"Ach, die Familie Hudson, freut mich!" sprach Andrews und führte sie zum Tisch. 'Bitte lass ihn nicht neben mir platz nehmen.' dachte ich verzweifelt. Natürlich muss das Schicksal mal wieder gegen mich sein. "Ach, du hier? Was für eine überraschung!" sprach Jeremy und umarmte mich. Ich sah ihn nicht an sondern wendete mich zu Elisabeth und Peter (auf englisch ausgesprochen) - die Eltern von Jeremy. "Schön dich wieder zu sehen." Elisabeth umarmte mich herzlich. Seine Eltern sind wirklich nett. Man könnte nie denken, dass ihr Sohn der Teufel ist.
"Jetzt hast du wenigstens Gesellschaft." meine Mutter lächelte Jeremy an, der sie sofort umarmte. Ja, er konnte schon immer gut schleimen. Meine Mum wusste nicht, dass ich mich mit Jeremy nicht mehr so gut wie früher verstehe. Ich weiss, wenn ich das sagen würde, würde sie mich mit Fragen löchern warum ich denn nicht mehr mit ihm befreundet bin blablabla.. Deshalb entschied ich einfach nichts zu sagen.
Während des Essens spürte ich immer wieder die Blicke von Jeremy und ich wusste genau, dass er siegessicher grinste. Ich verdrehte immer wieder meine Augen. Als er plötzlich seine Hand auf meinen Oberschenkel platzierte platzte mir endgültig der Kragen. "Kannst du mal für einen Moment aufhören so ein Arschloch zu sein?" flüsterte ich und schaute ihn mit einem genervten Blick an. Natürlich musste er noch einen drauf legen. Er fing an meinen Oberschenkel zu streicheln und immer höher zu gehen.
"Entschuldigt mich bitte." ich legte meine Serviette auf den Tisch und stand auf. Sofort machte ich mich auf den Weg auf die Toilette. Dort angekommen starrte ich mich zuerst im Spiegel an. Meine Wangen glühten vor Wut und mein Herz klopfte wie wild vor angst. Ja, ich hatte etwas angst. Nach der Aktion mit der Bombe in Justins Wagen, bin ich mir langsam nicht mehr sicher, ob er wirklich nur versucht mir angst zu machen oder es auch so meint. Ich tippe darauf, dass er zu allem fähig ist nur um das zu bekommen, was er will. Das war irgendwie schon immer so. Er bekam immer das, was er wollte. Ob es nun mit Materiellen Sachen oder mit Menschen zutun hatte. In seiner Welt galt immer das Motto: Wenn du mal nicht das bekommst, was du willst, dann kauf es dir einfach. Alles ist käuflich.
Natürlich war das immer der Fall bei ihm. Ausser bei mir. Ich bin und war auch nie käuflich. Vielleicht ist das ja der Grund, warum er mich so wollte. Er konnte mich nicht haben, deshalb machte er aus der ganzen Situation ein kleines Spiel nach seinen Regeln und zog damit nicht nur mich sondern auch Justin und seine Crew mit hinein.
Nachdem ich mich wieder etwas beruhigt hatte öffnete ich die Tür um wieder zu den anderen zurück zu gehen. Als ich plötzlich von jemanden am Hangelenk gezogen wurde verliess mich ein kleiner Schrei. "Lass mich los!" zischte ich. Ich wusste genau, dass es niemand anderes als Jeremy sein konnte. "Nicht so schnell." sagte er amüsiert. "Süss, wie du dich um deinen Freund sorgst." sagte er nur. Ich runzelte die Stirn. "Was meinst du?" "Was ich meine?" er lachte mit einer tiefen Stimme, "sag Bieber, dass er besser aufpassen soll. Wir wollen ja nicht, dass er per zufall wieder ins Gefängnis landet, hm?" mit dieser Aussage liess er mich los und ging ohne ein weiteres Wort wieder zu den anderen. Ich blieb wie versteinert stehen. Heisst das... "Warte!" rief ich Jeremy zu und lief auf ihn zu. "Warst du das? Du bist schuld, dass er ins Gefängniss kam?"
"Vielleicht. Vielleicht auch nicht. Hm.. Wer weiss." sagte er und setzte sich wieder an den Tisch. Als ich neben ihm Platz nahm zischte ich ihm ins Ohr: "Du mieser Verräter. Ich hätte nie gedacht, dass du so etwas tust. Ich hätte nie gedacht, dass du mal so tief sinken würdest." was ihn aber nur zum grinsen brachte. Ich nahm einen schluck meiner kalten Limonade. "Was ist? Ich dachte du stehst nur auf Badboys und nicht auf solche Lappen?" flüsterte er in mein Ohr, "ach ja stimmt, du stehst ja nur auf Bieber."
FLASHBACK
"Doch. Du bist so süss zu mir." ich kicherte. Er kam mir näher. "Gewöhn dich aber nicht dran." er zwinkerte mir zu. "Das werde ich auch nicht. Ich steh mehr auf Badboys." Er grinste breit. "Das hätte ich früher nie gedacht." flüsterte er eher zu sich selbst. Wir liefen auf sein Bett zu. Und ich legte mich neben ihn. "Wie hast du das gemeint?" fragte ich und kuschelte mich auf seine Brust. Er spielte mit meinen Haaren und ich konnte spüren, wie er mit seinen Schultern zuckte. "Ich dachte du stehst auf solche Lappen." ich wusste er würde Jeremy meinen. Ich verdrehte die Augen und sah ihn an. "Ich steh nur auf dich." sagte ich und küsste ihn kurz.
DU LIEST GERADE
Bad Jay 1 - Odolivan
Fanfic"Früher hätte ich mich nie auf so jemanden eingelassen. Jemanden, der skrupellos genug war, um Menschen, ohne mit der Wimper auch nur zu zucken, umzubringen. Früher hätte ich mich nicht auf jemanden eingelassen, der schon mit jeder zweiten, die ihm...
