Hope
Shawn Mendes - Mutual
„Und morgen werden wir die nächste Seite bearbeiten",sprach Mr. Spaced. Das klingeln lässt unsere Klasse hektisch durch den Raum kramen. „Und ? Was steht heute so an?",fragte Alex mich während er seine Sachen einpackte. „Ich gehe jetzt essen",sagte ich und unterdrückte mir ein grinsen. „Ahaaaa, mit wem ?",lachte er und stupste mich an. „Mit edon",erzählte ich. „Ouh, okay",murmelte er und schien nach zu denken. „Ja.. Alles okay?",fragte ich nach. „Ja, ja. Nur es ist.. Also da geht etwas rum..",nuschelte er und sah mich entschuldigend an. „Los, sag's mir",forderte ich verwirrt. „Ich möchte aber nicht, das du dich wegen mir, beziehungsweise wegen eines wahrscheinlich unwahren Gerücht beeinflussen lässt",quengelte Alex. „Ich lasse mich nicht beeinflussen, jetzt sag!",redete ich neugierig. „Es wird halt gesagt das er .. Er solle was mit Drogen und illegalen kämpfen zu tuen haben",beichtete er. „Ouh",sagte ich leise. „Aber vielleicht hat sich da jemand der Edon nicht besonders leiden kann, irgendeinen Müll zusammen geredet. Ich meine nur weil er beliebt ist heißt es nicht das er keine Feinde hat",sagte Alex Schulterzuckend. Er hat recht. „Danke das du mir das gesagt hast",lächelte ich was Alex sofort erwiederte. „Gerne. Und jetzt los, und wehe du erzählst mir danach nicht wie es war!",drohte er bevor er mich in eine Umarmung zog. „Mach ich",lächelte ich. Ich bin froh, Alex zu haben. Als wir uns lösten, lief ich in zügigen Schritten aus der Schule. Von weitem sah ich das Edon Schon bereits dort stand. Lächelnd lief ich auf ihn zu. „Da bist du ja endlich",sagte edon als er mich wahrnahm. „Tut mir leid, wurde aufgehalten",entschuldigte ich mich. „Schon okay",sagte er und lief mit mir zu seinem Auto.
„Edon, leg dein Handy weg",sagte ich sichtlich genervt. Wir sitzen nun eine halbe Stunde im Diner und redeten kein Wort. Statt mit mir zu reden, hängt Edon an seinem Handy. „Ja gleich",murmelte er vertieft. Das reicht ! Ich riss ihm sein Handy aus der Hand und stopfte es in meine Jackentasche. „Gehts noch?",fragte er angesäuert. „Das könnte ich dich auch fragen! Wenn ich mit jemandem essen gehe, schenke ich der Person Aufmerksamkeit und lasse sie nicht gelangweilt rumsitzen während ich mit anderen Dingen beschäftigt bin. Mit deinen Verführungen kannst du warten." „Du langweiligst dich?",fragte er mich was mich noch wütender macht. „Ich gehe gleich, Edon!" „Ist ja gut!",sagte er und verdrehte die Augen. „Verdreh deine Augen nicht, du hast keinen Grund dazu",patzte ich ihn an. „Chill. Mal." Genervt sah ich zu Edon der seine Hände abwehrend hoch hob. „Ich nehme eine Pizza",teilte ich ihm mit und legte meine Karte weg. Edon hob eine Hand hoch und sofort eilte ein Kellner zu unserem Tisch. „Einmal die Nummer 365 und den Spezial Burger mit Pommes",zählte edon auf was der Kellner fleißig mitschrieb und wieder verschwand. „Freundlichkeit existiert bei dir wirklich nicht oder?",fragte ich ihn. „Was juckt mich das? Der Laden gehört meinem Vater, also ist es selbstverständlich das ich was bekomme",antwortete er schulterzuckend. Okay, Hope. Wir atmen jetzt einmal tief ein und aus, damit wir nicht völlig ausrasten und Edon vor den ganzen Leuten erwürgen. „Man könnte trotzdem ein wenig Dankbarkeit zeigen. Würde ich hier arbeiten, hätte ich dich schon längst raus geworfen",tadelte ich was ihn leise lachen lies. „Wie kommt es eigentlich dazu, das du doch mit mir essen willst?",fragte er mich und faltete seine Hände und stützte seine Ellenbogen am Tisch ab. Ich zuckte mit den Schultern. „Jeder verdient eine Chance, oder nicht?" Nun war er derjenige der mit den Schultern zuckte. „Stimmt schon."
„Könntest du mich zu Alex fahren?",fragte ich und grinste ihn an. „Brauchst nicht grinsen",sagte Edon kopfschüttelnd. „Aber ja, kann ich machen." Ich sagte ihm die Straße die Alex mir geschickt hatte. Vor seinem Haus machte ich die Tür auf und wollte aussteigen, entschied mich aber anders und schloss sie wieder. „Wenn ich ehrlich bin, hatte ich mir das irgendwie anders vor gestellt. Aber naja, vielleicht nächstes mal, trotzdem Dankeschön",lächelte ich und stieg aus ohne auf eine Antwort von ihm zu warten.
Vielleicht sollte ich mir das nächste mal was einfallen lassen.
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Hope
AléatoireSanft umfasste er mit seiner Hand mein Kinn und zwang mich so ihn anzusehen. „Du bist der Grund warum es sich zu kämpfen lohnt, denn zu bist meine Hoffnung, Hope." Unter einem Berg voller Hass, lag sein Herz begraben und ich war die jenige die es w...
