JUSTIN POV
"Willst du mich verarschen, du hast sie gefickt und bist dann einfach gegangen?" entsetzt zog John scharf die Luft ein. "Jo, alter... Nicht cool. Gar nicht cool.." mischte sich Jason ein.
'Scheisse.'
"Ich.." "Na auf diese Ausrede bin ich gespannt." knurrte Cassie.
"Was machst du hier?" fragte ich verwirrt. "Schon vergessen, ich bin bei meinem Freund ?!" zischte sie mich an.
Ich stöhnte genervt.
"Ich hatte schiss, dass sie mich anschreit." jammerte ich.
Mike verkniff sich ein Lachen. "Du bist ein Opfer, Bieber. Seit wann kümmert dich das, ob sie dich anschreit oder nicht? Ich dachte, dass du genau das ja so an ihr magst?"
Ich öffnete meinen Mund, aber Bruce fiel mir ins Wort. "Jetzt hört auf damit. Ich bin mir sicher, er weiss selbst, dass er Scheisse gebaut hat." "Danke!" sagte ich und hob die Hände.
"Trotzdem bist du ein Arschloch." knurrte Bruce.
Ich kniff meine Augen zusammen, beschloss aber einfach in mein Zimmer zu gehen und mich kurz hinzulegen.
"Er hat gesagt, du sollst auf sie aufpassen.." John lief auf mich zu. "Hab' ich nicht gesagt, du sollst anklopfen." zische ich ihn an.
"Jetzt mach mal halblang, Bieber." brummte er genervt. Ich verdrehte die Augen.
"Ich fühl mich scheisse, John." fing ich verzweifelt an und lief im Zimmer auf und ab.
"Solltest du auch. Du hast sie einfach mit ihren Gefühlen alleine gelassen."
"Das mein ich nicht." "Ich weiss. Trotzdem will ich dir schlechtes Gewissen machen." er lachte kurz, bevor er mich wieder ernst ansah. Mir war aber nicht zum lachen zumute.
"Mein Bruder hat sie geliebt. Ihr ging es scheisse und ich bin einfach so gekommen und hab sie flach gelegt. Dann bin ich auch noch ohne ein Wort zu sagen gegangen." ich fuhr mir durch die Haare.
"Warum?" fragte John nur und setzte sich auf meinen Lederstuhl.
"Ich fühlte mich schlecht, verstehs du? Kaum ist er tot.." ich verzog gequält mein Gesicht, "schon fick ich seine.. Seine Freundin." ich schluckte schwer.
"Du weisst, dass er nie so denken würde. Ausserdem hast du gehört, was er dir gesagt hat. Du sollst auf sie aufpassen." er stand auf und lief auf mich zu. "Justin," er sah mich an, "Aiden weiss, wie sehr du dieses Mädchen liebst. Und er würde dir sowas nie übel nehmen. Du kannst schliesslich für deine Gefühle nicht's." "Woher willst du das wissen, Manson? Woher? Du sprichst hier gerade von einem Toten, verdammt!" schrie ich verzweifelt.
"Ich weiss es einfach! Ich kenne Alex seitdem wir klein sind. Ich weiss, er würde dich nie für so etwas verurteilen!" schrie er zurück. Ich zuckte zusammen. Dass John anfing zu schreien, wunderte mich. Er war doch sonst immer so ruhig.
"Du hast nicht's falsch gemacht. Ausser, dass du wie ein kleiner Hosenscheisser abgehauen bist." erklärte er mir und seine Stimme wurde wieder ruhiger. Er drehte sich um und lief zur Tür.
"Bieber, du hast schon zu lange gewartet. Bitte mach nicht erneut den Fehler. Ich kann es nähmlich nicht ertragen, meinen besten Kumpel so zu sehen. Du bist ein einziges Wrack geworden, seitdem du nicht mehr mit ihr zusammen bist. Tu dir das bitte nicht nochmal an." dann schloss er die Tür und liess mich alleine.
Warum muss er mich immer alleine mit meinen Gedanken lassen? Er weisss, dass ich das hasse!
Und er weiss, dass er Recht hat.
Verdammt!
VICTORIA POV
"Hey, aufwachen, Marshmallow." ertönte eine hohe Stimme und rüttelte mich an meinen Schultern. "Hm?" brummte ich und vergrub meinen Kopf unter der Decke. "Nicht's da! Los, aufstehen!" Cassie zog mir meine Decke weg. "Ich will weiter schlafen!" jammerte ich und rieb mir meine Augen. "Du hast Schule, vergessen?"
"Ich will nicht."
Ich konnte nicht zur Schule. Nicht jetzt. Wo mich alles an Aiden erinnert. Ich sitze fast in jedem Fach neben ihm. - ich meine; ich sass neben ihm..
Cassie stöhnte genervt auf. Plötzlich trat ein schwarzhaariger Junge mit einer schwarzen Lederjacke und schwarzen Hosen in meinem Zimmer. Er trug alles schwarz. Seine kühlen, blauen Augen sahen müde aus. Man bemerktete, dass es ihm nicht gut ging.
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Bad Jay 1 - Odolivan
Fanfiction"Früher hätte ich mich nie auf so jemanden eingelassen. Jemanden, der skrupellos genug war, um Menschen, ohne mit der Wimper auch nur zu zucken, umzubringen. Früher hätte ich mich nicht auf jemanden eingelassen, der schon mit jeder zweiten, die ihm...
