"Warte ich fahr dir den Sitz ganz zurück dann gehts vielleicht leichter." meine ich schnell und richte Jannis die Beifahrerseite und er setzt sich rein und atmet mal tief durch. Ich schließe seine Tür und atme ebenfalls durch, da mir schwindlig ist. Ich gehe zur Fahrertür und halte kurz inne. Als es wieder bisschen geht setze ich mich rein. "Alles klar Schatz?" Fragt Jannis besorgt. "Jaja alles gut." Ich fahre los auf der Landstraße wird mir plötzlich wieder schlecht und ich fahre schnell rechts ran und springe aus dem Auto. "Klara?!" ruft Jannis besorgt. Als ich zur Wiese renne und mich übergebe. Ich muss wieder weinen. Es ist einfach grad alles zu viel. Als ich mich nicht mehr übergeben muss gehe ich zurück zum Auto. "Was ist los?" Fragt Jannis besorgt. "Geht schon lass uns einfach nachhause." "Nein geht nicht? Was war los? Es tut mir leid, dass ich dir nicht nach konnte." "Jannis es ist alles gut." "Klara du hast geweint!" Ich sage nichts mehr und fahre weiter. Jannis versucht die ganze Fahrt auf mich einzureden aber ich kann einfach nicht. Zu Hause angekommen öffne ich Jannis die Beifahrertür und gehe dann schnell zur Haustüre und öffne sie. "Jürgen kannst du Jannis bitte helfen, ich muss kurz hoch." Frage ich ins Wohnzimmer und gehe schnell ins Badezimmer ohne Linus zu begrüßen. Ich will nicht, dass er mich verweint sieht.
Jannis Sicht
Was ist nur los mit Klara? "Soll ich dir helfen?" fragt dann plötzlich Papa. "Geht schon danke." "Ist alles okay bei euch? Klara war komplett fertig und meinte nur, dass sie hoch muss und ich dir helfen soll. Sie hat nicht mal Linus begrüßt." "Papa ich weiß es doch auch nicht. Vorher am Krankenhaus ist sie noch kurz am Auto gelehnt bevor sie einstieg und dann auf der Landstraße ist sie am Straßenrand stehen geblieben und auf die Wiese gerannt und dann kam sie verweint zurück. Man Papa was ist los mit ihr?" "Wir schicken Heike gleich zu ihr okay. Du kommst erstmal rein und setz dich aufs Sofa." Wir gehen dann rein und dann kommt ein trauriger Linus. "Allo Papa." "Hallo Krümelchen. Alles okay?" frage ich ihn und streichle ihm kurz über den Kopf. "Mama okay?" "Ich glaub schon mach dir keine Sorgen." "Okay. Du ausruhen musst." Meint er und zeigt aufs Sofa. Ich gehe zum Sofa und Mama legt ein Kissen unter mein Bein, dass es hochgelagert ist. "Danke Mama. Kannst du bitte nach Klara sehen? Ich mach mir Sorgen." "Natürlich hätte ich sowieso." "Danke." "Papa uscheln?" fragt er als er zusammen mit Papa ins Wohnzimmer kommt. "Du kannst dich auf meinen Schoß legen aber hier hab ich noch Schmerzen tut mir leid." "Schoß okay." Meint er grinsend und legt sich zu mir und ich streichle ihm über den Kopf.
Heikes Sicht
Ich mach mir echt Sorgen um Klara. Ich gehe schnell hoch und höre ein Schluchzen aus dem Badezimmer. Ich klopfe an und sage sanft. "Klara ich bin es darf ich zu dir? Bitte. Ich mach mir Sorgen." Man hört den Schlüssel und kurz darauf fällt mir eine völlig aufgelöste Klara in die Arme. "Hey ganz ruhig. Sch." Ich drücke sie wieder ins Badezimmer und schließe die Tür hinter mir. Nicht das Linus noch hochkommt. "Was ist denn los Maus? Du kannst mit mir reden, egal was ist." "Ich weiß doch auch nicht Heike. Irgendwie wird mir grad alles zu viel. Die Übelkeit, der Schwindel, die Sorgen um Jannis und die Ungewissheit. Wie sollen wir das denn alles machen? Ich soll nichts heben wegen Knöpfchen und Würmchen aber Jannis kann doch auch nichts heben und" "Hey ganz ruhig Klara. Jürgen und ich können hier bleiben und euch unterstützen. Wir kriegen das zusammen hin." "Wer weiß wie lange es dauert bis Jannis wieder fit ist." "Und solange bleiben wir aus. Jürgen kann auch hier arbeiten und ich bin ja sowieso flexibel." "Und Jascha?" "Der ist doch froh sturmfrei zu haben." "Oh Gott die ganzen Shootings. Weißt du ein Mittel gegen die Übelkeit und Schwindel?" "Klara die Shootings verschiebst du wenn es dir nicht gut geht." "Nein ich fahr in die Apotheke und lass mir was geben." Meint sie dann und löst sich und stürmt fast runter. "Hey Klara stopp. Bleib hier." Renne ich ihr nach und sehe Jürgen. "Jürgen halt sie fest." Er sieht mich komisch an aber umarmt dann Klara und hält sie somit fest. "Nein ich muss" beginnt sie doch ich unterbreche sie und ziehe sie wieder in meine Arme. "Du musst gar nichts! Du ruhst dich jetzt aus und sonst nichts. Willst du wirklich irgendwelche Mittel nehmen um noch mehr Stress zu haben? Und somit vielleicht den Kindern schaden?" "Oh Gott ich bin so ein schlechter Mensch." "Klara hör auf bist du nicht. Dir ist gerade einfach nur alles zu viel und mit den Hormonen noch dazu." Versuche ich sie zu beruhigen. "Mama traurig?" fragt dann Linus besorgt und drängt sich zwischen uns um Klara zu umarmen.
