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Etwas ü18 Content in diesem Kapitel und es wird auch bald alles zusammen finden was zusammen gehört. 🤝

Mein Handy klingelte erneut, doch diesmal ließ ich es während ich meinen Kopf in das warme Badewasser tauchte in der Hoffnung meine Gedanken darin zu ertränken. Er würde es wahrscheinlich eh wieder nur auf den Drogenkonsum schieben, das war seine Entschuldigung für alles doch ich hatte die Nase voll davon. Alex hatte recht. Mit seinen Anschuldigungen und auch damit dass ich mir viel zu viel gefallen ließ. Scheiß drauf dass ich ihn wirklich liebte, der Stress war es nicht wert.

Ich beendete mein Bad bevor ich mich aufs Sofa kuschelte als mein Handy wieder einmal klingelte. Genervt kramte ich es vom Tisch als ich feststellte dass es Alex war. Ich nahm ab und ließ ihn gar nicht erst zu Wort kommen. „Du hattest recht. Die ganze Zeit." Er musste nicht fragen was ich meinte denn er wusste es auf Anhieb. „Ich kenn John so lange, es haben schon viele vor dir versucht. Er wird sich nicht ändern." Das Gespräch mit ihm trieb mir die Tränen in die Augen, welche ich schon lange vorher erwartet hatte. In diesem Moment realisierte ich erneut was gerade geschehen war und die Wut in meinem Bauch mischte sich mit unglaublicher Traurigkeit. Er hatte mich so sehr enttäuscht. Noch mehr als all die Male davor. Unsere Bindung war tiefer als je zuvor und trotzdem hielt ihn das nicht davon ab weiterhin andere Frauen zu treffen.

Es musste eine ganze Weile Stille am Telefon herrschen als Alex sich räusperte. „Bin in 15 Minuten bei dir. Brauchst du noch was?" Ich verneinte, es war bereits weit nach Mitternacht und eigentlich sollte ich längst schlafen. Daran war jetzt natürlich nicht mehr zu denken.
Ich zog mir im Schlafzimmer was vernünftiges an um Alex zu begrüßen und aus irgendwelchen Gründen sagte mir meine Rachsucht ich sollte eins der süßen Sets, welche John mir bezahlte, darunter anziehen. Oh er würde mich noch richtig vermissen aber bis dahin war ich über ihn hinweg. Dachte ich zumindest.

Zu Alexs Überraschung öffnete ich breit grinsend die Tür, was zum größten Teil an dem Joint lag den ich mir kurz davor genehmigte. „Also mit so guter Laune hatte ich nicht gerechnet." Er ging durch in den Flur um sich die Schuhe auszuziehen. „Ich will John nicht länger hinterher heulen. Eines Tages wird er merken was er verloren hat." Schulterzuckend begleitete ich ihn ins Wohnzimmer und erzählte erstmal was überhaupt passiert war. „Wow." war das einzige was er rausbekam als ich meine Rede beendete. „Du kannst dir nicht vorstellen was das für ein Schlag ins Gesicht war. Und ich mach mir noch Sorgen weil ich dich küsse. Wie dumm kann man sein? Er setzt einen drauf und vögelt seine alte Bekanntschaft direkt." Nun konnte Alex sein Grinsen nicht mehr verstecken. „Hat sich das schlechte Gewissen denn wenigstens gelohnt für den Kuss?" Ich nickte zufrieden. „Also so viel Gefühl hatten ich lang nicht mehr gespürt." Ich versuchte John so schlecht wie möglich dazustellen, doch eigentlich war es die Wahrheit. Die Küsse von John waren fantastisch aber lange nicht so intensiv wie der mit Alex und das alles ohne Speichel auszutauschen.

Er lief mir in die Küche hinterher nachdem sich ein kleiner Hunger, verursacht vom Rauchen, bei mir breit machte. „Willst du auch was?" fragend drehte ich mich zu ihm um. „Ja aber nichts zu essen." er starrte auf meinen Hintern, welcher halb aus der kurzen Schlafhose hing weil es wie immer viel zu heiß draußen war. Lachend drehte ich mich zurück zur Arbeitsplatte und ließ seinen Wunsch unkommentiert.
Ich hörte wie er mit leisen Schritten auf mich zukam bevor er langsam einen meiner Spaghettiträger nach unten schob um leichte Küsse auf meiner Haut zu hinterlassen. Eigentlich wollte ich mich dagegen wehren und ihm sagen dass das alles viel zu schnell ging. Gestern noch beste Freunde und heute gemeinsam im Bett aber dann dachte ich an John. Daran wie egal ich ihm gewesen sein musste als er seine Geliebte mit nach Hause nahm und ließ es einfach geschehen.

