Riley trägt mich durch den Raum. Wollten wir nicht eigentlich Essen bestellen? Ich lache leise. Riley bleibt einen kurzen Moment stehen und sieht mich an. "Was gibt's da zu lachen?", macht er eine kleine Pause. "Ich glaube ja, du wurdest heute noch nicht richtig übers Knie gelegt." Vielleicht können das einige Frauen nicht nachvollziehen, aber dieser Mann mit diesen Worten und dieser Stimme, kann alles mit mir machen. Damit meine ich wirklich alles.
Unsanft schmeißt er mich, wie seine Jacke eben, auf die Couch.
Sofort öffne ich die Beine und er geht dazwischen und spreizt meine Beine mit seinen Händen noch etwas mehr. "Ich fordere dich heraus", atmet er angestrengt und steckt seinen Kopf zwischen meine Beine.
Ich schüttle den Kopf. "Hä?"
"Du bist still. Ich meins ernst. Ich will keinen einzigen Ton von dir hören, sonst stoppe ich sofort und es ist egal, ob du schon fertig bist."
Ich winsle, als er währenddessen meine Knospe massiert. Wie soll ich das aushalten? Dieser Mann macht mich wahnsinnig.
Kurz entschlossen nicke ich und schließe die Augen.
Riley zieht meinen Slip nach unten und im nächsten Moment liegt seine warme Zunge auf meiner mittlerweile klitschnassen Mitte. Sie kreist in sanften Bewegungen darüber und meine Augenlider flattern.
Kurz vor meinem Höhepunkt beiße ich mir in meine eigene Faust, um jeden Ton zu unterdrücken, der versucht, sich seinen Weg aus meinem Mund zu bahnen. "Braves Mädchen", wischt sich Riley den Mund ab, nachdem ich fertig bin.
Ich schubse ihn von mir runter und Riley sieht mich geschockt an. "Jetzt bist du leise. Denkst du, nur du kannst hier den Boss raushängen lassen? Wir sind nicht in der Arbeit, Freundchen", sehe ich ihn verschmitzt an und klettere auf seinen Schoß.
Sofort spüre ich ihn und er versucht, sich die Hose samt Boxershorts auszuziehen. "Nein", halte ich seine Hand auf und er lässt sie fallen. "Auf meine Art und Weise."
Ich bewege mich auf ihm und spüre, wie er seine großen Hände auf meine Hüfte legt und mich in meiner Bewegung unterstützt. Ich lasse es zu und bewege mich immer schneller darauf.
Ich sitze hier gerade nackt auf meinem Chef, der auch gleichzeitig mein Freund ist und reibe mich an ihm wie ein ausgehungertes Luder.
Nach weiteren fünf Minuten, in denen ich ihm gerade mal die Boxershorts ausgezogen habe, greift er mich, hebt mich nach oben und platziert sich jetzt über mich. "Ich will dich fühlen. Jetzt. Sofort. Sonst platze ich", atmet er angestrengt aus.
Auch wenn es gegen meinen eigentlichen Plan geht, lasse ich ihn mich komplett ausfüllen. Seine Stöße sind hart und ich schreie auf, als ich gleichzeitig mit ihm komme. Zum zweiten Mal. Das haben wir einfach drauf.
Jetzt haben wir endlich unsere verdientes Sushi bestellt und direkt verputzt. Der Sex macht einen doch irgendwie sehr hungrig.
Dennoch kreisen meine Gedanken um diese Frau, die sich anscheinend an meinen Freund ran machen will. "Ich", setze ich an, verstumme aber sofort wieder. Vielleicht sollte ich diesen Moment einfach mal nicht kaputt machen, denn irgendwie habe ich ein Talent dafür, dass ich immer die schönsten Momente kaputt mache mit meinen teilweise abscheulichen Gedanken.
Das ist einer der Punkte, die ich an mir hasse. Riley lässt mich nicht aus den Augen und studiert mein Gesicht, bevor er mit dem Zeigefinger meinen Kopf anstupst. "Was geht hier drinnen schon wieder vor sich?", zieht er eine Augenbraue nach oben und ich schüttle den Kopf. "Nichts", erwidere ich.
Er nimmt seinen Finger runter und sieht mich nach wie vor fragend an.
"Man, ich weiß doch auch nicht. Irgendwie geht mir diese Frau nicht aus dem Kopf, die sich so an dich rangeworfen hat", seufze ich.
Riley rollt mit den Augen und steht auf.
Verdutzt schaue ich ihm hinterher, als er zur Wendeltreppe läuft, die nach oben in die erste Etage führt. "Du musst echt mal aufhören mit dieser Eifersuchtsnummer. Wie oft soll ich dir noch beweisen, dass ich die liebe? Und zwar nur dich."
Irgendwie hat er ja recht, aber irgendwie gibt es mir kein besseres Gefühl, dass er jetzt einfach geht.
Ich springe auf und laufe ihm hinterher.
Kurz vor dem Treppenabsatz erwische ich ihn am Arm und drehe ihn zu mir um. Sein Gesicht hat etwas kältere Züge angenommen und instinktiv weiche ich ein Stück zurück. So gut kann ich ihn dann wohl doch noch nicht einschätzen.
"Was willst du, Lina?"
"Ich wollte dich doch nur wissen lassen, wie es mir geht und was ich fühle."
Er schnaubt aus. "Ja, alles schön und gut, aber irgendwann nervt es, dass du dich wegen belanglosem Zeug so aufregst und dich direkt so reinstresst. Sie ist eine alte Bekannte oder eher Schulfreundin. Darf ich nicht mit alten Freunden reden? Gibt es irgendeinen Pakt, dass ich nur noch mit dir reden darf und sonst mit keiner anderen Frau?"
Ich weiche noch einen Schritt zurück. Es fühlt sich an, als hätte er mich gestoßen.
Mir fällt keine passende Antwort ein und ich bleibe still, was Riley aber nicht wirklich zu beeindrucken scheint, denn innerhalb von einer Sekunde hat er sich umgedreht und geht die Treppe nach oben.
Ich schätze wohl, das Gespräch ist hiermit beendet.
DU LIEST GERADE
Unmoralisch
RomanceLinas Traum wird wahr: eine der angesehensten Firmen in ganz Los Angeles bietet ihr einen Arbeitsvertrag an. Nach dem Abschluss ihres Studiums wünscht sie sich nichts sehnlicher, als endlich mit ihrem gelernten und hart erarbeiteten Wissens ihr eige...