Klaras Sicht
Ich knie mich zu Linus runter und umarme ihn fest. "Es ist alles gut mein Schatz. Entschuldigung dass ich dir vorher nicht Hallo gesagt habe ich" "Schon okay Mama. Ich dich lieb hab." "Ich hab dich auch lieb mein Krümel." "Komm Papa uscheln" Ich nicke dann und wir gehen zu Jannis. Ich lege mich vorsichtig auf Jannis Schoß und Linus kuschelt sich an meinen Bauch. Jannis sieht Heike an, die nur nickt und streicht mir über den Kopf während ich wieder weine. "Ich was olen." Meint dann Linus und steht schnell auf und läuft in die Küche. Kurz darauf kommt er mit Gummibärchen zurück und grinst mich an. "Dann Mama nicht mehr aurig." Ich setze mich auf und wir teilen sie uns und auch Jannis füttern wir immer wieder welche. Ich lehne meinen Kopf Jannis Schulter und er legt seinen Arm um mich und streichelt meinen Oberarm. Heike und Jürgen haben sich auf die andere Couch gesetzt und sie reden bisschen mit Jannis, da ich eher weniger beitrage. "Linus sagst du Gute Nacht. Opa bringt dich ins Bett." "Okay Oma." Er sagt dann allen gute Nacht und geht mit Jürgen hoch. "So also" meint dann Heike und sieht uns auffordernd an. "Also was?" fragt Jannis verwirrt. "Also wie gesagt wir bleiben hier und helfen euch." Beginnt Heike und ich stehe schnell auf und gehe in die Küche und weine schon wieder. "Klara hey bleib doch hier." Meint Jannis besorgt doch ich bin schon auf dem Weg.
Jannis Sicht
"Mama was hat sie?" "Es wird ihr alles zu viel. Mit der Schwangerschaft sind sowieso alle Hormone irgendwo komisch und scheinbar ist sie dieses Mal sehr emotional, was sie ja bei Linus nicht war. Die Übelkeit und Schwindel machen ihr zu schaffen, dann jetzt die Sorgen um dich. Das Hauptproblem ist, dass sie am liebsten alles alleine schaffen würde, es ihr aber eigentlich auch klar ist, dass das nicht geht." "Und wieso spricht sie dann nicht mit mir? Sonst sprechen wir immer über alles." "Jannis du kennst sie." "Zu gut ja. Ich geh zu ihr." Bestimme ich und stehe langsam auf. Und Mama lächelt mich ermutigend an.
Klaras Sicht
Ich sitze auf der Arbeitsfläche esse Gummibärchen und weine während ich meinen Bauch streichle. Ich bemerke Jannis erst, als er vor mir steht und mich fest umarmt und ich nun an seinen Hals weine. "Sch ich bin da, es wird alles gut. Wir bekommen das alles hin." Flüstert er und ich weine einfach nur. "Wir kriegen das alles gemeinsam hin hörst du. Zusammen. Wie immer." Ich weine einfach weiter. "Hey Schatz bitte hör auf zu weinen ja? Es wird alles gut werden." "Und was ist wenn Würmchen oder Knöpfchen was passiert weil ich so bin?" frage ich ihn traurig und schaue auf meinen Bauch. "Was meinst du? Den beiden passiert nicht!" "Ja keine Ahnung. Das hier." Meine ich und zeige auf mein Gesicht. "Ach Schatz. Nur weil du weinst passiert den beiden doch nichts. Sie werden sich nur noch mehr anstrengen schnell zu wachsen um dich treten zu können." Meint er grinsend und ich muss auch kurz lächeln. "Komm lass uns hoch gehen und schlafen." Ich nicke und zusammen gehen wir langsam hoch wobei Jannis bei den Treppen immer wieder inne hält. Und ich ihn versuche bisschen zu stützen. Ich helfe ihm beim Umziehen und dann gehen wir ins Bad und legen uns dann hin und Jannis zieht mich auf seine Brust. "Spinnst du? Du hast gebrochene Rippen." "Das geht schon die gebrochenen sind auf der anderen Seite. Lass mich jetzt mit meiner wundervollen Frau kuscheln." Meint er grinsend.
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Liebe durch die Kameralinse
FanficDurch ihre Leidenschaft für die Fotografie lernt Klara ihre besten Freunde Sophia Weber und Kai Havertz kennen. Die beiden stehen ihr in einer schweren Zeit bei und so trifft sie auf Jannis Brandt. Die beiden wachsen schnell zusammen und sind ein He...
