Kapitel 30

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-Julie-
Es sind die Footballer. Zumindest zwei davon. Ich sehe zuerst den hinteren an, dann den der direkt vor mir steht. Derselbe der mich vorhin beim Spiel die ganze Zeit angestarrt hat und mir auch zugezwinkert hat.

„Jetzt habt ihr mich ja gefunden. Kann ich vorbei?", sage ich kalt und reiße den Blick von ihnen. Aber sie rühten sich nicht vom Fleck, im Gegenteil der eine kommt einen Schritt auf mich zu.

„Warum willst du schon gehen? Ich hab gedacht wir könnten wasnreinken und naja sehen was passiert.", lallt er und lächelt mich an. Ein widerliches betrunkenes Lächeln. Ich sehe wieder zu ihm und mustere ihn. Seine Augenlider sind halb offen und an ein Mundwinkels klebt etwas Spucke. Wir starren uns kurz an, dann nimmt er einen Schluck von dem Bier in seiner Hand aber er hält währenddessen meinem Blick stand.

„Mein Freund sucht mich schon. Also lasst mich einfach durch, okay?", sage ich und versuche mich an den beiden vorbeizudrängen. Aber keine Chance.

„Lüg nicht, du hast keinen Freund.", sagt er. „Gegen ein bisschen Spaß ist nichts einzuwenden, also komm einfach mit." Normalerweiße habe ich immer irgendwelche Sprüche auf Lager, aber im Moment ist mein Kopf völlig leer. Ist es wegen dem Alkohol? Aber ich habe nicht viel getrunken, vor dem Spiel zwei Becher Bowle und das Bier von Bier Pong hat fast alle Riley getrunken. Ich schlucke schwer. Wenn ich mich jetzt umdrehe, laufen sie mir sicher hinter her. Aber es sind ja noch andere Leute hier, das ganze Haus ist voll also könnte ich laut um Hilfe schreien. Mir würde also nichts passieren.

Hastig drehe ich mich um und will von diesem Kerlen flüchten, aber er packt mein Handgelenk und zieht mich wieder zu sich. Dich stehe ich vor ihm und mein Herz pocht. Ich hätte eine Jenas anzeigen sollen und einfaches Shirt, nicht dieses aufreizende Kleid.

„Wo willst du denn hin, kleines?", lallt er und kommt meinen Gesicht näher. Ich kann seine alkoholfahne deutlich riechen und verziehe angesiedelt das Gesicht.

„Lass mich los, du tust mir weh.", sage ich fletsche meine Zähne. Aber der Idiot beginnt nur widerlich zu grinsen, bis er von mir weggezerrt wird. Ich trete einen Schritt zurück und sehe Matt und Riley vor mir. Erleichtert atme ich auf und sehe zu wie ihn Att an die nächste Wand presst. Ich umfasse mein Handgelenk und reibe es mir etwas, da es schmerzt. Ich wette es ist rot.

„Ich schätze die Party ist für euch vorbei. Also verpisst euch.", faucht Matt ind gibt ihm einen Ruck nach vor. Er fliegt Riley in die Arme, der ihm sofort am Kragen packt. Im nächsten Moment landet Rileys Faust in seinem Gesicht und ich schlage mir die Hände vor dem Mund. Es jätte ja genügt wenn sie sich einfach rausgeschmissen hätten, aber Riley will es ihnen anscheinend deutlich genug erklären. „Die 50 Dollar könnt ihr euch in den Arsch schieben.", sagt er und und lässt ihn los. Der Kerl wirft nochmal einen Blick zu mir und verschwindet dann durch die Türe.

„Was ist denn hier los?",fragt Cady, die hinter mir auftaucht. Sie mustert Matt und Riley, aber sie beachten Sie nicht wirklich. Matt sieht kurz zu mir, senkt aber dann den Blick und Riley trinkt an seinem Bier, wischt sich mit dem Unterarm über den Mund und lässt uns dann alleine. Ich sehe ihm nach wie er davon torkelt und mir fällt auf, dass er irgendwie fertig und gedemütigt aussieht.

„Nichts. Alles gut.", sage ich zu Cady und zwinge mich zu einem Lächeln. „Ich hole mir etwas zu trinken." Ich gehe an Matt vorbei in die Küche. Ich brauche jetzt was zu trinken. Ich sehe mich um und entdecke noch etwas von der Bowle. Ich gebe etwas in einem Becher und Kippe ihn in meinen Mund. Ich bin Riley und Matt dankbar, wer weiß, die hätten mich nach oben verschleppt. An den Rest will ich gar nicht denken. Ich trinke noch etwas von der Mischung und atme tief ein und aus. Dann hole ich mein Handy hervor und sehe darauf. Halb 2. Plötzlich spüre ich wie Müdigkeit meinen Körper einnimmt. Aber im nächsten Moment höre ich etwas akutes aus dem Wohnzimmer und ich strecke meinen Hals. Ist das Riley, der durch den Raum brüllt? Ich lasse den Becher stehen und eile ins Wohnzimmer. Ich schiebe ein paar Leute beiseite und bleibe unehrlich der Türe zum Wohnzimmer stehen. Riley steht mitten im Raum und Betty zwei Meter von ihm entfernt. Mein Blick fliegt zwischen ihnen hin und her. Aber dann sehe ich zu Riley und merke wie betrunken er ist. An dem Abend als wir die Party am Strand hatten, war er auch voll, aber nicht so sehr wie jetzt. Er hält eine Flasche Bier in der Hand und trinkt davon. Betty geht einen Schritt auf ihn zu und versucht ihm die falsche aus der Hand zu nehmen, aber reißt sie von ihr weg. „Riley, hör auf.", sagt Betty. Die anderen Leute haben sich zu ihnen umgedreht und starren einmal Betty dann zu Riley. Die Musik ist immer noch laut aber alle anderen sind verstummt. Außer Riley.

SAVE ME (Band 1)Geschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt