Jinx
Master Freaks hatte zwei Söhne. Reed und Lincoln. Und zwei Töchter. Marissa und Teresa. Seine Frau war gestorben. Jetzt hatte er einen Mann als Partner. Und neben mir noch sechs weitere Sklaven. Für jeden einen. Nur ich war übrig. Und eigentlich mehr der Prügelknabe als alles andere.
Ich berührte die Kerne in der Bettkante. Sie war tief. Ich erinnerte mich daran, wie sie entstanden war. Und diese Erfahrung wollte ich nie wieder machen.
Eine Hand berührte meine nackte Schulter.
Ich zuckte nicht zusammen. Nicht mehr. Das hatte ich mir von allen Sachen als erstes angewöhnt.
"Geh und hol Frühstück, ja." Master Reed drehte mich zu sich und küsste mich. Er war der einzige hier, bei dem sich mir nicht alles umdrehte. Er war tatsächlich sogar sanft bei dem, was er tat.
Ich nickte. Verließ das Bett. Und fand meinem Weg in die Küche.
Patricio stand am Herd und machte Spiegeleier.
Kaffee und Toast standen schon auf einem Tablet.
Patricio redete nicht mit mir.
Kein anderer Sklave tat es, außer es war nötig. Und auch kein anderer hier im Haus, wenn es um Befehle ging. Und selbst da war ich nur "der Neue". Ich hatte versucht, dass sie mich Jinx nannten. Und dann hatte ich diesen Versucht ganz schnell aufgegeben. Sie waren viel zu brutal. Oder mein Körper gab langsam auf.
Ich hatte das Gefühl, dass ohne Verwandlung ich bald wieder wie vorher sein würde. Und das machte mir Angst. Sehr viel Angst.
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Master Ramin
Teen FictionMaster Ramin lebt mit seinen vier Jungs in Unsterblichkeit. Seit Jahrhunderten wohnen sie nun schon im Schloss in den Bergen. Bis eines Tages ein vierjähriger Junge vor der Tür sitzt. Einsam und verlassen. Sie nehmen ihn auf. Er wird größer und ä...
