Kapitel 52

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J u l i e 

 „Hey Julie.", begrüßt er mich und kommt neben mich. Seine Hand umfährt meine Hüfte und im nächsten Moment beugt er sich zu mir runter gibt mir einen Kuss auf die Wange. Ich hätte nichts dagegen gehabt, wenn er mich auf den Mund geküsst hätte. Egal ob das dieser Kerl neben uns gesehen hätte, ich möchte einfach nur seine Lippen spüren, und zwar genau auf meinen.

„Hey.", murmle ich. Riley löst sich wieder von mir und sieht zu dem Typen, der fast zwei Meter groß ist.

„Julie, das ist Chuck. Chuck das ist Julie.", stellt uns Riley vor. Grant hält mir seine Hand hin und ich werfe einen Blick darauf. Sein Arm ist voller Tattoos, bis in die Fingerspitzen. Hätte mich irgendwie gewundert, wenn er keine hätte. Tattoos passen zu ihm, soweit ich das beurteilen kann.

Ich ergreife sie und spüre sofort den straken Händedruck. „Hallo."

„Chuck hat mir das Surfen beigebracht.", erklärt Riley weiter und ich nicke, während ich kurz zu Riley sehe. Ich finde es schön, Freunde von Riley kennen zu lernen mal abgesehen von Matt, Serina und Cady.

„Richtig. Aber so gut wie ich wird er nie.", lacht Chuck und stellt sein Surfboard neben sich in den Sand.

„Rede keinen Schwachsinn. Ich bin schon lange besser als du. Nur damit kommst du nicht ganz klar.", wirft Riley breit grinsend zurück.

Plötzlich dreht sich Chuck zu mir und sieht mich grinsend an. „Tu mir einen Gefallen und halte das Ego diesen Typen hier in Schach."

Ich muss lachen und nicke. „Geht klar." Dann lehne ich mich etwas vor und halte meine Hand neben meinen Mund. „Und ich habe euch vorhin gesehen, er ist nicht besser."

Chuck beginnt breit zu grinsen und sieht wieder zu Riley. „Ich kenne deine Freundin zwar nicht wirklich gut, aber ich mag sie jetzt schon."

Freundin.

Ein Gefühl in mir sagt mir, dass ich das gerne sein würde. Es gefällt mir Rileys Freundin zu sein. Aber ich habe keine Ahnung ob wir so weit sind.

Ich sehe zu Riley und er wirft mir einen gespeilt genervten Blick zu. „Solltest du nicht auf meiner Seite stehen?"

„Ja schon, aber ich will mit deinen Freunden gut klar kommen also", sage ich und zucke unschuldig mit dem Schultern.

Chuck neben uns lacht und schnappt sich dann sein Board wieder. „Okay Leute. Ich habe heute noch was vor. Also man sieht sich und Julie, hat mich sehr gefreut.", sagt Chuck und läuft davon.

„Mich auch.", rufe ich ihm nach und sehe dann zu Riley. Er schnappt sich ein kleines Handtuch, das bei seinen Sachen liegt und rubbelt sich damit durch die Haare. Als er damit fertig ist, stehen seien haare in alle Richtungen und ich beginne loszulachen.

„Was?", fragt er.

„Nichts. Nur ... warte." Ich gehe einen Schritt auf ihn zu und versuche seien Mähne zu richten. Meine Hände fahren langsam durch seine nassen Haare und ich spüre wie mich Riley ansieht. Ich bin ihm sehr nahe und ertappe mich dabei, wie es genieße. Als seien haare nun wieder einigermaßen gut sitzen, lasse ich meine Hände sinken und sehe ihm in die Augen.

„Wollen wir über gestern reden?", sagt er schließlich.

Sofort muss ich daran denken, wie seine Lippen gestern immer wieder meine berührt haben. Immer noch spüre ich seine Berührungen auf meinem Körper und ich kann gar nicht sagen, wie gern ich das alles wieder spüren will.

„Haben wir das gestern nicht schon?", antworte ich ihm und halte seinen Augenkontakt stand.

Riley zuckt leicht mit den Schultern. „Schon, aber da waren wir beide betrunken. Jetzt bist du nüchtern und ..."

„Und was?", dränge ich ihn sanft.

Er presst seine Lippen aufeinander und sieht an mir vorbei. „Ob du es jetzt immer noch willst." Seine Stimme ist fast ein flüstern, als hätte er Angst es könnte und jemand hören.

Ich beginne leicht zu lächeln und Riley sieht mir endlich wieder in die Augen. Im nächsten Moment umfasse ich seinen Nacken und ziehe ihn zu mir. Ich küsse ihn sanft, doch als ich meinen Mund öffne, drängt sich seine Zunge in meinem Mund. Ich kralle mich in seinem Nacken fest, weil mir seine Küsse das Gefühl geben, den Boden unter meinen Füßen zu verlieren. Wie sollte ich es nicht wollen?

„Ich glaube das beantwortet deine Frage.", sage ich als ich mich von ihm löse.

Riley beginnt erleichtert zu grinsen und ich drücke ihm noch einen flüchtigen Kuss auf die Wange.

„Was hast du heute vor?", fragt er mich als er seine Sachen zusammenpackt und sich aus dem Surfer Anzug schält. Darunter trägt er blaue Badeshorts.

Kurz muss ich auf seinen Oberkörper blicken, aber dann merke ich, dass er mir eine Frage gestellt hat. „Ich weiß noch gar nicht. Was macht man an einem Samstag in Santa Monica?"

Er zuckt mit den Schultern. „Wir können nochmal zum Hollywood Schriftzug hoch. Das Wetter ist heute perfekt dafür."

„Hört sich perfekt an."

„Okay, aber ich muss zuerst das Board zuhause abstellen, bei Matt ist dafür kein Platz.", sagt er und ich merke den angespannten Ton in seiner Stimme.

„Okay ... Hast du mit deinem Dad mal gesprochen?", frage ich vorsichtig als wir zu seinem Auto gehen.

Er schüttelt den Kopf. „Nein. Will ich auch gar nicht."

15 Minuten später biegt Riley in die Straße ein, wo er eigentlich zu Hause ist. Er fährt immer langsamer als wir uns dem Haus nähern und ich merke, wie angespannt er ist.

Ich entdecke ein Auto, dass vor der Einfahrt steht. „Scheint, als hättet ihr Besuch.", sage ich leise. Doch Riley antwortet nicht, sondern parkt sein Auto auf der Straße und springt regelrecht aus dem Auto raus. Ich folge ihm und erwarte, dass er bloß das Board in die Garage stellt, doch er eilt zielstrebig auf die Haustüre zu. Ich schätze mal, er kennt dieses Auto und ahnt, wer bei seinem Dad ist. 

Hallo meine Lieben. Ich möchte nur kurz etwas wichtiges loswerden. Und zwar, ich habe inhaltlich noch einiges vor und wie sich manche denken können, es wird einen zweiten Teil geben. Ich hoffe nur nicht, dass der erste zu lang wird, meine frage ist nun, ob sich die Story für euch schon etwas in die länge zieht oder sagt ihr der Umfang ist euch egal? ich würde mich wirklich sehr auf Rückmeldungen freuen, nicht dass ihr sagt was ist das denn für eine Story. Mit Feedback kann man besser arbeiten. und es geht mir wirklich nicht um mehr Kommentare oder so ne, sondern wirklich um eure Meinung. 

also genug davon, man ließt sich beim nächsten Kapitel. :)

SAVE ME (Band 1)Wo Geschichten leben. Entdecke jetzt