken würdest. Würdest du mich nicht fast Ve-", ich halt mitten im Satz ab da ich es nicht aussprechen wollte. Seine Augen verdunkeln sich mehr und mehr. ,,Pass auf was du sagst!", droht er mir. Spöttisch lach ich auf.

,,Sonst was?", brüll ich.

,,Ich bin auch nur EIN MENSCH. Ich habe auch meine Geduld, mein Stolz, mein Wert. Und damit lass ich niemand spielen", ich schau ihn hasserfüllt an. ,,Du sagst Sachen.. Denk doch erstmal nach was du da von dir gibst. Du", tipp ihn auf seine steinharte Brust ,,machst die gleich Fehler, wobei ich keinen Fehler gemacht habe, weil das Menschlich ist."

Er redet nicht, er ist still und schaut mir stumm in die Augen.

,,Still, weil du genau weißt das ich recht habe", sag ich am Ende ruhiger. Plötzlich packt er mich am Oberarm und zieht mich durch die Gegend bis nach oben zu unserem Zimmer. Er schubs mich rein aber dennoch, so dass ich nicht runterfalle.

Er knallt die Tür zu und schaut mich bedrohlich an. ,,Was ist dein verdicktes Problem", ruft er. Seine Halsschlagader sticht hervor und seine Hände sind zu Fäuste geballt. ,, DU", brüll ich ihn an. ,,Du sagst Sätze wo du ganz genau weißt das sie mich treffen, wobei die nicht mal stimmen. DU achtest nicht auf deine Mitmenschen", schrei ich ihn an und balle meine Hände ebenfalls zu Fäusten. ,,Was redest du da, ich konnte gestern nicht klar denken. Du überdramatisierst alles", brüllt er. ,,Ja jetzt auf das Alkohol schieben, du hattest nicht viel getrunken", erinnert ich mich ,,Doch", brüllt er.

,,Aber um Ana ...", brüllte ich an, wie ich in meinem Leben noch nie jemanden angeschrien habe. Und dabei kamen mir tränen. Mein Stolz, mein Ego, mein Wert ist gekränkt. Er schaut mich schockiert an. Ich erinnere mich an meine und Adrians Gespräch.

ғʟsʜʙᴀᴄᴋ

Sie schaut mich schockiert an. ,,Wie?.. Naja egal, also wie soll ich anfangen", sie scheint nervös zu sein, ich nahm ihre Hände in meine, sodass sie aufhört damit rum zu kneten. ,,Ganz ruhig", sag ich sanft. ,,Also in eure Hochzeitsnacht..", ich schlucke heftig runter. ,,Also da ist nichts passiert", redet sie weiter ,,wenn du dich fragst, woher ich das weiß..", sie schaut überall hin aber nicht in meine Augen. ,,Hey alles gut ganz langsam", ich will sie nicht bedrängen, aber langsam stieg in mir ein ungutes Gefühl heraus. ,,Ich war noch wach. Ich habe mitbekommen wie mein Bruder wütend die Tür zu geknallt hat und sauer nach unten gelaufen ist. Ich hinterher und auf dem weg, erschien Ana..", ich schließe meine Augen, wenn sie das jetzt sagt, was ich denke, dann. Ich weiß selbst nicht. Es würde mir weh tun.

The missing mafia daughterWo Geschichten leben. Entdecke jetzt