Warum noch Mal war ich gegangen?
Ach, ja!
Dieser Bastard hatte mich verraten und hintergangen!
VERRATEN.
Er hatte sie alle verwandelt!
AUSSER MICH!
Und dann hatte er es mir nicht einmal gesagt!
Was fiel ihm ein?!
Ich war so lange an seiner Seite gewesen!
SEIN LIEBLING!
Sein verdammter Liebling.
Natürlich war es nicht immer einfach gewesen. Natürlich nicht.
Aber
ABER SOWAS GING NICHT.
RAMIN GING NICHT.
DIESER BASTARD.
Ich fuhr mir durchs Haar und trat gegen den nächstes Baum.
Mein Bein schmerzte. Mein Arm schmerzte. Mein Kopf.
Ich war so unfassbar wütend.
Und warum zur Hölle hatte er mich einfach gehen lassen?
War ich wirklich so bedeutungslos für ihn?
Wahrscheinlich ja.
Er hatte ja jetzt Tristan.
Ich spuckte auf den Boden. Ich hielt inne.
Und jetzt?
Ich stand im Wald. Das Schloss war hinter den Wipfeln verschwunden.
Immerhin würde ich nicht verhungern.
Oder doch?
Ramin hatte mich nicht verwandelt. Und ich spürte förmlich, wie mein Körper immer ... unsterblicher? wurde.
Es war seltsam. Aber vor allem war es richtig mies.
Vielleicht fand ich ja eine Stadt. Und zwar nicht die, in die wir manchmal gingen. Das wäre ein Fehler.
Alles war ein Fehler.
Ich war ein Fehler.
Oh Gott. War es überhaupt die richtige Entscheidung?
Ich hatte noch nie alleine gelebt.
Noch nie.
Ich war noch nie auf mich alleine gestellt.
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Master Ramin
Teen FictionMaster Ramin lebt mit seinen vier Jungs in Unsterblichkeit. Seit Jahrhunderten wohnen sie nun schon im Schloss in den Bergen. Bis eines Tages ein vierjähriger Junge vor der Tür sitzt. Einsam und verlassen. Sie nehmen ihn auf. Er wird größer und ä...
