Kapitel 8

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Ich ging zu meinem Spind und warf die Sachen rein. Vor wut knallte ich die Tür einfach zu und ging genervt raus.

Als ich mich auf den ewigen Weg nach Hause machte, wurde ich von hinten weg gezogen. Vor schreck liess ich mein Handy fast aus der Hand.

Es war Justin.

"Ich dachte du kommst zum Auto?" er sah mich verwirrt an.

"Wie jetzt? Bist du nicht sauer oder so?"

"Ne. Warum auch? Wird doch lustig. Wir zwei, ganz allein." Er zwinkerte mir zu.

"Bieber, du bist unglaublich." Ich verdrehte gespielt die Augen.

"Ich weiss. Das höre ich öffters." konterte er mir einem breiten Grinsen.

"Na los. Ich hab hunger." Justin zog mich am Arm und ich ging ging ohne nach zu denken mit.

"Wohin gehen wir?" fragte ich, als wir eingestiegen waren und er los fuhr.

"Mein lieblings Restaurant. McDonalds" er grinste wie ein fünf Jähriger. Süss.

Ich lachte laut auf. "Okay."

Es war still im Auto und keiner sagte ein Wort. Aber das störte mich nicht wirklich. Ich fühlte mich wohl.

"Wir sind da." Ich zuckte kurz zusammen, da ich in Gedanken war.

Ich stieg aus und machte mich auf den Weg mit Justin zum Eingang. Als wir bestellten setzten wir uns hin und assen.

"Was machen wir hier eigentlich?" murmelte ich leise zu mir in der Hoffnung er würde es nicht hören.

"Ich weiss nicht." antwortete er. Ich sah zu ihm und wusste nicht, was ich sagen sollte. Er hat mich doch gehört.

"Justin. Was wird das alles hier. Ich meine; du bist nett zu mir. Warum?" fragte ich. Und kurze Zeit später bereute ich es. Ich sollte einfach mal meine Klappe halten und es geniessen mit dem Jungen, der mir seit längerem schon nicht mehr aus dem Kopf geht.

"Vielleicht, weil ich dich ganz okay finde." sagte er locker.

Was meint er mit 'ganz okay'? Dieser Typ muss ja immer meine Laune verderben.
Stirnrunzelnd sah ich ihn an. "Okay. Wenn du meinst."

Ich wollte nicht mehr darauf eingehen.
Ehrlich gesagt ärgere ich mich. Warum nur 'ganz okay' wieso nicht einfach 'nett' oder 'cool' oder so. Aber doch nicht 'ganz okay'. Ich knurrte vor mich hin ohne zu bemerken, dass Justin mit mir redete.

Er schnipste mit den Fingen vor meinen Augen und ich zuckte erschrocken zusammen.

"Sorry ich war gerade wo anders." sagte ich monoton. Er lächelte mich schief an. "Ich muss los. Es ist schon spät." sagte ich und versuchte die Situation aufzulockern.

Er nickte und wir gingen zurück zum Auto.

JUSTIN POV.

"Justin. Was wird das alles hier. Ich meine; du bist nett zu mir. Warum?" fragte mich Vicky und sah mir eindringlich in die Augen.

Ja, warum eigentlich? Warum mache ich das alles mit einem Mädchen? Weil sie mir wichtig ist?

Ich war noch nie so nett zu jemanden - vorallem nich zu so einem heissem Ding. Aber vielleicht mochte ich sie ja wirklich?

"Vielleicht, weil ich dich ganz okay finde." Ich versuchte so cool wie möglich zu sprechen.

'Du bist n'opfer Justin. Man sagt doch so einem Mädchen nicht sie wäre 'ganz okay' Dummer Justin.' Dachte ich mir.

Stirnrunzelnd sah sie mich an "Okay. Wenn du meinst."

'Jetzt ist es wohl offiziell; Justin du hast es verschissen. Toll.'

Ich schnipste mit den Fingen vor ihren Augen und sie zuckte erschrocken zusammen. Wahrscheinlich dachte sie gerade über meine echt blöden Worte nach.

"Sorry ich war gerade wo anders." sagte sie nur monoton. Ich lächelte sie schief an. Ihr war das ganze genauso unangenehm wie mir. Das muss schon was heissen, denn mir ist nie was unangenehm.

"Ich muss los. Es ist schon spät." sagte sie.

Ich wollte sie jetzt nicht nach Hause bringen, aber bevor ich auch nur etwas sagen konnte, nickte ich automatisch und lief mit ihr zum Auto.

Die ganze Autofahrt über sagten wir nichts. Als wir schliesslich vor ihrem Haus ankamen wollte sie aussteigen, aber ich hielt ihre Hand fest.

VICTORIA POV

Als ich aussteigen wollte hielt er meine Hand fest. Ich drehte mich zu ihm um und er kam mir näher. Eigentlich wollte ich zurück weichen aber ich blieb wie versteinert stehen.

Er legte seine Lippen sanft auf meine und mein Herz machte einen kleinen Sprung vor Freunde. Nach kurzer Zeit lösten wir uns und ich fing an wie eine Idiotin zu lächeln.

"Bis morgen." flüsterte er mir in mein Ohr, was mir eine Gänsehaut verschaffte.

Ich nickte nur und ging aus dem Auto. Sobald ich die Haustür öffnete fuhr er weg.

JUSTIN POV

Ich beugte mich vor und küsste sie leicht. Ich hatte aber schon nach 3 Sekunden aufgehört, da ich dachte, sie würde mir eine Ohrfeige verpassen oder mir böse werden.

Als ich aber merkte wie sie lächelte zog mein Magen sich zusammen und ich hatte plötzlich das Verlangen sie noch mehr zu küssen.

Bevor sie ausstieg flüsterte ich ihr leise ins Ohr; "Bis morgen" und sie ging zu ihrem Haus.

Lächelnd fuhr ich nach Hause.bIch wusste nicht, was gerade passiert ist. Aber es fühlte sich gut an. Dort angekommen kam Bruce gespannt auf mich zu.

"Da bist du ja! Komm wir müssen los. Zieh dich noch um" sagte Bruce gestresst.

Ich ging hoch, zog eine schwarze Hose, schwarzes T-shirt meine Lederjacke und schwarze Supras an. Ich ging wieder runter und nahm mir meine Waffe.
Man kann ja nie wissen.

Alle waren schon im Auto. Ich stieg ein und Bruce fuhr davon.

Als wie bei einer alten Lagerhalle anhielten besprachen wir noch einmal unseren Plan.

"Und keine Alleingänge, verstanden?" Mike sah mich an.

"Warum schaust du mich so an?" sagte ich provozierend.

"Halt die Klappe Bieber, du weisst genau dass du der Einzige bist, der immer versucht mit Gewalt die Dinge zu lösen. Wir treffen uns nur um ihnen klar zu machen, dass sie verschwinden sollten." spuckte Mike.

Ich ballte meine Hände zu Fäusten und mein Kiefer spannte sich an.

"Red nicht so mit mir O'Malley, sonst töte ich dich schneller, als du denkst." ich sah ihn mit zusammengekniffenen Augen an.

"Ey Leute, haltet mal denn Ball flach und konzentriert euch. Das könnt ihr nachher klären, aber nicht jetzt." mischte sich Bruce ein.

"Was auch immer." ich machte die Tür des Autos auf und ging mit angespanntem Kiefer in die Halle gefolgt von den Jungs.

Bad Jay 1 - OdolivanWo Geschichten leben. Entdecke jetzt