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𝐁𝐞𝐥𝐢𝐧𝐝𝐚

Der Raum füllte sich mit einem plötzlichen Gefühl von Macht, als er eintrat. Rechts und Links Männer, die bewaffnet sind. Mein Herzschlag beschleunigte sich, als ich seine markante Silhouette durch die Tür erblickte. Ich nähre mich Leandro etwas mehr und umschließe seine Hand.

Seine breiten Schultern strahlten Selbstbewusstsein aus, und sein energischer Gang verriet Entschlossenheit. Jeder Schritt, den er setzte, hallte wie ein Echo in meinen Ohr. Seine Augen analysieren die Gegend. Als seine Augen, als erstes Leandro trafen und dann meine trafen, spürte ich, wie sich mein Puls beschleunigte, und ein Hauch von Angst durch meinen Körper strömte. Seine Präsenz dominierte den Raum, und ich konnte nicht anders, als leicht zu erzittern, was mein Ehemann bemerkt und mit seinen Daumen über mein Handrücken fährt. 

Er- der mächtigste Mann aus ganz Türkei. Ist gekommen um uns das Buch zu Übereichen, wo Information drin stehen, die Leandro seit Monaten sucht. 

Mit sicheren Schritten kommt er auf uns-seine Männer hinterher, zu und stellt sich vor. Sein markantes Gesicht, von einer mysteriösen Aura umgeben, die klaren Linien seiner Kieferpartie und sein intensiver Blick lassen erahnen, dass er kein Lässiger Mann ist. 

Mit einem nickenden Kopf stellt er sich vor und streckt seine Hand aus. ,,Daghan." Seine Stimme ist tief und rau, ein leichter Akzent ist raus zu hören. Leandro kommt seine gesteckte Hand entgegen. „Leandro." Mit einer Autorität, die den Raum zu durchdringen scheint, stellt sich mein Mann vor. Sein Blick ist kalt und unnachgiebig, und sein Tonfall ist von einer unmissverständlichen Strenge geprägt. Jedes Wort, das er spricht, trägt das Gewicht seiner Macht, und ich spüre, wie sich die Atmosphäre um uns herum verändert. Ein Hauch von Spannung liegt in der Luft, während seine Präsenz eine unbestreitbare Dominanz ausstrahlt. Ich schlucke schwer und versuche, meine Nerven zu beruhigen. Es ist, als ob der Raum selbst vor seinem Einfluss erzittert, und ich kann nicht anders, als mich von seiner unerbittlichen Autorität eingeschüchtert zu fühlen. Selbst wenn er mein Mann ist. 

Die Brüder trauen sich nicht zu sprechen. Ich auch nicht. 

Seine Augen landen bei mir, als die Hände sich lösen. 

Sein  Blick durchdringt mich fast körperlich, und ich spüre  Unsicherheit- er möchte herausfinden, was für eine Rolle ich spiele. Es ist, als ob sich die gesamte Dynamik des Raumes verändert hätte, und ich halte den Atem an, während ich versuche, seinen Blicken standzuhalten.

„Und wer bist du?" Er fragt mich das auf Englisch. Er denkt ich sei eine Hure und will Vorsichtsmaßnahme eingehen. Statt das Leandro Antwort, antworte ich. 

„Belinda De Santis, seine Ehefrau", stelle ich mich vor. Ich meine, ich sehe eine kleine Veränderung in seinen Augen, die komplett schwarz sind, aber es ist so schnell wieder weg, wie es kam. Sein Gesicht bleibt undurchdringlich, es ist als hätte er keine Emotionen. Er nickt. 

„Meine Brüder", stellt Leandro ihn vor. Auch bei den nickt er. 

Ein gesprächiger Typ. 

„Hier entlang." Leandro streckt sei Arm vor, um ihm den Weg zu zeigen. 

Wir sitzen alle im Wohnzimmer. Daghan sitzt gegenüber uns und die Brüder links von uns. 

„Du willst das Buch, und wir wollen dafür Männer, wenn wir sie benötigen", fängt Daghan an. Seine Stimme ist dominant und erfüllt den Raum mit einer unmissverständlichen Autorität. Jedes Wort ist wie ein Befehl, der keinen Widerspruch duldet, und ich spüre, wie sich die Spannung zwischen uns weiter verdichtet. Sein Blick ist durchdringend, und ich kann nicht anders, als mich seiner überwältigenden Präsenz mehr in die Couch zu verschanzen. 

The missing mafia daughterWo Geschichten leben. Entdecke jetzt