Ich schloss die Augen und neigte den Kopf etwas zur Seite als er meinen Hals küsste. Seine Hände umfassten mit festen Griffen meine Hüfte und ich presste meinen Hintern an seinen Schwanz. Leise stöhnte er gegen meine Haut. „Wenn du wüsstest wie oft ich das schon machen wollte." Ich ließ endgültig das Messer fallen mit welchen ich mir gerade ein paar Erdbeeren schnippelte und drehte mich zurück zu ihm. Er hielt noch immer meine Hüften fest. Unsere Augen schienen einander fast zu verschlingen als ich meine Hände in seinen Nacken packte um ihn zu küssen.

Es dauerte nicht lang bis seine Zunge mit meiner verschmolzen war. Sanft hob er mich auf die Kücheninsel bevor ich meine Beine um ihn schlang. Schnell zog ich mir das Top und die Shorts aus um wie erwartet eine überraschende Reaktion zu meiner Unterwäsche zu bekommen. „Du bist ja noch besser vorbereitet als ich." Lachend musterte er mich. „Du siehst noch besser aus als ich es mir vorgestellt hab." An dem Zipper seiner Trainingsjacke zog ich ihn lachend wieder zu mir um meine Lippen auf seine zu pressen und nutzte es, ihm die Jacke vom Körper zu streifen.

Mit einem einfachen Griff öffnete er meinen BH und als auch er nur noch in Boxershorts vor mir stand, trug er mich schnell zum Sofa. Immer darauf bedachte dass wir unsere Küsse bloß nicht unterbrachen. Mein Unterteil hing vom Sofa während er den Rest von mir behutsam darauf ablegte. Einer meiner Hände massierten ihn durch die Boxershorts bis er sich ein Stöhnen nicht mehr unterdrücken konnte. Er nahm mit einer Hand meine Handgelenke und drückte die Arme über meinen Kopf in den weichen Stoff der Couch. Er küsste ein letztes Mal meine Lippen bevor er meine Brüste liebkoste, wovon auch mein Atem immer schwerer wurde.

Er befreite uns von den Unterhosen und sah mir tief in die Augen. „Bereit?" Flehend nickte ich bevor er zwei Finger in mir versenkte. Laut stöhnte ich auf. Er verdrehte die Augen. „Merkt man." Ich war definitiv nass, das spürte ich ohne mich selbst zu berühren. Er platzierte seinen Schwanz so, dass er mich mit einem einzigen Stoß komplett ausfüllte bevor er langsam anfing sich zu bewegen. Unsere Augen hafteten aneinander auch wenn ich sie ein paar Mal schloss um diesen Moment zu genießen. Er hielt mich noch immer an den Handgelenken und verstärkte den Griff als er merkte dass es mir gefiel. Seine andere Hand drückte meine Beine an den Oberschenkeln noch etwas mehr auseinander bevor er meine Mitte massierte, was mir beinahe den Verstand raubte.

„Dreh dich." Ich tat was er sagte und streckte ihm auf allen Vieren meinen Hintern entgegen. Mit einem schallenden Klaps darauf, drang er wieder in mich ein. Er drückte meinen Oberkörper aufs Sofa und zog an meinen Haaren. Mit der anderen Hand versohlte er mir den Hintern. „Alex..." mein Stöhnen unterbrach den ursprünglichen Satz. An den Haaren zog er mich nach hinten bis ich auf seinem Schwanz saß und nun selbst die Verantwortung der Bewegungen hatte. Er stöhnte mir leise ins Ohr. „Ja?" Mein Körper wippte auf und ab während ich versuchte meinen Satz ohne Unterbrechung auszusprechen.

„Du bist so gut darin" Mein Kopf fiel in meinen Nacken und ich legte ihn auf seiner Schulter ab bevor seine Hand meinen Hals umgriff, was mein Stöhnen nur verstärkte. „Und du bist so heiß." antworte er wenige Sekunden später. Wir kamen fast zeitgleich zum Höhepunkt als er keuchend über mir zusammen sackte. Unbeachtet ließen wir uns etwas Zeit zum Durchatmen bevor ich aufstand um unter der Dusche zu verschwinden. Er klatschte mir erneut auf den Po und grinste. „Das war krass." Ich nickte lächelnd und nahm eine schnelle Dusche.

Nachdem auch er frisch geduscht wieder zurück auf meiner Couch erschien, lächelte er mich glücklich an. „Du bist wirklich klasse im Bett." komplimentierte ich ihn. „Hättest du schon viel eher haben können." Mit hochgezogenen Augenbrauen sah ich ihn an nachdem er laut losprustete. „Besser spät als nie." Er zog mich noch ein Stück zu sich und wie in alten Zeiten ließ ich meinen Kopf auf seinem Schoß nieder. „Du bist die schönste Frau die ich kenne." er strich mir eine Strähne aus dem Gesicht und beugte sich zu mir um mich zu küssen. Er wusste wie man mit Frauen umging und ich verschwendete nicht einen Gedanken an John.

Liebe Widerwillen. - Bonez Mc FFWo Geschichten leben. Entdecke jetzt