Kapitel 46.

1.3K 84 4
                                        

Meine Hände zitterten als ich Master Reed das Tablet überreichte.
Er nahm es. Sah mich an. Lange. Dann gab er mir ein Toast. "Iss, okay. Vater hat in einer Stunde nach dir verlangt. Er wollte mir nicht sagen, worum es ging."
Ich nickte. "Danke, Master Reed."
Er lächelte einen Moment. Keine Ahnung, ob das war Gutes war oder nicht. Deswegen schwieg ich einfach.
Ich saß neben ihm und aß ein Toast. Ich bekam sogar etwas vom dem Speck und den Spiegeleiern ab. Und mein Körper brauchte es auch. Mehr als das würde ich heute kaum bekommen. Niemand war so großzügig wie Master Reed mit dem Essen.
Essen war nie ein Problem gewesen. Nie.
Plötzlich griff Master Reed  mir in den Schritt. Er war fertig mit dem Essen. Und wie jeden Morgen wollte er Sex. Manchmal befriedigte ich auch nur ihn. Oder er mich. Manchmal war auch Patricio dabei.
"Es wird schnell gehen ja." Seine Hand wanderte unter meinen Hosenbund.
Ich nickte. Ich wollte es nicht. Aber eine Wahl hatte ich nicht. So etwas gab es hier nicht.
Master Reeds Lippen legten sich auf meine.
Seine Hand massierte mich so lange, bis ich kam. Keuchend. Gegen meinen Willen. Es klebte. Und war heiß.
"Ich denke, das reicht." Master Reed ließ mich seine Hand ablecken. Dann küsste er mich noch einmal. "Geh jetzt. Vater solltest du heute nicht warten lassen."
"Das sollte man nie.", rutschte es mir heraus.
Master Reed lachte. Es war ein schönes Lachen. Ehrlich. Und nicht fies. Das war anders. Und zum ersten Mal hatte ich nicht das Gefühl gefangen zu sein.

Master Ramin Wo Geschichten leben. Entdecke jetzt