- Leo -
Wir bestellen noch zwei weitere Heißgetränke, sind irgendwann die einzigen Gäste, doch es will einfach nicht aufhören zu regnen. Also beschließen wir zu zahlen und uns wieder in unsere Regenjacken zu packen. Im strömenden Regen hetzen wir durch die Straßen, bis wir irgendwann klatschnass, aber lachend vor der Haustür zum stehen kommen. Schnell schließt Jimmy die Tür auf und wir huschen nach drin.
„Wenn wir gewartet hättet bis es aufhört, wie du wolltest, würden wir wahrscheinlich morgen noch in diesem Imbiss sitzen.", scherzt Jimmy und schafft unsere Jacken zum Trocknen ins Badezimmer.
„Ja, klar, du hattest wie immer recht!", rufe ich ihm nach, während ich noch meine Schuhe ausziehe. Dabei bemerke ich, dass diese kein bisschen wasserdicht sind. Meine Socken sind übersät von dunklen Flecken; mein Pullover ebenso. Tja, das hat man davon, wenn man jahrelang die selben Sachen anziehen muss.
„Ich glaube ich nehme jetzt erstmal eine heiße Dusche und ziehe mir dann trockene Sachen an.", sage ich zu Jimmy, als wir nebeneinander die Treppe hochgehen.
„Klingt verlockend.", sagt er und bei seinen Worten rutscht seine Hand von meinem Rücken weiter nach unten zu meinem Po.
„Da träumst du von, was?" Grinsend bleibe ich vor meiner Zimmertür stehen.
„Klar, jede Nacht.", entgegnet Jimmy und zieht mich an sich um mich zu küssen. Ich kralle mich am Kragen seines T-Shirts fest, welcher ebenfalls nicht ganz trocken geblieben ist. Noch im Flur ziehe ich es Jimmy über den Kopf.
„Hey, das ist unfair.", beschwert er sich und sieht mich bettelnd an. In seinen Augen liegt das pure Verlangen. Seine Pupillen sind so dunkel, wie ich sie noch nie bei Tageslicht gesehen habe.
„Hör' auf zu heulen und komm jetzt.", sage ich auffordernd. Blind taste ich nach der Türklinke. Jimmy erkennt mein Vorhaben, kommt mir zuvor und drückt die Tür auf. Er packt mich und ich schlinge beide Beine fest um ihn. Mit nur noch einer freien Hand gebe ich der Tür einen Stoß, sodass sie mit einem lauten Knall wieder ins Schloss fällt. Irgendwie gelingt es mir den Schlüssel herumzudrehen, damit wir keine unerwünschten Besucher bekommen. Kaum ist dies getan trägt Jimmy mich ins Badezimmer. Dort wiederholen wir die Prozedur zu meinem und Barby's Zimmer. Auch die Liebe zu ihr kennt ihre Grenzen.
Ich kann den Gedanken gar nicht zu Ende denken, da hat Jimmy mich schon unter die Dusche geschoben, stellt das Wasser an und zieht mich wieder an sich. Während das heiße Wasser auf uns herabrieselt und er mir den Pullover und mein Shirt auszieht, gehen Jimmy's Hände schon auf Erkundungstour. Nach und nach landen unsere Klamotten auf den Fließen neben der Dusche. Und dieses Mal lasse ich ihn tun, stoppe ihn bei nichts. Auch nicht, als seine Hände langsam weiter nach unten wandern. Im Gegenteil – dieses Mal kann ich jede seiner Berührungen genießen – ohne irgendwelche Grenzen, ohne Geheimnisse.
Ein Keuchen verlässt meinen Mund als Jimmy mich mit einem Ruck zu sich umdreht und seinen Mund auf meinen presst. Wie ausgehungert küsst er mich. Ich schlinge die Arme um seinen Hals und taste blind nach dem Duschgel, welches neben mir steht. Die nasse Flasche rutscht mir aus den Händen, da ich schon nicht mehr klar denken kann, doch irgendwie schafft Jimmy es, sie aufzufangen. Der zarte, blumige Duft meines Duschgels steigt mir in die Nase. Ohne unseren Kuss zu unterbrechen stellt Jimmy die Flasche zurück und beginnt dann in kreisenden Bewegungen das Duschgel auf meinem Rücken zu verteilen. Wieder entfährt mir ein Stöhnen, doch dieses Mal unterdrücke ich es nicht. Es ist mir nicht peinlich. Es ist mir ja nicht einmal unangenehm so dicht zwischen Jimmy und der Wand zu stehen. Noch vor einer Woche hätte ich wahrscheinlich eine Panikattacke bekommen und hätte ihn von mir gestoßen. Und jetzt kann ich nicht genug von Jimmy bekommen; und von der Massage, welche er mir verpasst, während er mir den Rücken einseift.
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Together we are strong
Fanfiction‼️TRIGGERWARUNG‼️ Diese Geschichte enthält triggernde Inhalte, die eventuelle Spoiler für den Verlauf der Geschichte enthalten. Zudem zählen: Verlust der Eltern und anderer geliebter Personen, Kindesmissachtung, Trauer, Waffenmissbrauch und Verarbe...
